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09.01.2009 Junge Frau stirbt in Peking an Vogelgrippe
Die 19-jährige Huang Yanqing hatte am 19. Dezember neun Enten auf einem Markt in Langfang in der angrenzenden Provinz Hebei gekauft und vor dem Verzehr ausgenommen, wie amtliche Medien berichteten. 13 Menschen, darunter Verwandte und Freunde, hätten von den Enten gegessen, doch sei die junge Frau als Einzige erkrankt. Sie sei am Montag in einem Krankenhaus gestorben. Seit 2003 ist es der erste offiziell bestätigte Todesfall durch die Vogelgrippe in der 17- Millionen-Metropole. Furcht vor Vogelgrippe-Epidemie beim Menschen
Die Behörden haben die 5 Geflügelstände auf dem Yanjiaoqingong- Markt in Langfang geschlossen, wo die junge Frau die Enten gekauft hatte. Unter den 15 Mitarbeitern habe keine Infektion festgestellt werden können. Die Enten wurden bis in die Gemeinde Jixian zurückverfolgt, die der Stadtregierung von Tianjin untersteht. Doch habe dort kein Vogelgrippevirus festgestellt werden können, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Von 116 Menschen, die mit der infizierten Patientin Kontakt gehabt hätten, habe eine Krankenschwester Fieber bekommen, sich davon aber wieder erholt.
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Die WHO zeigte sich besorgt über die Infektion, sprach in einer Mitteilung aber von einem "Einzelfall", der offensichtlich beim Schlachten und Zubereiten von Geflügel aufgetreten sei. "Er ändert nichts an unserer Einschätzung der Risiken." Experten befürchten, dass das Vogelgrippevirus einmal so mutieren könnte, dass es nicht nur durch Geflügel, sondern auch zwischen Menschen leicht übertragen wird, was eine gefährliche weltweite Pandemie auslösen könnte. Seit dem Wiederauftreten der Vogelgrippe 2003 hat es laut WHO weltweit 392 Infektionen von Menschen gegeben, von denen 248 starben. China meldete 31 Erkrankungen und 21 Tote.




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