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30.04.2010 Hepatitis-Ausbruch in Moskau Nach Angaben der russischen Gesundheitsbehörde sind in den ersten 3 Monaten des Jahres 2010 fast 1000 Menschen an Hepatitis A erkrankt. Das sind doppelt so viele Fälle wie im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. Ursache ist die schlechte Qualität des Leitungswassers in der russischen Hauptstadt. Der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) empfiehlt daher Reisenden nach Moskau dringend eine Schutzimpfung gegen Hepatitis. Durch 2 Impfungen im Abstand von 6-12 Monaten bauen Erwachsene einen mindestens 10-15 Jahre währenden aktiven Impfschutz auf. Der Hepatitis-A-Schutz ist bereits 10 Tage nach der ersten Impfung vorhanden, so dass die Impfung problemlos sehr kurzfristig vor Reiseantritt möglich ist. Auch innerhalb von 2 Wochen nach einer Virusexposition hat die Impfung eine protektive Wirkung. Hepatitis A ist eine durch Viren verursachte Lebererkrankung, die durch Schmierinfektion übertragen wird, beispielsweise durch verschmutzte Nahrung oder Getränke. Die möglichen Symptome der Erkrankung reichen von Fieber, Übelkeit, Durchfall, Schwindel bis zur Dunkelfärbung des Urins und Gelbfärbung der Haut. Die Schwere der Erkrankung steigt mit zunehmendem Alter. Weitere Meldungen zum Thema:
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