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Ärztliche Untersuchungen

Stuhl- , Urin- und Sputum-Untersuchung


Auch im Stuhl, im Urin oder im Hustensekret können Hinweise auf Tumoren verborgen sein. So kann Blut im Stuhl auf Magen- oder Darmkrebs hindeuten, Blut im Urin dagegen kann durch Nieren- oder Blasenkrebs ausgelöst werden. Gerade in frühen Stadien sind die Blutmengen so gering (okkultes Blut), dass sie nicht mit bloßem Auge sondern nur durch eine biochemische Analyse im Labor festgestellt werden können.

Mit dem so genannten fäkalen Okkultblut-Test (Guajak-Test), der auch zur Darmkrebsvorsorge gehört, kann der Arzt feststellen, ob der Stuhl Blut enthält. Allerdings bedeutet Blut im Stuhl nicht in jedem Fall, dass Darmkrebs vorliegt. Andere, oft häufigere Gründe sind Hämorrhoiden oder chronisch-entzündliche Magen-Darmerkrankungen. Krebszellen können auch im abgehusteten Schleim enthalten sein. Solche Zellen können bereits auf Lungenkrebs hinweisen, bevor Tumoren im Röntgenbild sichtbar sind.

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