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28.10.2010

Schon vor der Zeitumstellung ausreichend schlafen

Die Umstellung von Sommer- auf Winterzeit bringt den Biorhythmus des Menschen aus dem Takt. Müdigkeit, Unwohlsein und Abgeschlagenheit sind häufig die Folge. Wer dem vorbeugen will, sollte bereits in den Tagen vor der Zeitumstellung ausreichend lange schlafen, rät Alexander Blau vom Interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrum der Charité in Berlin.

«Auch wenn wir nach der Umstellung auf die Winterzeit theoretisch eine Stunde länger schlafen könnten, gelingt dies nicht jedem», sagte der Schlafforscher dem dpa-Themendienst. Denn die innere Uhr signalisiere dem Körper zur herkömmlichen Zeit, dass der Tag nun beginnt. «Dadurch kann sich insbesondere bei Frühaufstehern, den sogenannten Lerchen, die Schlafzeit verkürzen.»

Blau empfiehlt ihnen, am Tag der Zeitumstellung und in den Tagen danach möglichst leichte Kost zu sich zu nehmen. Außerdem sollten sie auf ausreichend Licht und Bewegung achten. «Insbesondere das Sonnenlicht gilt hier als günstig», erklärt der Arzt. Daher seien zum Beispiel Spaziergänge oder Joggen an der frischen Luft empfehlenswert, um den Biorhythmus wieder ins Lot zu bringen.

Langschläfer haben es im Übrigen leichter als Frühaufsteher: Wenn in der Nacht von Samstag (30. Oktober) auf Sonntag die Uhr um eine Stunde zurückgestellt wird, kommt das ihrem Rhythmus entgegen.



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