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Typ-2-Diabetes

Behandlung chronischer Komplikationen


Um diabetesbedingte Folgeerkrankungen behandeln zu können, muss der Arzt die Blutzuckerwerte normalisieren und darauf hinwirken, dass der Patient seinen Lebensstil ändert. So kann er erreichen, dass sich das Fortschreiten dieser Begleiterkrankungen verlangsamt oder sie sich sogar bessern.

Darüber hinaus können die Krankheitszeichen der Folgeerkrankungen wie folgt behandelt werden:

  • Diabetische Neuropathie:
    • Behandlung mit krampflösenden Medikamenten (Antikonvulsiva), selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern oder Antidepressiva)
    • Physikalische Therapie (Elektro-, Mechano-, Lichttherapie)
  • Nervenbedingte Potenzprobleme (erektile Dysfunktion): Am wirksamsten ist eine Behandlung mit 5-Phosphodiesterase-Hemmern, allerdings in höherer Dosierung als bei Nichtdiabetikern
  • Herz-Kreislauf-Komplikationen: Medikamentöse Behandlung mittels ACE-Hemmer oder AT1-Rezeptorblocker, Betablocker, harntreibende Substanzen (Diuretika) oder Kalziumantagonisten.

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