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25.05.2007 Ausgangspunkt für Salmonellen-Epidemie entdeckt
Als Auslöser für die zweite Welle, die vor einer Woche mit 30 neu erkrankten Patienten und Mitarbeitern begann, kommen nach Angaben der Klinikleitung 2 Varianten in Frage: Ein infizierter Mitarbeiter, der von seiner Erkrankung nichts wusste oder verunreinigte Lebensmittelzusätze. Allerdings ist eine Übertragung von Mensch zu Mensch nach Ansicht von Experten unwahrscheinlich, da eine hohe Menge an Bakterien nötig sei, um zu einer Salmonellen-Erkrankung zu führen. Die Salmonellen-Epidemie in Fulda ist nach Auskunft des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin eine der größten dieser Art in Deutschland. Im vergangenen Jahr seien in Deutschland 52.575 Salmonellen-Infektionen registriert worden. 47 Menschen starben bundesweit an den Folgen, sie waren nach Auskunft des RKI durchschnittlich 77 Jahre alt. Bis Ende April dieses Jahres gab es deutschlandweit 9827 Salmonellen-Infektionen, rund 1000 mehr als im selben Zeitraum des vergangenen Jahres.
Verunreinigte Lebensmittel sind häufigste InfektionsquelleZu den häufigsten Infektionsquellen für Salmonellen zählen rohes Fleisch, insbesondere Geflügel und Wild, sowie Eier, Fische, Krusten-, Schalen- und Weichtiere. Idealer Nährboden für Salmonellen ist das Auftauwasser von zuvor tief gefrorenen Nahrungsmitteln. Vor allem im Sommer können sich die stäbchenförmigen Bakterien auch in ungekühlten Eierspeisen, wie Mayonnaise oder Pudding, schnell vermehren. Doch nicht jeder, der mit Salmonellen infiziert wird, erkrankt an den Erregern. In vielen Fällen wird das körpereigene Immunsystem selbst mit den Bakterien fertig. Besonders gefährdet sind dagegen ältere Menschen oder Menschen mit einem geschwächten Immunsystem. Für sie können die Erreger trotz Einsatz von Antibiotika eine tödliche Bedrohung werden. Weitere Meldungen zum Thema:
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Eine Nachspeise aus Apfelmus und Sahne hat nach Erkenntnissen des Fuldaer Kreisgesundheitsamts die Salmonellen-Epidemie zumindest unter den Mitarbeitern des Fuldaer Klinikums ausgelöst. Da die Süßspeise jedoch nur in der Mitarbeiterkantine der Klinik ausgegeben wurde, müssen sich die Patienten und die Bewohner eines Seniorenheims an anderen, bislang noch unbekannten Lebensmitteln angesteckt haben. In Fulda ermittelt nun die Staatsanwaltschaft in 8 Fällen wegen fahrlässiger Tötung und in 260 Fällen wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen das Klinikum.




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