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11.01.2010 Wann sollte man bei einer Erkältung zum Arzt gehen? Eine Erkältung mit Halsweh, Schnupfen, Husten und leichtem Fieber kann in den meisten Fällen mit in der Apotheke frei erhältlichen Medikamenten selbst behandelt werden. „Kommen jedoch schwerere Symptome wie Fieber über 39 °C, Schüttelfrost, schwere Kopfschmerzen, Halssteifheit, Erbrechen oder Schmerzen in der Brust dazu, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, da eine Infektion mit Influenza-Viren oder eine Lungenentzündung vorliegen könnte", rät Dr. Wolfgang Wesiack, Vorsitzender des Berufsverbandes Deutscher Internisten (BDI). Normalerweise dauert eine Erkältung zwischen 3 und 10 Tagen an. Mit Zufuhr von warmem Tee, schleimlösenden Arzneimitteln und leichten Schmerzmitteln zu Erleichterung des Schlafes lassen sich die Beschwerden meist gut lindern. „Bei stärker ausgeprägter Symptomatik ist es sinnvoll, sich einige Tage zu Hause auszukurieren", empfiehlt Dr. Wesiack. „Ignoriert man das Bedürfnis des Körpers nach Erholung, besteht die Möglichkeit, dass man die Erkrankung verschleppt." Mehr als 200 verschiedene Virustypen, die sich auch noch ständig verändern, können eine Erkältung verursachen. Daher entwickelt der Körper nie eine vollständige Resistenz gegen die Erreger und man wird unter Umständen mehrmals im Jahr krank. Erwachsene bekommen durchschnittlich 2 bis 4 mal im Jahr eine Erkältung, während Kinder zwischen 3 und 12 mal betroffen sein können. „Erkältungsviren werden durch Tröpfcheninfektion übertragen, zum Beispiel beim Niesen oder über infektiösen Nasenschleim, der an der Haut haftet. Die Viren können auch einige Stunden auf der Oberfläche von Gegenständen wie Trinkgläsern oder Telefonhörern überdauern. Beim Kontakt mit erkrankten Personen ist es daher wichtig, sich anschließend die Hände zu waschen, um einer Infektion vorzubeugen", erklärt Dr. Wesiack. Die gewöhnliche Erkältung ist weltweit die häufigste Erkrankung sowie der häufigste Grund für einen Arztbesuch und für Fehltage in Schule und Arbeit.
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Eine Erkältung mit Halsweh, Schnupfen, Husten und leichtem Fieber kann in den meisten Fällen mit in der Apotheke frei erhältlichen Medikamenten selbst behandelt werden. „Kommen jedoch schwerere Symptome wie Fieber über 39 °C, Schüttelfrost, schwere Kopfschmerzen, Halssteifheit, Erbrechen oder Schmerzen in der Brust dazu, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, da eine Infektion mit Influenza-Viren oder eine Lungenentzündung vorliegen könnte", rät Dr. Wolfgang Wesiack, Vorsitzender des Berufsverbandes Deutscher Internisten (BDI). Normalerweise dauert eine Erkältung zwischen 3 und 10 Tagen an. Mit Zufuhr von warmem Tee, schleimlösenden Arzneimitteln und leichten Schmerzmitteln zu Erleichterung des Schlafes lassen sich die Beschwerden meist gut lindern. „Bei stärker ausgeprägter Symptomatik ist es sinnvoll, sich einige Tage zu Hause auszukurieren", empfiehlt Dr. Wesiack. „Ignoriert man das Bedürfnis des Körpers nach Erholung, besteht die Möglichkeit, dass man die Erkrankung verschleppt." 

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