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21.11.2008

Herzrhythmusstörungen: Sport hält Herz im Takt

Körperliche Aktivität kann ältere Menschen vor Herzrhythmusstörungen schützen. Wer sich auch im Alter regelmäßig bewegt oder regelmäßig leichtere Sportarten betreibt, leidet seltener unter Vorhofflimmern, teilt der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) mit.

Eine neue Studie mit über 73-jährigen Senioren zeigt, dass regelmäßige leichte bis mittlere körperliche Aktivität das Risiko für neu auftretendes Vorhofflimmern gegenüber körperlich inaktiven Personen um bis zu 28% senkt (Circulation 2008, 118: Seite 800). Mindest jeder 4. Fall von Vorhofflimmern könnte demnach durch tägliches zügiges Spazierengehen verhindert werden. Intensives Kraft - und Ausdauertraining wirkt sich dagegen demnach im Vergleich zu den mäßig oder gar nicht ausgeübten Freizeitaktivitäten nicht positiv auf die Gefahr von Vorhofflimmern aus.

Vorhofflimmern ist eine der häufigsten Herzrhythmusstörungen bei älteren Menschen. Dies bedeutet für die Betroffenen erhöhtes Schlaganfallrisiko, verminderte körperliche Belastbarkeit und die Notwendigkeit einer Behandlung mit gerinnungshemmenden Medikamenten. „Die nun veröffentlichte Studie macht jedoch Hoffnung", sagt Prof. Wolfram Delius vom BDI. Warum Bewegung diese Form von Herzrhythmusstörungen verhindern kann, ist noch nicht genau bekannt. „Körperliche Aktivität trägt zu Gewichtsverlust, einem langsameren Herzschlag und niedrigerem Blutdruck sowie einem verbesserten Fett -und Zuckerstoffwechsel bei. Dadurch könnte auch der Herzrhythmus stabilisiert werden", vermutet der Kardiologe.

 

 



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