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Schlafstörungen


Der Mensch schläft ca. 7–8 Stunden pro Nacht und verbringt damit etwa ein Drittel seines Lebens im Schlaf. Individuell kann das Schlafbedürfnis recht unterschiedlich sein, manche Menschen kommen mit 6 Stunden aus, andere benötigen 9 Stunden. Mit zunehmenden Alter verändert sich der Schlaf: Die nächtliche Schlafdauer nimmt etwas ab, man wacht öfters während der Nacht auf und Nickerchen am Tage nehmen zu. Schlafen dient dem Körper zur Rege­neration und hat nach eine wichtige Funktion für das Gedächtnis und für die seelische Stabilität.

Viele Menschen empfinden ihren Schlaf nicht als erholsam, beinahe jeder 3. Erwachsene leidet vorübergehend unter Schlafstörungen. Diese können sich z. B. dadurch äußern, dass der Betroffene länger als eine halbe Stunde zum Einschlafen benötigt oder nachts häufig aufwacht. Schlafstö­rungen treten oft begleitend zu anderen Erkrankungen auf, insbesondere bei seelischen oder bestimmten körperlichen Erkrankungen.

Jeder kennt schlaflose Nächte vor einem aufregenden Ereignis oder in Zeiten besonderer Konflikt- und Stresssituationen, doch halten die Schlafprobleme an, sollten sie ärztlich untersucht und entsprechend behandelt werden. Denn eine lang andauernde Schlaf­störung kann Folgen haben, z. B. die seelische Stabilität gefährden. Beispielweise ist das Risiko erhöht, dass im Gefolge der anhaltenden Schlafstörungen Depressionen auftreten oder verstärkt Alkohol getrunken wird. Bei etwa jedem 10. Erwachsenen liegt bereits eine chronische Schlafstörung vor, durch die er sich in sei­ner Stimmung und Leistungs­fähigkeit am Tage erheblich beeinträchtigt fühlt. Schlafstö­rungen zählen damit zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden.

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