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25.03.2009 Kalter Winter senkt Zecken-Gefahr nicht
Von April bis Oktober sind die kleinen Blutsauger gewöhnlich aktiv. Bei wärmerem Wetter - etwa ab 8 Grad Celsius - erwachen sie sogar noch früher. Das Landesgesundheitsamt in Baden-Württemberg empfiehlt daher schon jetzt, nach jedem Spaziergang im Freien sich genau zu untersuchen, um die Zecken frühzeitig zu entfernen. Denn die kleinen Tiere übertragen nicht nur FSME, die zu Hirnhautentzündungen führen kann, sondern auch die Infektionskrankheit Lyme-Borreliose. Risikogebiete in Südwest-Deutschland
Bei einem Drittel der FSME-Erkrankungen haben die Betroffenen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes Fieber, Kopf- und Gelenkschmerzen. In rund 5 bis 10% der Fälle kann es zu Hirnhaut- und Gehirnentzündungen kommen. Diese führen vor allem bei älteren Menschen zu bleibenden Schäden. Im vergangenen Jahr sind in Baden- Württemberg 133 Menschen an FSME erkrankt. In diesem Jahr sind noch keine Fälle bekannt. Sehr viel häufiger als FSME ist die ebenfalls von Zecken übertragene Borreliose, die bundesweit verbreitet ist. Bei rund 20% der untersuchten Zecken entdeckte das Landesgesundheitsamt einen Befall mit dem Erreger der Lyme-Borreliose. Schätzungen zufolge erkranken jährlich 5.000 bis 10.000 Menschen in Baden-Württemberg an einer Borreliose. Die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich höher.
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Das Landesgesundheitsamt hat im Südwesten rund 11.000 Zecken auf FSME-Viren und Borrelien untersucht. Durchschnittlich waren 0,2%der Zecken von FSME-Viren befallen. In Hochrisiko-Gebieten waren es 2,3% der Tiere. Zu den Hochrisiko-Gebieten zählen in Baden-Württemberg vor allem Freiburg, Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen und der Ortenaukreis.




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