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09.11.2009 Gesunde Ernährung und Bewegung verhindert den Ausbruch von Diabetes Übergewicht, körperliche Inaktivität und erbliche Faktoren stellen die Hauptrisiken für eine Erkrankung an Typ-2-Diabetes dar. „Der beste Schutz vor Diabetes ist natürlich, sich von vornherein gesund zu ernähren und ausreichend zu bewegen. Doch auch, wenn der Blutzuckerspiegel bereits leicht erhöht ist, bestehen sehr gute Chancen, den Ausbruch der Erkrankung zu verhindern, wenn man seine Lebensweise dauerhaft ändert. Bei den ersten Hinweisen auf einen sich entwickelnden Diabetes ist es wichtig, das Körpergewicht innerhalb von etwa 3-6 Monaten um 5 bis 7% zu verringern", empfiehlt Dr. Thorsten Siegmund vom Berufsverband Deutscher Internisten (BDI). Bei der Ernährung kommt es bei der Gewichtsabnahme in erster Linie darauf an, Kalorien zu sparen. Ob dieses Ziel durch eine fettreduzierte Ernährungsform oder durch eine Ernährungsform mit weniger Kohlenhydraten erreicht wird, kann nach individuellen Vorlieben entschieden werden. Wichtig ist die Chance auf eine dauerhafte Ernährungsumstellung. Beim Fett sind ungesättigte Fettsäuren günstiger als gesättigte Fettsäuren. Auch eine ausreichende Zufuhr von Ballaststoffen wie in Vollkornprodukten trägt zur Vorbeugung von Diabetes bei. „Am besten ist es, sich bei der individuellen Gestaltung der Ernährung und der Gewichtsreduktion mit dem Arzt zu besprechen. In jedem Fall muss auch die körperliche Aktivität erhöht werden, 3 Stunden zusätzliche Bewegung in der Woche sind eine gute Basis", rät Dr. Siegmund. Typ-2-Diabetes entwickelt sich meistens relativ langsam. Da erhöhte Blutzuckerwerte häufig lange Zeit keine Beschwerden hervorrufen, können bis zur Entdeckung des Diabetes nicht selten 5 bis 10 Jahre vergehen. „Erste Anzeichen eines zu hohen Blutzuckerspiegels können gesteigerter Durst, häufiges Wasserlassen und eine Austrocknung der Haut sein. Auch häufige Müdigkeit, Leistungsschwäche sowie Sehstörungen können auf einen sich entwickelnden Diabetes hindeuten. Eine regelmäßige Kontrolle des Blutzuckerspiegels beim Arzt und zwar besser nach als vor dem Frühstück ermöglicht es, die entstehende Erkrankung frühzeitig zu erkennen, und Maßnahmen zu ergreifen, um die Entwicklung aufzuhalten", erklärt Dr. Siegmund. Weitere Meldungen zum Thema:
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