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Regulation der Hormone


Hormone regulieren unseren Stoffwechsel, Körpertemperatur, Salz- und Wasserhaushalt, Kreislauf, Verhalten und vieles andere mehr. Doch woher weiß der Körper, welche Hormone er bilden soll, damit unser Körper im Gleichgewicht ist?

 

Regulation durch hormonelle Regelkreise

So genannte Regelkreise steuern die Bildung der meisten Hormone. Dabei stimulieren oder bremsen sich die verschiedenen Hormondrüsen gegenseitig. Außerdem können Hormone auf ihre eigene Ursprungsdrüse oder eine übergeordnete Drüse einwirken und die Hormonmenge beeinflussen. Mit Hilfe solcher „Rückkopplungskreise", in denen die Menge eines bereits gebildeten Hormons seine eigene Produktion fördert oder drosselt, werden ebenfalls viele Hormone reguliert.


Beispiel:
HypothalamusDer Hypothalamus im Gehirn schüttet das Gonadotropin-Releasing Hormon (Gn-RH). Gn-RH gelangt mit dem Blut zur Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) und bewirkt dort bei der Frau die Bildung von luteinisierendem Hormon (LH) und Follikel-stimulierendem Hormon (FSH). FSH und LH werden mit dem Blutstrom zu den Eierstöcken transportiert und lösen im weiblichen Körper die Produktion von Geschlechtshormonen (Östrogene und Gestagene) aus. Der Körper meldet daraufhin an den Hypothalamus und an die Hypophyse, dass die Eierstöcke hohe Mengen an Östrogen bilden. Nun „weiß" der Hypothalamus, dass der Körper genügend Östrogen hat und er drosselt seine Gn-RH-Produktion. Dies verringert die LH- und FSH-Produktion in der Hypophyse und als Konsequenz auch die Östrogenbildung in den Eierstöcken.

 

Rhythmen im Körper


Einige Hormone werden nach einem bestimmten Rhythmus gebildet und ausgeschüttet: Viele Hormone werden in einem Tages-, Monats- oder Jahresrhythmus gebildet. Zum Beispiel ist die Konzentration des „Stress- und Aktivitätshormons" Kortison morgens am höchsten und nachts am niedrigsten. Die Eierstöcke bilden am Anfang des Monatszyklus der Frau wenig, kurz vor dem Eisprung dagegen viel Östrogen.

 

Einflüsse von außen


Psychischer Stress oder körperliche Anstrengung bewirken, dass mehr Kortison und Adrenalin gebildet und ausgeschüttet werden. Zur Nahrungsaufnahme produziert der Körper Verdauungshormone und Insulin.

 

 

 

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