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14.07.2010 Mit Rheuma nur nach Check-up und unter fachlicher Anleitung ins Fitness-Studio
Wenn Muskeln schmerzen und Gelenke geschwollen sind, würden Betroffene Bewegung meist meiden, so Prof. Lange. Um Finger- und Kniegelenke beweglich zu halten, gehöre Krankengymnastik aber unbedingt zur Rheumatherapie dazu. Mehrere Studien aus den letzten Jahren konnten zudem zeigen, dass spezielle Gelenk schützende Übungsprogramme Schmerzen und lokale Entzündungen verringern, so dass Patienten alltägliche Tätigkeiten - wie zum Beispiel das Aufschrauben einer Getränkeflasche - wieder besser durchführen können. Inwieweit Menschen mit Rheuma diese Bewegungsübungen, die auf mehr Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer zielen, auch im Fitness-Studio durchführen können, hängt Prof. Lange zufolge von der fachlichen Betreuung durch das Personal ab. Daher sollte zunächst ein gründlicher Check der individuellen Belastbarkeit und Beweglichkeit gemacht werden, bevor es ans Üben und Trainieren gehe. „Nur durch eine gründliche Analyse kann ein Übungsprogramm aufgestellt werden, das die Gelenke schont und Schmerzen auf ein erträgliches Maß reduziert“, betont Prof. Lange, der auch Mitglied der DGRh-Kommission Rehabilitation und Sozialmedizin sowie Sprecher der DGRh-Projektgruppe Physikalische Medizin ist. Trainer müssten darauf achten, dass die Patienten sich nicht überlasten und eine korrekte Körperhaltung einnehmen. Zudem gelte es, fehlerhafte Bewegungsmuster auszumerzen. Hilfreich erweisen sich mehrere kleine und wenig anstrengende Übungseinheiten oder das Arbeiten mit leichten Hantelgewichten bei höherer Frequenz. Auch tägliche Aufwärm- und Dehnübungen empfiehlt Prof. Lange. Weitere Informationen:
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