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31.08.2010 Medikamente können Sturzrisiko bei Älteren erhöhen Psychopharmaka wie Schlaf- und Beruhigungsmittel können bei Senioren das Sturzrisiko erhöhen. Ältere Menschen sollten deshalb mit ihrem Arzt besprechen, wie sie diese Medikamente schrittweise absetzen können. Das betreffe vor allem Mittel aus der Gruppe der Benzodiazepine, warnt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in Köln. Eine Studie mit mehr als 55 000 Probanden ab 60 Jahren habe zudem gezeigt, dass Sportübungen sinnvoll sind, um Stürze zu vermeiden. So helfe Älteren etwa Tai Chi, ihr Gleichgewichtsgefühl zu verbessern und die Muskulatur zu stärken. Allerdings eigne sich dieses Training nur für relativ gesunde Menschen. In vielen Fällen stürzen Ältere aber aufgrund von Faktoren, die nicht direkt etwas mit dem Alter zu tun haben: Dazu zählen beispielsweise Sehbehinderungen oder Schwindel durch zu hohen oder niedrigen Blutdruck. Ältere sollten daher auch mit ihrem Arzt abklären, ob solche Risikofaktoren bei ihnen vorliegen und wie sie am besten damit umgehen. Weitere Meldungen zum Thema:
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