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09.06.2010

Wechselwirkungen von Medikamenten beachten

Hohe Entzündungswerte verbunden mit Erschöpfung und Schmerzen in Gelenken oder Gliedern sind die Hauptsymptome rheumatischer Erkrankungen. Zahlreiche Präparate werden gegen diese Beschwerden eingesetzt. Einige sind freiverkäuflich, andere können nur vom Arzt verordnet werden. Keines der Medikamente aber ist frei von Nebenwirkungen. Rheumaerkrankte sollten sich daher gut über die verwendeten Präparate und ihr wechselseitiges Zusammenspiel informieren, rät die Deutsche Rheuma-Liga. Schließlich nehmen chronisch kranke Rheumatiker nur selten ein Präparat allein ein.

Die Kombination von Kortison und nicht steroidalen Antirheumatika kann beispielsweise das Risiko von Magen-Darmgeschwüren erhöhen. Hier sei eine besondere Überwachung notwendig, raten die Experten. Wie die verschiedenen Medikamentengruppen wirken, worauf bei der Einnahme zu achten ist, und mit welchen Nebenwirkungen man gegebenenfalls rechnen muss, erfahren Ratsuchende in einer neuen, vierteiligen Merkblattreihe der Deutschen Rheuma-Liga. Folgende Wirkstoffgruppen werden jeweils auf zwei Seiten vorgestellt:

  • Nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR), die gegen Schmerz und Entzündung helfen (siehe Merkblatt 4.1.)
  • Analgetika, d.h. reine Schmerzmittel (siehe Merkblatt 4.2.)
  • Kortisonpräparate, die gegen Entzündungsschübe eingesetzt werden (siehe Merkblatt 4.3.)
  • Biologika, die als gentechnisch hergestellte Medikamente in Spritzenform oder als Infusion bei schweren entzündlich-rheumatischen Erkrankungen zum Einsatz kommen (siehe Merkblatt 4.4.)

Die Merkblätter können einzeln oder als komplette Reihe bei den Verbänden der Deutschen Rheuma-Liga bestellt werden. Auch im Internet stehen sie zum Download bereit: www.rheuma-liga.de/medikamente. Hier gibt es zudem einen umfassenden digitalen Medikamentenführer, der auch pflanzliche Präparate (Phytopharmaka) beinhaltet.

Bestelladresse der Merkblätter Reihe 4.1 bis 4.4:
Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V., Maximilianstr. 14, 53111 Bonn,
Fax: 0228-7660620
E-Mail: bv@rheuma-liga.de
per Info-Telefon: 01804-600 000 (20 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, bei Mobiltelefon max. 42 Cent/Minute)



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