News
|
05.01.2009 Rheuma-Patienten profitieren von neuen Medikamenten
Dank neuer Wirkstoffe und Therapiekonzepte können rheumatische Erkrankungen heute wirkungsvoller behandelt werden als noch vor wenigen Jahren. „An erster Stelle ist dabei die Einführung der so genannten Biologika zu nennen. Diese gentechnisch hergestellten Wirkstoffe hemmen die für rheumatische Erkrankungen typischen Entzündungsprozesse sehr spezifisch. Sie können dadurch den Krankheitsverlauf vielfach stark verlangsamen oder sogar stoppen", sagt Dr. Edmund Edelmann vom BDRh. So sei beispielsweise der Anteil der Arthritis-Patienten mit schweren Gelenkschädigungen in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Frühe Behandlung wichtigEin weiterer wichtiger Grund für die verbesserte Situation ist die frühzeitige Behandlung von Rheuma-Patienten. So empfiehlt der BDRh bei Verdacht auf eine rheumatische Erkrankung, innerhalb von 6 Wochen nach dem erstmaligen Auftreten von Beschwerden einen Rheumatologen aufzusuchen. „Je früher mit einer Behandlung begonnen wird, desto erfolgreicher kann Rheuma behandelt werden. Sind Gelenke, Sehnen und Bänder bereits schwer geschädigt, können die Schäden nicht wieder rückgängig gemacht werden", warnt Dr. Edelmann. Durch regelmäßige Untersuchungen könne der Erfolg einer Behandlung kontrolliert und diese gegebenenfalls angepasst werden, wenn der Patient auf ein Medikament nicht anspricht. Deshalb ist es dem BDRh zufolge auch so wichtig, dass Hausärzte und Rheumatologen eng zusammenarbeiten. In den meisten Fällen gehen Patienten mit rheumatischen Beschwerden zuerst zum Hausarzt, Internisten oder Allgemeinmediziner. Dieser muss die Symptome richtig deuten und die Betroffenen früh zu einem Rheumatologen schicken. „Obwohl sich die Versorgung von Rheuma-Patienten in den letzten Jahren verbessert hat, gibt es jedoch immer noch Defizite: Nur 64% der Patienten mit rheumatoider Arthritis befinden sich in regelmäßiger Behandlung bei einem Rheumatologen", so der Rheumatologe.
Weitere Meldungen zum Thema:
|
Im Fokus
Vor Afrikareise Impfschutz überprüfen
|
Grippe-Impfung
Wer chronisch krank ist, sollte sich unbedingt gegen Grippe impfen lassen, um das Risiko für Komplikationen durch eine Influenza zu senken. Dazu raten die Internisten vom BDI. Fragen rund um die Grippe-Impfung können auf http://www.impfenimdialog.de/ an Experten gestellt werden, die sie innerhalb von 3 Tagen online beantworten. |
Was kann bei Reizmagen tun?
Ungesunde Ernährung und Stress sind die häufigsten Auslöser eines Druckgefühls und Schmerzen in der Magengegend... |
Dem Diabetischen Fuß vorbeugen
Die richtige Fußpflege und das Tragen bequemer Schuhe sind ein wichtiger Beitrag... |
Vorsicht bei Herzstolpern nach Erkältung
|
Den Blutdruck korrekt messen
|
Wie man Diabetes verhindern kann
|
Was Sie über Grippe wissen sollten
|
Krankenkassen bezahlen Reiseimpfungen
Hier finden Sie eine Liste der 50 größten Versicherer zum Ausdrucken... |
Schilddrüsen-Check
|
Herzrhythmusstörungen: Sport hält Herz im Takt
|




Wer nach Afrika reisen will, sollte sich gegen Meningokokken impfen lassen.


Treten nach einem bereits überstanden geglaubten grippalen Infekt Atemnot und Herzrhythmusstörungen auf, so kann die Ursache eine nicht ungefährliche Entzündung des Herzmuskels sein...
Für eine korrekte Messung des Blutdrucks zu Hause mit einem Messgerät für das Handgelenk gibt es einige Regeln zu beachten...
Auch bei erhöhtem Blutzucker-Wert kann man eine Diabetes-Erkrankung vermeiden...
Hier finden Sie Infos zu Ansteckung, Symptomen, Vorsorge und Impfung...
Internisten empfehlen jährliche Tast-Untersuchung der Schilddrüse...
Auch wer Probleme mit dem Herzschlag hat, braucht auf Sport nicht zu verzichten...