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25.01.2010 Herzstolpern oder Atemnot nach Erkältung deuten auf Herzmuskelentzündung hin Eine Herzmuskelentzündung äußert sich anfangs durch Unregelmäßigkeiten im Herzschlag und körperlicher Schwäche und tritt besonders häufig nach einer bereits abgeklungenen Erkältung auf. „Wenn Patienten daher nach einem durchgemachten grippalen Infekt oder einer Durchfallerkrankung Herzrasen oder Herzstolpern verspüren oder bereits bei kleinen Anstrengungen in Atemnot geraten, sind dies möglicherweise Anzeichen einer Entzündung des Herzmuskels. Um mögliche lebensgefährliche Komplikationen zu vermeiden, sollte die Erkrankung so früh wie möglich ärztlich behandelt werden", rät Dr. Norbert Smetak, Vorsitzender des Bundesverbandes Niedergelassener Kardiologen (BNK). Durch die Entzündung des Herzmuskels, eine so genannte Myokarditis, die auch den Herzbeutel betreffen kann, kommt es zu einer Störung und Schwächung der Kontraktionsfähigkeit des Herzens. „Die Myokarditis wird in erster Linie durch Viren und Bakterien verursacht. In 80% der Fälle wird die Erkrankung durch so genannte Coxsackie-Viren ausgelöst, die auch häufig die Ursache für Erkältungen sind", erklärt Dr. Smetak. „Andere mögliche Auslöser sind Adeno-, Influenza-, Masern- und Herpesviren, Bakterien, wie Borrelien und die Erreger von Scharlach und Diphterie, aber auch Medikamente oder Drogen." Die Herzschwäche und die Herzrhythmusstörungen bei einer Herzmuskelentzündung können medikamentös behandelt werden. „Wird die Erkrankung von Viren ausgelöst, lassen sich diese nicht unmittelbar bekämpfen, bei einer bakteriellen Ursache werden Antibiotika verabreicht", erläutert der BNK-Experte. „Der wichtigste Beitrag des Patienten selbst ist körperliche Schonung." Um einer Herzmuskelentzündung vorzubeugen, ist es wichtig, sich bei einer Erkältung mit Fieber körperlich zu schonen. „Bei einem grippalen Infekt, der nicht auskuriert wurde, kann es sonst zu einer Infektion des Herzmuskels über das Blut kommen. Sportliches Training oder körperliche Anstrengung sollten bei einem grippalen Infekt oder einer Durchfallerkrankung vermieden werden", empfiehlt der niedergelassene Kardiologe. „Ausreichender Schlaf ist bei einer Erkältung das beste Mittel zur Wiederherstellung der Kräfte." Weitere Meldungen zum Thema:
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Eine Herzmuskelentzündung äußert sich anfangs durch Unregelmäßigkeiten im Herzschlag und körperlicher Schwäche und tritt besonders häufig nach einer bereits abgeklungenen Erkältung auf. „Wenn Patienten daher nach einem durchgemachten grippalen Infekt oder einer Durchfallerkrankung Herzrasen oder Herzstolpern verspüren oder bereits bei kleinen Anstrengungen in Atemnot geraten, sind dies möglicherweise Anzeichen einer Entzündung des Herzmuskels. Um mögliche lebensgefährliche Komplikationen zu vermeiden, sollte die Erkrankung so früh wie möglich ärztlich behandelt werden", rät Dr. Norbert Smetak, Vorsitzender des Bundesverbandes Niedergelassener Kardiologen (BNK). 

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