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21.01.2010 Einschränkung der Werbung für Kalorienbomben Im Kampf gegen kindliches Übergewicht will Südkorea die Fernsehwerbung für «Kalorienbomben» deutlich einschränken. Das Kabinett in Seoul beschloss am Dienstag, dass künftig keine TV-Werbespots für Hamburger, Pizza, Instantnudeln, Schokolade, Eis und andere Süßigkeiten in der Zeit von 17.00 bis 19.00 Uhr mehr laufen dürfen. In den Werbeeinblendungen der Kinderprogramme sollen sie ganz verschwinden. Bereits im März des vergangenen Jahres hatte das ostasiatische Land ein Gesetz über ein Verkaufsverbot für solche Dickmacher an Schulen verabschiedet. Das Werbeverbot gelte für Speisen, die im Vergleich zum Ernährungswert viele Kalorien, ein hohes Gehalt an gesättigten Fettsäuren oder Zucker aufweisen, teilte das Gesundheitsministerium mit. Das Verbot soll noch in diesem Monat in Kraft treten. Mit der Werbeeinschränkung und der Liste mit den betroffenen Speisen sollen den Verbrauchen die nötigen Informationen an die Hand gegeben werden, «um die richtige Wahl zu treffen», hieß es. Die Nahrungsmittelhersteller würden ermutigt, ihre Bemühungen um bessere Produkte mit höherem Nährwert zu verstärken. Werbeeinschränkungen und ein Verkaufsverbot an Schulen seien laut einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation zwei der wirksamsten Wege, um Kinder vor ungesundem Essen zu schützen. Quelle: dpa
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