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23.07.2010 Verwirrtheit bei Hitze ist nicht unbedingt Demenz Eine zunehmende Verwirrtheit im Sommer muss bei Senioren kein Anzeichen von Demenz sein. Bei einem erheblichen Flüssigkeitsverlust könnten gerade bei älteren Menschen Symptome wie Verwirrtheitszustände, Kreislaufbeschwerden, Schwäche oder Fieber auftreten, erklärt Katharina Berger vom Institut für Schlaganfall- und Demenzforschung der Uniklinik München. Diese Zustände seien vorübergehend. Die wichtigste Therapie sei dann Wasser zu trinken. Im Alter nimmt laut Bürger das Durstgefühl häufig ab. Die Expertin empfiehlt älteren Menschen daher einen festgelegten Trinkplan: Senioren sollten zuckerfreie und mineralhaltige Getränke an den Orten im Haus aufstellen, an denen sie sich oft aufhalten, zum Beispiel die Küche oder der Balkon. Wer älter als 60 Jahre und trotz ausreichender Flüssigkeit in Sorge um seine Hirnleistung ist, kann und sollte sich aber testen lassen, rät die Demenzexpertin. Sollte sich der Gesundheitszustand bei bereits demenzkranken Senioren im Sommer verschlechtern, könnte ebenfalls Trinken der Schlüssel zur Besserung sein. Ältere Menschen sollten etwa zwei Liter Wasser am Tag trinken, an heißen Tagen rund einen Liter mehr. Weitere Meldungen zum Thema:
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