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25.02.2009

Vorsicht bei Nahrungsergänzungsmitteln

Bei der gleichzeitigen Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln und Medikamenten ist Vorsicht geboten. Der Verbraucherzentrale Hamburg zufolge gibt es eine Vielzahl von unerwünschten Wechselwirkungen. Die Einnahme von Kalzium oder Eisen aus Nahrungsergänzungen kann z.B. die Aufnahme und die Wirkung des Schilddrüsenhormons L-Thyroxin vermindern. Manche in Nahrungsergänzungen enthaltene Pflanzenextrakte wie Gingko setzen widerum die Gerinnungsfähigkeit des Blutes herab. Aus diesem Grund sollte der Arzt immer über die Einnahme solcher Präparate informiert werden, so die Experten der Verbraucherzentrale.

Grundsätzlich sind Nahrungsergänzungsmittel für gesunde Personen, die sich normal ernähren, überflüssig, teilt auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin mit. Nur im Einzelfall müssen Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden: So können Nahrungsergänzungsmittel für Senioren mit Essschwierigkeiten sinnvoll sein, die viele Medikamente einnehmen müssen oder chronisch krank sind.

Wer nicht auf Nahrungsergänzungsmittel verzichten möchte, sollte in jedem Fall die vom BfR empfohlenen Höchstmengen nicht überschreiten. So rät das Institut beispielsweise, nicht mehr als 5 Milligramm Eisen pro Tag über Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. Weitere Informationen zu Nahrungsergänzungsmitteln gibt es auch auf der Internetseite des BfR www.bfr.bund.de.



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