Internisten im Netz

Vorsorge bei Erkrankungen der Niere


Gesunde Ernährund beugt Nierenerkrankungen vorDiabetes mellitus und Bluthochdruck sind die größten Risikofaktoren für die Entstehung einer Nierenerkrankung. Deshalb nützen alle Maßnahmen auch den Nieren, die den Blutzucker und den Blutdruck senken. Je besser Blutdruck und Blutzucker eingestellt sind, desto geringer ist die Gefahr eines Nierenschadens. Außerdem beugen gesunde Ernährung und das Vermeiden von Nikotin Verkalkungen der Blutgefäße und damit auch der Nierengefäße vor. Zudem können ausreichend Flüssigkeit und eine fleischarme Ernährung die Entstehung von Nierensteinen bei Patienten mit entsprechender Veranlagung verhindern.

Über ein Harnprobe lassen sich Erkrankungen der Nieren feststellenDa viele Nierenerkrankungen zu Beginn ohne Schmerzen und Beschwerden verlaufen, spielt die Früherkennung eine besonders wichtige Rolle. Denn früh erkannt, kann der Nierenfunktionsverlust oft noch aufgehalten oder zumindest verzögert werden, so dass Patienten eine Dialyse so lange wie möglich erspart bleibt. Lassen Sie deshalb ihren Urin regelmäßig von ihrem Arzt kontrollieren. Für die Früherkennung von Nierenerkrankungen genügen dem Arzt wenige Untersuchungen, wie z. B. die Messung des Blutdrucks, Bestimmung von Kreatinin und Zucker im Blut und die Harnprobe auf Eiweiß, Zucker, Zellen und Bakterien. Gelegentlich ist eine Ultraschalluntersuchung der Nieren und der Blase sinnvoll.

Diabetes und hoher Blutdruck erhöhen die Gefahr von Erkrankungen der NiereBesonders wichtig sind diese Untersuchungen, wenn Sie an Diabetes oder hohem Blutdruck leiden und wenn in Ihrer Familie Nierenerkrankungen, Blutzuckerkrankheit (Diabetes) oder Bluthochdruck vorkommen. Denn die Nierenschäden entstehen sehr häufig durch die Bluthochdruck und Diabetes: Bei etwa 1/3 aller Diabetiker treten ernste Nierenschäden auf. Bei einem systolischen Blutdruck über 200 mmHg liegt das Risiko bei etwa 10% innerhalb von 15 Jahren eine Dialyse zu benötigen. Bei einem Blutdruck unter 140 mmHg liegt die Chance unter 1%.

Artikel drucken   Artikel empfehlen

Im Fokus

Kostenübernahme der neuen Meningokokken-B-Impfung

Liste der  gesetzlichen Kranken- kassen, die eine Kostenübernahme für die neue Meningokokken-B-Impfung ohne Altersbeschränkung vornehmen.

zum Artikel...

Was tun bei Fieber?

Leichtes Fieber muss nicht gesenkt werden, denn eine erhöhte Körpertem- peratur hilft dem Körper, Krankheitserreger zu bekämpfen.

zum Artikel...

Vorsicht bei Herzstolpern nach Erkältung

Treten nach einem bereits überstanden geglaubten grippalen Infekt Atemnot und Herzrhythmusstörungen auf, so kann die Ursache eine nicht ungefährliche Entzündung des Herzmuskels sein...

zum Artikel...

Den Blutdruck korrekt messen

Für eine korrekte Messung des Blutdrucks zu Hause mit einem Messgerät für das Handgelenk gibt es einige Regeln zu beachten...

zum Artikel...

Herzrhythmusstörungen können vielfältig sein

Stolpern des Herzschlags oder Herzrasen haben auch gesunde Menschen gelegentlich. Bei längeren Beschwerden sollte man jedoch zum Arzt gehen...

zum Artikel...

Was Sie über Grippe wissen sollten

Hier finden Sie Infos zu Ansteckung, Symptomen, Vorsorge und Impfung...

zum Artikel...

Pseudoallergien durch Zusatzstoffe in der Nahrung

Zusätze zur Haltbar-machung und Färbung in industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln können Reizungen des Mundraums oder des Magen-Darm-Traktes bewirken...

zum Artikel...

Abnehmen kann ansteckend sein

Eine neue Studie zeigt: Bei einer Diät verliert oft auch der Partner Gewicht...

zum Artikel...

Joggen verbessert Durchblutung der Beine

Laufband-Training weitet die Blutgefäße und hilft gegen Schmerzen bei Durchblutungsstörungen...

zum Artikel...

Gesund essen statt Diäten

Ungesättigte Fettsäuren können vor Übergewicht, Diabetes und zu hohem Blutdruck schützen...

zum Artikel...