Internisten im Netz

Erektile Dysfunktion



Was ist eine erektile Dysfunktion?


Die Sexualität des Mannes kann durch eine Reihe von Störungen beeinträchtigt werden. Eine der bekanntesten ist die erektile Dysfunktion, umgangssprachlich auch Erektionsstörung genannt. Gemeint ist damit die Unfähigkeit, eine ausreichende Steife (Erektion) des männlichen Glieds (Penis) für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr erlangen zu können. Dazu gehört, weder die erforderliche Erektion nicht erreichen noch lange genug aufrechterhalten zu können. Die sexuelle Lust (Libido) ist dabei häufig noch vorhanden. Mit der Zeit kann aber auch die Libido verschwinden, da die Betroffenen so nicht mit ihrem vermeintlichen "Versagen" konfrontiert werden müssen. 

Von der erektilen Dysfunktion unterscheiden sich 2 Begriffe , die manchmal gleichbedeutend verwendet werden: Impotenz und Sterilität. Impotenz ist ein sehr allgemeiner und unscharf definierter Begriff, da früher zwischen Unvermögen, den Beischlaf auszuüben (Impotentia coeundi), und dem Unvermögen zur Fortpflanzung (Impotentia generandi) unterschieden wurde. Sterilität bedeutet die Unfähigkeit des Mannes zur Fortpflanzung, umgangssprachlich auch Zeugungsunfähigkeit genannt, wobei die Erektionsfähigkeit in der Regel nicht eingeschränkt ist.

Erektionsstörungen können gelegentlich oder während eines begrenzten Zeitraums auftreten bis hin zu dauerhaftem Verlust der Erektionsfähigkeit. Von erektiler Dysfunktion in medizinischem Sinne spricht man, wenn der Betroffene innerhalb von 6 Monaten ab etwa 70% der Versuche keine ausreichende Erektion erreichen kann.

 

Erektionsstörungen sind oft Folge anderer Erkrankungen


Erektionen entstehen durch das komplexe Zusammenspiel der Blutgefäße, des Nervensystems, der Hormone und Muskeln. So wird verständlich, dass erektile Dysfunktionen vielfältige Ursachen haben können. Oftmals sind sie ein Begleitsymptom von Erkrankungen, wie z.B. Diabetes mellitus, einer koronaren Herzkrankheit, arteriellen Durchblutungsstörungen oder neurologischen Krankheiten. Ursächlich sind außerdem genitale Fehlbildungen und operative Eingriffe im Beckenraum. Aber auch die Einnahme von bestimmten Medikamenten, Alkohol- und Nikotinkonsum können Erektionsstörungen zu Folge haben. Ebenso können sich psychische Probleme auf die Erektionsfähigkeit auswirken.

Im Mittelpunkt einer Diagnose stehen eine ausführliche Befragung des Betroffenen, die körperliche Untersuchung, vor allem von Penis und Hoden, Blut- und Hormontests sowie weitere spezielle Methoden. Die Behandlung der erektilen Dysfunktion erfolgt mit erektionsfördernden Medikamenten, mechanischen Hilfsmitteln oder über einen operativen Eingriff.

Ein leicht durchzuführender Online-Test kann einen ersten Hinweis geben, ob Erektionsstörungen vorliegen.

Da sexuelle Probleme in der Gesellschaft früher weitgehend tabuisiert worden sind und sich daher viele Männer keiner Behandlung unterzogen, gab es lange Zeit kaum gesicherte Statistiken über die Häufigkeit der erektilen Dysfunktion. Als gesichert gilt: Erektile Dysfunktionen nehmen mit steigendem Lebensalter zu. Nach amerikanischen Studien treten bei etwa der Hälfte der über 40-jährigen Männer zumindest zeitweise Erektionsstörungen auf. In Deutschland war nach einer Studie der Universität Köln aus dem Jahr 2000 nur einer von 100 Männern bis zum 40. Lebensjahr betroffen, bei den 60- bis 70-Jährigen dagegen schon über 30% der Befragten.


Erektion & Ejakulation


Der Penis (lateinisch für „Schwanz" oder „Glied") hängt im normalen Zustand beweglich über dem Hodensack. Die „Peniswurzel" ist am Beckenboden und den Ästen der Schambeine befestigt. Der Penis beinhaltet 3 Schwellkörper, die 2 Penisschwellkörper jeweils seitlich und den Harnröhrenschwellkörper an der Unterseite. Der Schwellkörper, der die Harnröhre umschließt, verhindert, dass diese bei Erektion komprimiert wird. Dadurch bleibt die Harnröhre trotz versteiftem Penis für den Samenerguss geöffnet.

 

Erektionsvorgang

Der Erektionsvorgang wird durch verschiedene Nervenzentren im Rückenmark gesteuert. Eine örtliche Reizung des Penis (reflexogene Aktivierung) sowie erotische Gedanken und visuelle Reizung (psychogene Aktivierung) können eine Erektion auslösen. Durch Erweiterung der zuführenden Arterien erhöht sich der Blutzufluss in die Schwellkörper, und die Blutkammern in den Schwellkörpern vergrößern sich. Die Ausdehnung vermindert das Abfließen von Blut, indem es die ableitenden Venen gegen die Hüllen der Schwellkörper presst und zusammendrückt.

Die Erweiterung der Hohlräume in den Schwellkörpern des Penis wird biochemisch gesteuert. Die modernen Mittel zur Verbesserung der Erektionsfähigkeit setzen an diesem Steuerungsprozess an.

Im Verlauf der Erektion werden folgende Phasen durchlaufen:

  1. Verlängerung des Penisschafts
  2. Durchblutungsvermehrung
  3. Erektion (Druck geringer als der systolische Blutdruck)
  4. Steifigkeit (Druck höher als der systolische Blutdruck)
  5. Verlust von Größe und Steifigkeit

 

Ejakulationsvorgang

Die Samenaustreibung läuft zeitlich koordiniert in 3 Phasen ab, die von verschiedenen Bereichen des Rückenmarks gesteuert werden. Folgende Phasen werden unterschieden:

  • Entleerung der Samenspeicher (Nebenhoden) und der Sekrete der Hilfsgeschlechtsdrüsen in die hintere Harnröhre (Emissionsphase)
  • Verhinderung der sog. rückwärtsgerichteten Ejakulation in die Harnblase (Blasenhalsschluss)
  • Ejakulation in Richtung Harnröhrenausgang durch Kontraktionen der Beckenbodenmuskulatur (antegrade Ejakulation)

Ursachen


Die Ursachen für eine erektile Dysfunktion sind sehr vielfältig, oft kommen mehrere Auslöser zusammen. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass bei jüngeren Männern psychische Gründe überwiegen, während mit zunehmendem Alter immer häufiger primär körperliche Erkrankungen zugrunde liegen.

Schätzungen zur Folge ist eine Erektionsschwäche im Alter ab 50 Jahren zu etwa 80% körperlich bedingt. Insgesamt haben wohl etwa 50% der Erektionsstörungen eine rein organische Ursache, bei etwa einem Drittel ist von einer rein psychogenen Störung auszugehen und bei 20% der Patienten kommt beides zusammen. Fast immer treten durch aber auch bei einer organischen Störung der Erektionsfähigkeit psychogene Komponenten als Folge von Versagensängsten auf.

Seitenübersicht:

Körperliche Ursachen

Erektile Dysfunktionen sind häufig eine Begleiterscheinung von teilweise schweren Allgemeinerkrankungen oder Folge von Fehlbildungen sowie krankhaften Veränderungen im Genitalbereich. Außerdem können im Anschluss an bestimmte operative Eingriffe Erektionsprobleme auftreten. Da es ungemein viele Möglichkeiten gibt, werden unter den Krankheitsgruppen jeweils nur einige Beispiele aufgeführt:

Herz- und Gefäßerkrankungen

  • Erkrankungen der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit)
  • Herzinfarkt
  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Arterienverkalkung (Arteriosklerose)
  • Angeborene krankhafte Gefäßveränderungen im Bereich der Becken und Genitalarterien

Erkrankungen der Drüsen und des Stoffwechsels

  • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
  • Chronische Leberleiden
  • Chronische Nierenfunktionsstörungen (Niereninsuffizienz)
  • Schilddrüsenüber- und -unterfunktion
  • Angeborene oder erworbene Erkrankungen der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) oder der Hoden

Nervale Erkrankungen und körperliche Traumen

Urogenitale Fehlbildungen und Erkrankungen

  • Vorhautverengung des Penis (Phimose)
  • Angeborene Missbildungen der Harnröhre (Hypospadie) oder des Penis (Epispadie)
  • Entzündung der Hoden, Nebenhoden, Prostata
  • Tumorerkrankungen
  • Schwellkörperruptur (fälschlicherweise auch als „Penisfraktur" bezeichnet)

Operative Eingriffe im Bauchraum, Becken- und Urogenitalbereich

  • Gefäßoperationen im Bauchraum
  • Eingriffe an der Prostata und den Hoden, vielfach aufgrund einer Krebserkrankung
  • Blasen- und Darmoperationen


Diabetes mellitus, Arteriosklerose und Gefäßanomalien machen unter den körperlichen Erkrankungen mit etwa 45% die Hauptursachen für erektile Dysfunktionen aus. Bei einigen Erkrankungen liegen inzwischen genauere Erkenntnisse vor, warum diese häufig mit Erektionsstörungen einhergehen. So führen die vor allem bei schlecht eingestelltem Diabetes mellitus auftretende Polyneuropathie, Erkrankungen kleinerer und größerer Blutgefäße sowie hormonelle Störungen mit erniedrigtem Testosteron zu erektiler Dysfunktion. Eine deutsche Untersuchung hat ergeben, dass bei 12% der männlichen Diabetiker eine erektile Dysfunktion das erste Krankheitssymptom war. Amerikanische Wissenschaftler haben zudem Mitte der 1990-er Jahre herausgefunden, dass Diabetiker im Vergleich zu Nicht-Diabetikern ein 3-mal so hohes Risiko haben, Erektionsstörungen zu entwickeln.

Liegt eine Arteriosklerose vor sind für gewöhnlich auch die Blutgefäße des Penis von den Durchblutungsstörungen betroffen. Auch Patienten, die an einer Niereninsuffizienz leiden, klagen in vielen Fällen über Erektionsprobleme. Als Ursache wird u.a. eine verringerte Testosteron-Produktion angenommen, die zusammen mit der Nierenschwäche ausgelöst wird.

Bei Multipler Sklerose werden Funktionsstörungen der Nervenbahnen, vor allem im Bereich des Rückenmarks für Erektionsstörungen verantwortlich gemacht. Die Betroffenen weisen Empfindlichkeitsstörungen, eine geschwächte Beckenmuskulatur sowie Blasenschwäche auf.  

 

Arzneimittelbedingte Ursachen

Erektionsschwäche ist als Nebenwirkung von verschiedenen Medikamenten bekannt. Allerdings kann der Arzt oftmals nicht unterscheiden, ob die mit Hilfe der Medikamente zu behandelnde Krankheit oder die verabreichten Präparate selbst die erektile Dysfunktion verursachen. Typisches Beispiel ist der Bluthochdruck eines Patienten, der mit einem blutdrucksenkenden Medikament behandelt wird. Erektionsstörungen durch Arzneimittel verschwinden in der Regel nach Absetzen des Medikaments wieder.

Nachstehend eine Auswahl von möglicherweise erektionsbeeinflussenden Medikamenten bzw. Wirkstoffen:

Herz-Kreislauf-Mittel  

  • Beta-Rezeptoren-Blocker (Arzneimittel zur Senkung des Blutdrucks und der Pulsfrequenz)
  • Diuretika (harntreibende Wirkung, z.B. Thiazide)
  • Digoxin (Wirkstoff bei Herzschwäche zur Steigerung der Herzleistung)
  • Antiarrhythmika (Präparate zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen)
  • ACE-Hemmer (Mittel bei Bluthochdruck, Herzschwäche, nach Herzinfarkten)

Psychopharmaka

  • Antidepressiva (Präparate mit stimmungsaufhellender Wirkung, z. B. Trizyklische Antidepressiva, MAO-Hemmer)
  • Neuroleptika (Mittel zur Minderung der psychischen Spannung, z. B.
    Phenothiazine)
  • Beruhigungsmittel (z. B. Benzodiazepine)
  • Appetitzügler (z. B. Mazindol, Fenfluramin)

Sonstige

  • Hormone und Antihormone (synthetische Stoffe, welche die Wirkung von Sexualhormonen aufheben)
  • Magen-Darm-Präparate
  • Medikamene gegen Parkinson
  • Wirkstoffe zur Alkoholentwöhnung
  • Antirheumatika
  • Muskelentspannende Medikamente (Muskelrelaxantien)
  • Krampflösende Mittel (Spasmolytika)

 

Psychische Ursachen

Die Bedeutung psychischer Ursachen für Erektionsstörungen ist umstritten. Urologen stellen häufig organische Erkrankungen als Ursachen für Erektionsstörungen in den Vordergrund, während Sexualmediziner oft psychogene Faktoren für wichtiger erachten. Psychische Ursachen können Stress im beruflichen oder privaten Umfeld und Leistungsdruck mit Versagensängsten sein. Ebenso können Depressionen und unbewältigte Persönlichkeits- oder Partnerschaftskonflikte Erektionsstörungen begünstigen.


Risikofaktoren


Die verschiedenen Grunderkrankungen können nicht nur Ursache für eine erektile Dysfunktion sein. Sie sind auch gleichzeitig Risikofaktoren, die häufig durch Übergewicht und falsche Ernährung begünstigt werden. Auch Alkohol, Nikotin und Drogen können zu Erektionsstörungen führen. Dabei können diese Faktoren sowohl direkt die Blutgefäße schädigen als auch indirekt über die Testosteron-Produktion die Erektionsfähigheit beeinträchtigen.

Die Wirkung von unterschiedlichen Drogen auf das Sexualleben kann unterschiedlich sein: Während beispielsweise Haschisch oder Kokain in geringen Dosen sexuell anregend wirken können, können sie bei übermäßigem Konsum erektionsmindernd wirken. Auch Schlaf- und Beruhigungsmittel (Barbiturate) sowie Aufputschmittel (Amphetamine ) hemmen in der Regel die Erektionsfähigkeit.


Symptome


Bei einer erektilen Dysfunktion reicht die Erektion nicht für einen befriedigenden Vollzug des Geschlechtsverkehrs oder kann für diesen nicht lange genug aufrechterhalten werden. Von einer Dysfunktion bzw. Störung im medizinischen Sinne spricht man, wenn der Betroffene innerhalb von 6 Monaten bei der überwiegenden Zahl der Versuche, also etwa 70%, keine ausreichende Erektion erreichen kann. Die Symptome treten oft zusammen mit den Beschwerden einer möglicherweise zugrunde liegenden Erkrankung auf.

Man unterscheidet zwischen der primären, d.h. immer schon vorhandenen Erektionsstörung, und der sekundären, die erst im Verlaufe des Lebens aufgetreten ist. Außerdem gibt es situations- oder personenabhängige Erektionsstörungen.

Erektile Dysfunktionen gehören zu den männlichen sexuellen Funktionsstörungen. Andere sexuelle Funktionsstörungen sind beispielsweise fehlendes sexuelles Verlangen (Libidostörungen), Orgasmusstörungen (vorzeitiger Orgasmus, auch als Ejaculatio praecox bezeichnet oder ausbleibender Orgasmus (Anorgasmie)), Ejakulationsstörungen (z.B. retrograde Ejakulation in die Blase) sowie schmerzhafter Geschlechtsverkehr.

Ein schnell durchzuführender Online-Test gibt Ihnen einen ersten Hinweis darauf, ob Sie an Erektionsstörungen leiden.


Auswirkungen & Komplikationen


Eine erektile Dysfunktion kann nicht nur vorübergehend bzw. gelegentlich auftreten, sondern können auch von Dauer sein. Als Folge einer organischen Erkankung können sie den Zustand des Patienten und seine Einstellung zu der Erkrankung zusätzlich belasten. Bei psychischen Ursachen kann ein Teufelskreis entstehen, vor allem wenn es sich dabei um Versagensängste oder depressive Verstimmungen handelt.

Eine erhaltene Erektionsfähigkeit ist für die meisten Männer von zentraler Bedeutung für ihre Identität als Mann und das männliche Selbstwertgefühl. Wiederholte Misserfolge im sexuellen Bereich können das Selbstwertgefühl senken und sich auf andere Felder, z. B. die Leistungsfähigkeit im Beruf, auswirken. Außerdem fehlt eine wichtige Möglichkeit, Nähe und Zuneigung zum Partner auszudrücken.


Impotenz im Alter


Eine erektile Dysfunktion kommt im Alter häufiger vor. Eine Umfrage unter 5.000 Männern aus dem Raum Köln hat beispielsweise folgende Altersverteilung ergeben: Während 2,3% der 30- bis 39-Jährigen und 9,5% der 40- bis 49-Jährigen Erektionsstörungen angaben, waren es im Alter von 50 bis 59 Jahren bereits 15,7%, zwischen 60 und 70 Jahren schon 34,4% und im Alter zwischen 70 bis 80 Jahren 53,3%.

Erklärbar ist diese Feststellung zum einen damit, dass viele ursächliche Grunderkrankungen wie z. B. Arteriosklerose, Herzerkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes oder Prostata-Beschwerden verstärkt mit zunehmendem Alter auftreten. Zum anderen erschlafft die Muskulatur des Beckenbodens mit den Jahren, die Sauerstoffversorgung und die maximale Durchblutung des Penis werden durch den Alterungsprozess geringer.


Untersuchungen & Diagnose


Erektionsstörungen können wichtige Frühwarnzeichen für ernste innere Erkrankungen sein, wie z.B. Diabetes mellitus oder eine Herzkrankheit. Deshalb ist es wichtig, die Ursachen frühzeitig zu untersuchen und zu behandeln.

Viele Männer mit erektiler Dysfunktion meiden aus Scham den Gang zum Arzt. Stichprobenartige Untersuchungen an Männern aus allgemeinmedizinischen Praxen in Deutschland haben ergeben, dass die Sexualstörung nur bei einem kleinen Teil der Männer Grund für den Arztbesuch war. Die Mehrheit der Männer hätte sich aber gewünscht, von ihren behandelnden Ärzten auf die Problematik angesprochen zu werden.

Am Beginn der ärztlichen Untersuchung steht eine ausführliche Befragung des Patienten. Die so genannte Anamnese bei Hinweisen auf erektile Dysfunktion umfasst Fragen nach Libido, Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs, Masturbationsverhalten sowie Ejakulationsstörungen (z.B. vorzeitiger oder fehlender Orgasmus). Auch Fragen zur Familien- und beruflichen Situation können für den Arzt Bedeutung haben. Hierbei sollte der Arzt auch auf die Sexualaufklärung durch Schule und Elternhaus eingehen. Wichtig sind ebenfalls Hinweise auf Allgemeinerkrankungen oder die Einnahme von Medikamenten, die mit Erektionsstörungen auslösen können.

Bei der klinischen Untersuchung beurteilt der Arzt das Volumen der Hoden, Ausprägung sekundärer männlicher Geschlechtsmerkmale, Veränderungen der Prostata, verhärteten Bindegewebssträngen im Bereich der Schwellkörper und sonstige äußere Veränderungen am Genital. Zusätzlich wird er Blutdruck, Becken- und Beinpulse messen sowie die Größe der Brustdrüsen untersuchen, um Störungen des Hormonhaushaltes erkennen zu können.

Darüber hinaus werden verschiedene Blutwerte gemessen, darunter die Hormone Testosteron und Prolaktin, Schilddrüsenhormone, Blutfette, das prostataspezifische Antigen, Cholesterin, Glukose und Kreatinin.

Anhand der Krankenvorgeschichte und den Untersuchungsergebnissen kann der Arzt meist schon Rückschlüsse ziehen, ob die Dysfunktion organische oder psychogene Ursachen hat. Zur näheren Eingrenzung der Ursachen gibt es zusätzlich eine Reihe spezieller Untersuchungsmethoden. Internisten und Urologen sowie Andrologen arbeiten bei der Diagnosestellung oft eng zusammen:

Penis-Doppler- bzw. Duplex-Sonografie

Mit Hilfe dieser Ultraschalluntersuchung kann der Blutzufluss und abfluss im Penis kontrolliert werden. In der Regel erfolgt die Messung zu Beginn einer künstlich herbeigeführten Erektion, da so der Bluteinstrom in die Schwellkörper besser zu untersuchen ist. Die Ergebnisse geben Aufschluss über das Vorliegen gefäßbedingter Ursachen.

Nokturne penile Tumeszenz-Messung (NTP)

Bei einem gesunden Mann treten in Phasen des Tiefschlafs unwillkürliche Erektionen auf. Mittels eines Messgerätes werden diese in mehreren aufeinander folgenden Nächten aufgezeichnet und Erektionsdauer und Penissteifheit gemessen. Dadurch kann zwischen organischen und psychischen Ursachen unterschieden werden: Liegen die ermittelten Werte im Normbereich von 3 –6 Erektionen mit mindestens 10-minütiger Dauer pro Nacht und etwa 70%iger Steifheit, sind wahrscheinlich psychische Probleme der Grund für die Erektionsstörung.  

Schwellkörper-Injektionstest (SKIT)

Mit dem SKIT wird die Funktionsfähigkeit der Schwellkörper untersucht. Außerdem kann der Arzt mit dieser Methode die Versorgung der Penisarterien und die Verschließbarkeit der Venen beurteilen. Mittels einer direkt in die Schwellkörper gespritzten, die Gefäße beeinflussenden Substanz wird eine Erektion ausgelöst. Reichen bereits geringe Mengen aus, um eine länger anhaltende vollständige Erektion auszulösen, sind ernste gefäßbedingte Ursachen für eine Erektionsstörung unwahrscheinlich. Der Test hilft aber auch bei der Dosisfindung für einen Einsatz dieser Substanzen zum Zwecke der Behandlung (Schwelllörperautoinjektionstestung = SKAT).

Arterielle Angiografie, Kavernosometrie und Kavernosografie

In einigen Fällen wird die Blutversorgung auch mit Röntgenkontrastmitteln nachgewiesen. Die arterielle Angiografie macht die Arterien sichtbar und ermöglicht eine Untersuchung der Schwellkörper und der Venen. Zunächst wird mit Medikamenten eine Erektion ausgelöst. Dann werden in die Schwellkörper Kontrastmittel gespritzt und mit Röntgenstrahlen der Abfluss des Blutes beobachtet. Damit kann ein krankhaft gesteigerter Blutabfluss über die Venen festgestellt werden. Bei der Kavernosometrie wird mit Hilfe einer Pumpe Flüssigkeit in die Schwellkörper geleitet und gemessen, wie hoch der Zustrom sein muss, um die Erektion aufrecht zu erhalten.

Urethrozystometrie und Urethrozystrografie

Entweder direkt mit einem Endoskop oder über eine Röntgenkontrastdarstellung werden bei diesen beiden Verfahren Harnröhre und Harnblase auf etwaige krankhafte Veränderungen oder Anomalien hin untersucht.

Neurologische Untersuchungsmethoden

Durch elektrische Reize ermöglichen diese Verfahren das Aufdecken Störungen des Nervensystems. Dieses ist z. B. bei Diabetikern von großer Bedeutung. Ein Elektromyogramm (EMG) kann beispielsweise die Aktionsströme in den Muskeln und Nervensträngen der Schwellkörper aufzeichnen. Eine andere Methode (Somatosensibel evozierte Potenziale des Nervus pudendus, SSEP) ermöglicht die Reizung des Schamnervs (Nervus pudendus) .

Psychologische Untersuchungen

Um psychische Ursachen zu erkennen, steht sexualmedizinisch erfahrenen Psychotherapeuten eine Reihe von Verfahren zur Verfügung, die den Fokus entweder auf tatsächliche Handlungen, Reaktionen und äußerliche Beziehungen legen oder sich an inneren Konflikten, früheren traumatischen Erlebnissen und Persönlichkeitsstrukturen orientieren.


Behandlung


Ist eine körperliche Erkrankung der Grund für eine erektile Dysfunktion, sollte zunächst diese behandelt werden, um ernste gesundheitliche Gefahren abzuwenden. Besteht ein möglicher Zusammenhang zwischen der Einnahme von Medikamenten und einer Erektionsstörung, muss der behandelnde Arzt abwägen, ob diese abgesetzt oder durch andere Präparate ersetzt werden können.

Zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion stehen heute eine Reihe von Therapiemethoden zur Verfügung. Der Arzt wird bei der Auswahl die Grunderkrankung, mögliche Nebenwirkungen und Unverträglichkeiten (Kontraindikationen) berücksichtigen.

Seitenübersicht 

Medikamentöse Therapie

Phosphodiesterase-Hemmer

Phosphodiesterase-Hemmer, auch PDE-5-Hemmer genannt, sind inzwischen die am meisten eingesetzten Medikamente bei erektiler Dysfunktion. PDE-5-Hemmer werden eingesetzt, um die glatten Muskelzellen in den Schwellkörpern zu entspannen, die Blutzufuhr zu ermöglichen und so eine Erektion herbeizuführen. Entgegen weit verbreiteter Meinung steigern PDE-5-Hemmer allerdings nicht die Libido. Die bekanntesten Wirkstoffe sind Sildenafil, Tadalafil sowie Vardenafil. Sie werden in Tablettenform verabreicht.

Bei der Einnahme von Sildenafil wie auch den anderen Wirkstoffen können vorübergehend Nebenwirkungen auftreten. Hierzu gehören insbesondere Kopf- und Magenschmerzen, Gesichtsrötungen, eine verstopfte Nase und Sehstörungen.  

Bei schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen, direkt nach einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall, der weniger als 6 Monate zurückliegt, sowie starken Leberfunktionsstörungen dürfen diese Substanzen nicht eingenommen werden. Dieses gilt ebenso bei Einnahme von Nitraten, einem Notfallmedikament bei Angina pectoris, und bestimmten anderen blutdrucksenkenden Substanzen. Außerdem ist eine Reihe von Erkrankungen bekannt, bei denen die Anwendung Beschränkungen unterliegt. Hierzu gehören schwere Nierenfunktionsstörungen, Blutgerinnungsstörungen sowie einige Peniserkrankungen- und Fehlbildungen. 

Sexualhormone

Bei nachgewiesenem dauerhaftem Testosteron-Mangel kann das Hormon dem Körper in Form von Injektionen, Gel, Pflastern oder Tabletten zugeführt werden. Da eine Testosteron-Behandlung das Wachstum eines Prostatakrebs beschleunigen kann, darf das Hormon nur eingenommen werden, wenn vorher sichergestellt wurden, dass die Prostata gesund ist.  

Eine Testosteron-Behandlung kann nur in Ausnahmefällen die Erektionsfähigkeit wieder völlig herstellen.

Yohimbin

Yohimbin wird aus der Rinde eines westafrikanischen Baums gewonnen und gilt in seiner Heimat als Aphrodisiakum. Der genaue Wirkungsmechanismus von Yohimbin ist noch ungeklärt.

Yohimbin wird seit fast 100 Jahren in der Behandlung der erektilen Dysfunktion eingesetzt, hat aber in den letzten Jahren durch die Einführung der PDE-5-Hemmer an Stellenwert verloren. Heute wird es bevorzugt bei leichten organischen und psychischen Störungen der Erektionsfähigkeit eingesetzt. Bei richtiger Dosierung kann es lediglich zu milden Nebenwirkungen kommen, z. B. Unruhe, Händezittern, verstopfte Nase und Schlafstörungen. Je nach Patient kann das Mittel den Blutdruck erhöhen oder senken.

Apomorphin

Auch der Wirkstoff Apomorphin, ein Abkömmling des Morphins, hat sich in der Therapie der erektilen Dysfunktion nicht durchgesetzt. Der Einsatz beschränkt sich heutzutage weitgehend auf leichte organische oder psychogen-bedingte Störungen.

 

Schwellkörper-Autoinjektions-Therapie (SKAT)

Vor dem Einsatz der PDE-5-Hemmer war SKAT die Therapie der Wahl. Bei dieser Methode injiziert sich der Betroffene vor dem Geschlechtsverkehr mit einer dünnen Nadel ein Medikament in einen Schwellkörper des Penis. Als Wirkstoffe werden Prostaglandin E1 oder Papaverin verwendet. Beide Substanzen lassen die glatte Penismuskulatur erschlaffen und ermöglichen eine verstärkte Blutzufuhr in den Schwellkörpern.

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung auftreten:

  • Blutergüsse, Penis- und Erektionsschmerzen
  • Schwellkörper-Infektionen
  • Krankhaft anhaltende schmerzhafte Erektionen (Priapismus)
  • Spätfolgen: Schwellkörper-Fibrose (krankhafte Vermehrung des Bindegewebes), Sensibilitätsstörungen

Bei einigen Krankheiten darf eine SKAT nicht angewendet werden, z. B. Herz- und Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkt innerhalb des letzten Jahres, Leber- und Nierenfunktionsstörungen, Geschlechtskrankheiten und Sichelzellenanämie.

 

Transurethrale Applikation vasoaktiver Substanzen (MUSE)

Bei dieser Therapie verabreichen sich die Betroffenen den Wirkstoff Prostaglandin E1 über einen in die Harnröhre eingeführten Applikator aus Plastik. Auch hier entspannen sich die glatten Muskeln im Penis, die Schwellkörper werden stärker durchblutet und es kommt zu einer Erektion. Nebenwirkungen können Schmerzen, Kopfschmerzen, Harnröhrenverletzungen, Schwindelanfälle, Blutdruckabfall und kurze Bewusstlosigkeit sein. Bei einem bekannten Risiko für anhaltende schmerzhafte Erektionen (Priapismus), Blutgerinnungsstörungen sowie Harnröhrenentzündungen sollte diese Methode nicht angewendet werden.

 

Vakuum-Erektionspumpen

Vakuumpumpen sind mechanische Erektionshilfen, die mit einem auf den Penis aufgesetzten Zylinder einen Unterdruck erzeugen. Dadurch kann sich der Penis mit Blut füllen und eine Erektion auslösen. Ein auf die Peniswurzel aufgesetzter Gummiring soll den schnellen Abfluss des Blutes verhindern. In manchen Fällen werden Erektionsringe auch isoliert eingesetzt. Auch dieses Verfahren ist jedoch nicht nebenwirkungsfrei. So kann es beispielsweise zu Blutergüssen und Schmerzen am Penis und einem Empfindlichkeitsverlust des Penis kommen.

 

Operative Verfahren

Schwellkörperimplantate

Patienten, bei denen andere Behandlungen erfolglos waren, können Schwellkörperimplantate aus Kunststoff eingesetzt werden. Heutzutage wird überwiegend ein hydraulisches 3-Komponenten-System, das aus einem Flüssigkeitsreservoir, einer Pumpe und künstlichen Schwellkörpern besteht, implantiert. Als Nebenwirkungen kann es zu Schmerzen, Infektionen, Perforationen, Gewebsverhärtungen (Fibrosen) und Lecks im System kommen. Diese machen weitere Eingriffe nötig. Da aber 60–80% der Patienten dauerhaft mit dieser Therapieform zufrieden sind, ist sie für die entsprechenden Patienten eine wichtige Alternative.

Arterien- und venenchirurgische Eingriffe

Sind die Penisarterien nicht durchlässig genug oder gar verschlossen, kann mit einer Art „Bypass-Operation" eine neue Verbindung in den Arterien hergestellt werden.

Eine andere Methode wird bei einem erhöhten Blutabfluss in den Venen des Penis eingesetzt. Dabei wird operativ verhindert, dass das aufgestaute Blut zu früh abfließt.

Aufgrund mangelnder Erfolge werden beide Eingriffe nur noch in Ausnahmefällen durchgeführt.

 

Psychologische Betreuung/Psychotherapie

Ist eine erektile Dysfunktion psychisch begründet, kann eine sexualmedizinische Behandlung notwendig sein. Auch als Begleitung bei organisch-bedingten Erektionsstörungen ist sie hilfreich. Die Partnerin des Betroffenen sollte in die Behandlung mit eingebunden werden, denn eine Erektionsstörung betrifft  auch sie.


Prognose & Verlauf


Die Erfolgsaussichten einer Behandlung hängen davon ab, ob die für die Erektionsstörung ursächliche Erkrankung ausreichend behandelt oder sogar geheilt werden kann. Grundsätzlich steigen die Heilungschancen, je früher ein Betroffener die Hilfe eines Spezialisten sucht. Heute ist es möglich, für jeden Patienten ein Behandlungsschema zu finden, das die Erektion als wichtigen Bestandteil des Sexuallebens wieder ermöglichen kann.

Phosphodiesterasehemmer (PDE-5-Hemmer) weisen eine Erfolgsquote von bis zu 80% auf. Sie sind sowohl bei körperlich- bedingten als auch unterstützend bei psychogenen Erektionsstörungen auch wegen der relativ geringen Nebenwirkungen das Mittel der Wahl.

 

 


Vorsorge & Schutz


Gezielte Vorsorgemaßnahmen gegen Erektionsstörungen gibt es bislang nicht. Wie bei vielen anderen Krankheiten gelten als allgemein vorbeugend eine ausgewogene Ernährung, ausreichende Bewegung und das Erreichen bzw. Halten des Normalgewichts. Zusätzlich sollten Sie Nikotin möglichst gar nicht und Alkohol nur in geringem Maße genießen.

Bei Erektionsproblemen sollten Sie frühzeitig einen Arzt aufsuchen, da sie häufig ein Warnzeichen für ernste Erkrankungen wie Diabetes, Arteriosklerose oder Bluthochdruck sind.


Tipps gegen Erektionsprobleme


Auch wenn es Ihnen unangenehm ist, sollten Sie Ihre Scheu und Scham überwinden und bei Erektionsproblemen frühzeitig einen Arzt aufsuchen. Bedenken Sie, dass der Arzt täglich mit diesen und ähnlichen Erkrankungen befasst ist und das Problem daher sachlich angehen wird. Damit der Arzt wirklich helfen kann, sollten Sie alle im Gespräch gestellten Fragen ehrlich beantworten. Hilfreich ist es, wenn Sie sich vorbereiten, in dem Sie sich etwaige Vorerkrankungen, andere Beschwerden und die etwaige Einnahme von Medikamenten notieren. Versuchen Sie nicht, Ihr Problem selbst mit Medikamenten oder Aphrodisiaka von wohlmöglich zweifelhaften Quellen zu behandeln.

Möchten Sie  selbst etwas tun, können Sie auf eine alternative und zugleich schonende Methode zurückgreifen: das Training des Beckenbodens. Inzwischen haben Untersuchungen gezeigt, dass regelmäßige Beckenbodengymnastik durchaus erfolgreich sein kann und außerdem unschädlich ist. Zum Erlernen der Übungen können Sie entweder einen entsprechenden Kurs besuchen oder beispielsweise auf die Empfehlungen im Kapitel Bücher zum Thema zurückgreifen.

Darüber hinaus ist eine sportlich aktive Lebensweise der Wiederherstellung der Erektionsfähigkeit dienlich. Beim Radfahren ist allerdings Vorsicht geboten. Eine falsche Haltung beim Radfahren oder ein falscher Sattel können die Nervenbahnen oder den Blutfluss im Genitalbereich behindern und letztlich zu einer erektilen Dysfunktion führen. Falls also beim Radfahren Taubheitsgefühle im Penis oder Hodensack auftreten, sollten Sie das Rad und insbesondere den Sattel überprüfen.

Manchmal ist es hilfreich, bei Erektionsstörungen ergänzend psychologische Beratung in Anspruch zu nehmen oder sich Selbsthilfegruppen anzuschließen. Letztlich ist es wichtig, sich nicht von der durch die Medien geisternden immerwährenden Potenz und ständiger sexueller Bereitschaft bis in das hohe Alter unter Druck setzen zu lassen. Im Vordergrund sollte immer das eigene Bedürfnis und nicht die Erfüllung irgendwelcher Quoten und Normen stehen. Grundsätzlich gilt: Für sexuelle Aktivitäten sollten Sie ausgeruht sein, ungestört sein und sich Zeit nehmen!


Informationen für Angehörige


Eine erektile Dysfunktion wirkt sich in der Regel negativ auf eine Partnerschaft aus und beeinträchtigt die Zufriedenheit des Partners. Diese sollten sich jedoch nicht selbst die vermeindliche Schuld an der Erkrankung geben und beispielsweise an ihrer eigenen Attraktivität zweifeln. Umgekehrt sind Vorwürfe an den Partner ebenfalls kontraproduktiv.

Am Besten unterstützen Sie Ihren Partner, wenn Sie ihn in seinem Vorhaben, einen Arzt aufzusuchen, bestärken oder indem Sie offen für eine Paartherapie sind, falls diese von einem Spezialisten empfohlen wird.


Wichtige Adressen


Selbsthilfegruppe erektile Dysfunktion (Impotenz)
Weiherweg 30A
82194 Gröbenzell
Tel.: 08142 / 59 70 99
E-Mail: kontakt@impotenz-selbsthilfe.de
www.impotenz-selbsthilfe.de

Akademie für Sexualmedizin
Institut für Sexualwissenschaft/Sexualmedizin des Universitätsklinikums Charite
Luisenstr. 57 10117 Berlin
Tel.: 030 / 450 52 93 01
E-Mail : klaus.beier@charite.de
www.sexualmedizin-akademie.de

Informationszentrum für Sexualität und Gesundheit (ISG) e.V.
Geschäftsstelle, c/o Uniklinik Freiburg
Hugstetterstraße 55
79106 Freiburg
Tel.: 0761 / 270-27 01, Beratung: 0180 / 555 84 84 (Mo–Fr, 15–20 Uhr)
E-Mail: info@isg-info.org
www.isg-info.de

Familienplanungszentrum Balance
Mauritiuskirchstraße 3
10365 Berlin
Tel.: 030 / 553 67 92
E-Mail: balance@fpz-berlin.de
www.fpz-berlin.de 

Institut für Lebens- und Sexualberatung der Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung (DGSS)
Gerresheimer Straße 20
40211 Düsseldorf
Tel.: 0211 / 35 45 91
E-Mail: sexualforschung@sexologie.org
www.sexologie.org 

Zentrum für Partnerschaft und sexuelle Gesundheit (ZPsG)
Bödekerstraße 65
30161 Hannover
Tel.: 0511 / 35 77 97-0
E-Mail: www.zpsg.de/index.php?option=com_contact&Itemid=3
www.zpsg.de 

Pro Familia
Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung e.V.
Stresemannallee 3
60596 Frankfurt/Main
Tel.: 069/63 9002
www.profamilia.de

Einzelne Beratungsstellen finden sich auf den Internetseiten von Pro Familia

Deutsche Gesellschaft für Andrologie
Institut für Reproduktionsmedizin der Universität Münster
D-48129 Münster, Domagkstr. 11
Tel. 0251-835 6097
www.dgandrologie.de


Bücher zum Thema


Erektile Dysfunktion
Alexander William, Carson Culley  
Huber, 2006
Preis: 29,95 Euro
ISBN-10: 3-45684-278-3

Nur für Männer!
Michael Despeghel, Thomas Kreutzig
Vgs Verlagsgesellschaft, 2006
Preis: 14,90 Euro
ISBN-10: 3-80251-698-2

Beckenbodentraining für Männer.
Urininkontinenz und Erektionsstörungen mindern und überwinden

Ute Michaelis
Urban & Fischer bei Elsevier, 2006
Preis: 19,95 Euro
ISBN-10: 3-43745-187-1

Männliche Sexualität und Alter
Moritz Braun, Theodor Klotz, Udo Engelmann
Thieme Verlag, 2004
Preis: 34,95 Euro
ISBN-10: 3-13133-411-8

Sexuelle Störungen und ihre Behandlung
Volkmar Sigusch
Thieme Verlag, 2007
Preis: 79,95 Euro
ISBN-10: 3-13103-944-2

 


© Copyright by Monks - Ärzte im Netz GmbH