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03.08.2007 Neue Gefäßstützen schützen vor Verstopfung von Herzkranzgefäßen
Wissenschaftlern aus Deutschland und verschiedenen anderen europäischen Ländern ist es in der Untersuchung gelungen, 71 Magnesium-Stents einzusetzen. In den 12 Monaten nach dem Eingriff gab es weder Blutgerinnsel (Thrombosen) noch Infarkte oder Todesfälle. Der Durchmesser der Blutgefäße innerhalb der Stents hatte um etwa 1,4 Millimeter zugenommen. Ultraschall-Untersuchungen bestätigten zudem, dass die Streben der Stents durch die Gefäßwände absorbiert und die vom Magnesium hinterlassenen Gewebelücken durch Kalzium und Phosphor ersetzt worden waren. Magnesium-Stents haben den Vorteil, dass sie nicht dauerhaft als Fremdkörper im Gefäß verbleiben, sondern sich innerhalb von 4 Monaten selbst auflösen. Daher muss der Patient auch nur kurze Zeit Medikamente zur Verhinderung einer Gerinnselbildung und eines Herzinfarkts einnehmen. Da das Mineral Magnesium darüber hinaus eine körpereigene Substanz ist, hat der Patient keine Allergien zu befürchten. Durch die Studie wurde jedoch auch deutlich, an welchen Problemen in Zukunft weiter geforscht werden muss: Bei 48% der Patienten trat nämlich eine erneute Verengung auf, 27% benötigten eine gezielte Versorgung von feinsten Blutgefäßen aufgrund einer erneuten mangelnden Blutzufuhr zu den Geweben. Quelle: Lancet 2007, 369: S. 1869-1875 Verschiedene Nachrichten zu Herzinfarkt finden Sie auch unter www.aerzte-im-netz.eu/
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