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Typ-2-Diabetes

Tipps für Diabetiker


Um Folgeerkrankungen zu lindern oder gar zu vermeiden, ist es wichtig, dass Sie regelmäßig von Ihrem Arzt untersuchen lassen. Sie sollten dafür einen Vorsorgeplan aufstellen. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft hat dazu eigens den Gesundheitspass Diabetes entwickelt, in den die Behandlungsziele und die der Untersuchungsergebnisse eingetragen werden können.

Folgende Untersuchungen sollten Sie durchführen lassen:

  • Viertel- bis halbjährlich
    • Gewicht
    • Blutdruck
    • Fußinspektion
  • Halbjährlich bis jährlich
    • Bluttfette (HDL und LDL, Neutralfette)
    • Halbjährliche Spiegelung des Augenhintergrunds (wenn der Diabetes schon länger als 10 Jahre besteht), ansonsten jährlich
    • Harnstatus (z. B. Albumin-Werte)
    • Nierenfunktionstest: Blutdruck, Albumin-, Harnstoff- und Kreatinin-Werte
  • Jährliche Untersuchungen
    • Elektrokardiogramm (EKG), Abhören der Brustorgane, Blutdruckmessung
    • Pulsmessung an den Beinen und am Hals
    • Untersuchung des Nervensystems

Protokollieren Sie in Ihrem Diabetespass darüber hinaus alle Messwerte des Blutzuckers, die Sie bei Ihrer Selbstkontrolle feststellen.

Notieren Sie in einem Diabetestagebuch auch Ihr Körpergewicht, Ihren Blutdruck, Abweichungen von der Diät und besondere Vorkommnisse in Ihrem Alltag wie Stress, ausgelassene Zwischenmahlzeiten, körperliche Anstrengungen und Sport. Auf diese Weise können Abweichungen des Blutzuckerwerts erklärt werden. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, dies in ähnlichen Situationen bei Ihrer Ernährung oder Medikation zu berücksichtigen und so für einen kontinuierlich gut eingestellten Blutzucker zu sorgen. 

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