
News
|
12.03.2010 Flexible Arbeitszeiten sind gut für die Gesundheit Wenn Arbeitnehmer selbst Einfluss auf ihre Arbeitszeit nehmen können, wirkt sich dies offenbar positiv auf ihre Gesundheit aus. „Eine aktuelle Übersichtsarbeit gibt Hinweise darauf, dass Angestellte mit flexiblen Arbeitszeiten einen niedrigeren Blutdruck haben, besser schlafen und weniger anfällig für psychische Erkrankungen sind. Die Ergebnisse legen also nahe, dass es gesundheitliche Vorteile bringt, wenn Menschen ihre Arbeitszeiten selbst gestalten können, anstatt sie vom Arbeitgeber vorgegeben zu bekommen", berichtet Dr. Wolfgang Wesiack, Präsident des Berufsverband Deutscher Internisten (BDI). Er bezieht sich dabei auf eine Arbeit von Forschern von Clare Bambra von der Durham Universität in Großbritannien. Die Ergebnisse wurde in den Cochrane Systematic Reviews veröffentlicht. Die Wissenschaftler untersuchten 10 Studien mit insgesamt 16603 Teilnehmern. Die Forscher kam en zu dem Ergebnis, dass verschiedene Formen von flexibler Arbeitszeitgestaltung Auswirkungen auf ganz verschiedene Aspekte der Gesundheit hatten, insbesondere auf den Blutdruck, auf die Qualität des Schlafes sowie auf die psychische Gesundheit", erklärt Dr. Wesiack. „In einer Studie zeigten beispielsweise Polizeibeamte, die ihren Arbeitsbeginn verändern konnten, im Vergleich zu Kollegen, die zu einer festgelegten Zeit anfangen mussten, eine deutliche Verbesserung der psychischen Verfassung." In skandinavischen Ländern sind flexible Arbeitsmodelle insbesondere für Angestellte mit Familie bereits weit verbreitet. Auch in Großbritannien haben Eltern von Kindern unter 16 Jahren seit letztem Jahr Anspruch auf eine Vereinbarung von flexiblen Arbeitszeiten. „Noch ist es nach Einschätzung der Forscher zu früh für eine eindeutige Empfehlung, doch die Ergebnisse der Untersuchungen unterstützen die Arbeitszeitregelungen in Skandinavien und Großbritannien", erläutert der BDI-Präsident. „Wichtig ist es allerdings, näher zu untersuchen, wie sich flexible Arbeitszeiten bei unterschiedlichen Berufs- und Altergruppen auswirken. So könnten einige Formen von flexibler Arbeitszeitregelung nur für Angestellte mit anspruchsvolleren Tätigkeiten möglich sein, was die Unterschiede in der Gesundheit zwischen den sozialen Schichten vergrößern könnte."
Weitere Meldungen zum Thema:
|
Im Fokus
Grippe-Impfung
Wer chronisch krank ist, sollte sich unbedingt gegen Grippe impfen lassen, um das Risiko für Komplikationen durch eine Influenza zu senken. Dazu raten die Internisten vom BDI. Fragen rund um die Grippe-Impfung können auf http://www.impfenimdialog.de/ an Experten gestellt werden, die sie innerhalb von 3 Tagen online beantworten. |
Was kann bei Reizmagen tun?
Ungesunde Ernährung und Stress sind die häufigsten Auslöser eines Druckgefühls und Schmerzen in der Magengegend... |
Dem Diabetischen Fuß vorbeugen
Die richtige Fußpflege und das Tragen bequemer Schuhe sind ein wichtiger Beitrag... |
Vorsicht bei Herzstolpern nach Erkältung
|
Den Blutdruck korrekt messen
|
Wie man Diabetes verhindern kann
|
Was Sie über Grippe wissen sollten
|
Krankenkassen bezahlen Reiseimpfungen
Hier finden Sie eine Liste der 50 größten Versicherer zum Ausdrucken... |
Schilddrüsen-Check
|
Herzrhythmusstörungen: Sport hält Herz im Takt
|

Wenn Arbeitnehmer selbst Einfluss auf ihre Arbeitszeit nehmen können, wirkt sich dies offenbar positiv auf ihre Gesundheit aus. „Eine aktuelle Übersichtsarbeit gibt Hinweise darauf, dass Angestellte mit flexiblen Arbeitszeiten einen niedrigeren Blutdruck haben, besser schlafen und weniger anfällig für psychische Erkrankungen sind. Die Ergebnisse legen also nahe, dass es gesundheitliche Vorteile bringt, wenn Menschen ihre Arbeitszeiten selbst gestalten können, anstatt sie vom Arbeitgeber vorgegeben zu bekommen", berichtet Dr. Wolfgang Wesiack, Präsident des Berufsverband Deutscher Internisten (BDI). Er bezieht sich dabei auf eine Arbeit von Forschern von Clare Bambra von der Durham Universität in Großbritannien. Die Ergebnisse wurde in den Cochrane Systematic Reviews veröffentlicht. 




Treten nach einem bereits überstanden geglaubten grippalen Infekt Atemnot und Herzrhythmusstörungen auf, so kann die Ursache eine nicht ungefährliche Entzündung des Herzmuskels sein...
Für eine korrekte Messung des Blutdrucks zu Hause mit einem Messgerät für das Handgelenk gibt es einige Regeln zu beachten...
Auch bei erhöhtem Blutzucker-Wert kann man eine Diabetes-Erkrankung vermeiden...
Hier finden Sie Infos zu Ansteckung, Symptomen, Vorsorge und Impfung...
Internisten empfehlen jährliche Tast-Untersuchung der Schilddrüse...
Auch wer Probleme mit dem Herzschlag hat, braucht auf Sport nicht zu verzichten...