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25.03.2010 Was man gegen Frühjahrsmüdigkeit tun kann Den Winter im Rücken, Frühling und Sommer in Sicht: Die Apathie der kalten Jahreszeit könnte vorüber sein - wenn da nicht die Frühjahrsmüdigkeit wäre. Obwohl die ersten Sonnentage locken, fühlen sich viele Menschen müde und antriebslos. Die eine Stunde weniger Schlaf nach der Zeitumstellung in der Nacht von Samstag zu Sonntag (27./28. März) tut ein Übriges. Doch die Frühjahrsmüdigkeit lässt sich bekämpfen, sagt Jürgen Steinacker, Professor für Sport- und Rehabilitationsmedizin am Uniklinikum Ulm. «Im Laufe des Winters sind viele Menschen inaktiv geworden», erklärt er. «Wegen des schlechten Wetters konnten sie weniger trainieren und haben weniger Sonnenlicht abbekommen.» Das führt dazu, dass sie sich am Ende des Winters nicht nur weniger leistungsfähig fühlen, sondern es tatsächlich sind. «Etwa zehn Prozent der Leistungsfähigkeit hat man über den Winter eingebüßt», schätzt Steinacker. Da hilft nur eines, sagt der Mediziner: «Raus aus der Hütte!» Auf Spaziergängen können Sonne und frische Luft die Stimmung positiv beeinflussen. Wer sonnenempfindlich ist, sollte es während der ersten Frühlingstage aber nicht übertreiben. Sonst kann das helle Licht eine leichte Migräne auslösen. Lieber auf Mütze und Sonnenbrille zurückgreifen, rät Steinacker. Für Berufstätige ist es oft schwierig, den Arbeitsplatz zu verlassen, um an die frische Luft zu kommen. Sie können aber die Mittagspause für einen kleinen Spaziergang nutzen. Außerdem dürften sie nicht von der Arbeit direkt aufs Sofa, ermahnt der Mediziner alle, die zum Couchpotato-Dasein neigen. Ältere Menschen waren im Winter besonders eingeschränkt. Deshalb ist die Frühjahrsmüdigkeit bei ihnen stark ausgeprägt. «Wir raten Senioren, trotzdem an die frische Luft zu gehen - aber in sicheren Gebieten.» Das könne der Einkaufsweg sein oder ein Park, wo keine Hindernisse zu erwarten sind. Neben viel Bewegung ist es wichtig, sich richtig zu ernähren. «Bei der Ernährung gelten die alten Regeln: Vitaminreich sollte sie sein.
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