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17.03.2010

Schuppenflechte kann oft auch zu Gelenkrheuma führen

Die Schuppenflechte oder Psoriasis ist eine nicht-ansteckende, entzündliche Hautkrankheit, die sich nach außen hin im Wesentlichen durch stark schuppende,  bis zu handtellergroße Hautstellen (häufig an den Knien, Ellenbogen und der Kopfhaut) zeigt. Neben der Haut können aber auch  Finger- bzw. Zehennägel und die Kopfhaut befallen sein. Etwa 5 bis 20 % der Patienten mit Schuppenflechte erkranken auch an entzündlichem Gelenkrheuma.

Dieses Psoriasisarthritis genannte Krankheitsbild kann auch ohne begleitende Schuppenflechte der Haut oder der Fingernägel auftreten und wird  nicht selten erst so spät erkannt, dass die Gelenke dann schon dauerhaft geschädigt sind. Aus diesem Grund empfiehlt der Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband in Bonn, Warnzeichen ernst zu nehmen und rechtzeitig mit der Behandlung zu beginnen. Zu diesem Zweck hat er eine Informationsbroschüre mit dem Titel ‚Psoriasisarthritis - Schuppenflechte mit Gelenkentzündung’ zusammengestellt, die auf dem Postweg, per Email oder telefonisch bestellt werden kann (Kontaktdaten siehe unten). 

Bei drei Viertel aller Patienten reagiert zuerst die Haut, heißt es in der neuen Broschüre. Sie bildet rote, scharf umrissene, leicht erhabene und meist rundliche Flecken, die sich silbrig-weiß schuppen und jucken. Häufig finden sich diese Herde an Ellenbogen und Knien, um den Bauchnabel oder auf der Kopfhaut. Auch die Nägel können sich verdicken, gelblich verfärben oder ablösen. An den Gelenken macht sich die Krankheit dann durch Schmerzen, Schwellungen und morgendliche Steifheit bemerkbar.

Die Broschüre ist gegen 1,45 Euro Rücksende-Porto erhältlich bei:
Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband
Maximilianstr.14
53111 Bonn
E-Mail: bv@rheuma-liga.de
Telefon: 01804/60 00 00 für 20 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz


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