News
|
29.05.2009 Biologika können Rheuma stoppen
Eines der Mittel, die schon bald einen wichtigen Beitrag dazu leisten könnten, ist der Wirkstoff Tocilizumab. Das Medikament, das seit Januar 2009 für die Behandlung erwachsener Patienten mit mäßiger bis schwerer aktiver rheumatoider Arthritis und in Kombination mit dem Medikament Methotrexat zugelassen ist, beruht auf einem neuartigen Wirkprinzip. Anders als die meisten bisher verfügbaren Biologika gegen Rheuma hemmt das neue Mittel aber nicht den Tumornekrosefaktor (TNF) alpha - der körpereigene Immunbotenstoff galt bislang als einer der maßgeblichen ‚Übeltäter' bei der Entstehung entzündlich-rheumatischer Erkrankungen. Tocilizumab blockiert vielmehr die Wirkung des Immunbotenstoffs Interleukin-6. Wie man heute weiß, hat Interleukin-6 neben TNF-alpha und Interleukin-1 eine Schlüsselrolle in dem Entzündungsprozess, der bei rheumatoider Arthritis für die chronisch fortschreitende Erkrankung der Gelenke und umgebende Gewebe verantwortlich ist. Hemmung von T-Zellen unterdrückt Entzündungen
Dank der neuen Präparate können Mediziner heute bei der Therapie an verschiedenen Angriffspunkten ansetzen. „Das erhöht die Chancen auf einen Erfolg bei Patienten, deren Körper auf bisher verfügbare Biologika nicht oder nicht mehr anspricht", sagte Prof. Kekow in Berlin. Darüber hinaus zeichnet sich derzeit noch ein weiterer Trend ab. Zwar wurden fast alle in der Rheumatologie eingesetzten Biologika zunächst zur Behandlung von rheumatoider Arthritis entwickelt. Inzwischen aber werden diese Medikamente auch zunehmend für die Behandlung anderer rheumatischer Erkrankungen interessant. Beispiele dafür sind Erkrankungen wie etwa die Psoriasis-Arthropathie, der Morbus Still und Morbus Bechterew sowie systemischer Lupus erythematodes. Prof. Kekow: „Bei diesen Leiden erzielen wir zum Teil ganz wunderbare Ergebnisse. Und das, nachdem bei einigen dieser Krankheiten noch bis vor kurzem eine komplette Therapiewüste herrschte."
Weitere Meldungen zum Thema:
|
Im Fokus
Grippe-Impfung
Wer chronisch krank ist, sollte sich unbedingt gegen Grippe impfen lassen, um das Risiko für Komplikationen durch eine Influenza zu senken. Dazu raten die Internisten vom BDI. Fragen rund um die Grippe-Impfung können auf http://www.impfenimdialog.de/ an Experten gestellt werden, die sie innerhalb von 3 Tagen online beantworten. |
Was kann bei Reizmagen tun?
Ungesunde Ernährung und Stress sind die häufigsten Auslöser eines Druckgefühls und Schmerzen in der Magengegend... |
Dem Diabetischen Fuß vorbeugen
Die richtige Fußpflege und das Tragen bequemer Schuhe sind ein wichtiger Beitrag... |
Vorsicht bei Herzstolpern nach Erkältung
|
Den Blutdruck korrekt messen
|
Wie man Diabetes verhindern kann
|
Was Sie über Grippe wissen sollten
|
Krankenkassen bezahlen Reiseimpfungen
Hier finden Sie eine Liste der 50 größten Versicherer zum Ausdrucken... |
Schilddrüsen-Check
|
Herzrhythmusstörungen: Sport hält Herz im Takt
|

So genannte Biologika können entzündlich-rheumatische Erkrankungen wie die 





Treten nach einem bereits überstanden geglaubten grippalen Infekt Atemnot und Herzrhythmusstörungen auf, so kann die Ursache eine nicht ungefährliche Entzündung des Herzmuskels sein...
Für eine korrekte Messung des Blutdrucks zu Hause mit einem Messgerät für das Handgelenk gibt es einige Regeln zu beachten...
Auch bei erhöhtem Blutzucker-Wert kann man eine Diabetes-Erkrankung vermeiden...
Hier finden Sie Infos zu Ansteckung, Symptomen, Vorsorge und Impfung...
Internisten empfehlen jährliche Tast-Untersuchung der Schilddrüse...
Auch wer Probleme mit dem Herzschlag hat, braucht auf Sport nicht zu verzichten...