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25.12.2009

Rauchen erhöht das Risiko für Darmkrebs

Eine neue Studie liefert zusätzliche Beweise, dass Rauchen über einen längeren Zeitraum das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, deutlich erhöht. „Menschen, die 40 Jahre oder länger rauchen oder nicht vor dem Alter von 40 mit dem Rauchen aufhören, haben ein um 30 bis 50% erhöhtes Darmkrebsrisiko. Dieses Risiko ist unabhängig von weiteren Risikofaktoren für Darmkrebs wie Alkoholkonsum, körperlicher Inaktivität und Verzehr von viel rotem oder verarbeitetem Fleisch", berichtet Dr. Wolfgang Wesiack, Vorsitzender des Berufsverbandes Deutscher Internisten (BDI). Es bezieht sich dabei auf eine Studie von Forschern um Michael Thun vom Department of Epidemiology der American Cancer Society in Atlanta, USA. Die Untersuchung wurde in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Cancer Epidemiology, Biomarkers & Prevention veröffentlicht.

Die Wissenschaftler führten dazu eine Studie mit beinahe 185 000 Teilnehmern im Alter zwischen 50 und 74 Jahren durch. Sie begleiteten die Teilnehmer von 1992 bis 2005. „Innerhalb dieses Untersuchungszeitraum traten 1 962 Fälle von Darmkrebs auf. Bei Studienteilnehmern, die mindestens 40 Jahre geraucht hatten oder nicht vor dem 41.Lebensjahr damit aufhört hatten, wurde ein 30 bis 50% höheres Darmkrebsrisiko beobachtet, selbst wenn 13 andere potenzielle Risikofaktoren aus der Berechnung ausgeschlossen wurden", erklärt Dr. Wesiack.

Damit beträgt die Zahl derjenigen Organe, bei denen das Krebsrisiko durch das Rauchen steigt, 17. Neben dem Dickdarm zählen dazu: Mündhöhle, Rachen, Nasenrachen, Nasenhöhle, Nasennebenhöhle, Kehlkopf, Lunge, Speiseröhre, Magen, Leber, Bauchspeicheldrüse, Niere, Harnblase, Gebärmutter, Gebärmutterhals und Leukämie.

 


 

 



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