Eine chronische Nierenschwäche bzw. Niereninsuffizienz ist eine langsame, über Monate oder Jahre fortschreitende Abnahme der Nierenfunktion. Verschiedene Erkrankungen können dabei zu einem dauerhaften Verlust von funktionsfähigem Nierengewebe führen. In der Regel sind beide Nieren betroffen.
Eine chronische Nierenschwäche liegt vor, wenn die Nierenfunktion auf unter 60% absinkt. Erst dann treten die ersten Krankheitszeichen auf. Bei einer vollständigen Niereninsuffizienz mit komplettem Funktionsausfall spricht man von terminalem Nierenversagen. Eine chronische Nierenschwäche beeinträchtigt vor allem im fortgeschrittenen Stadium auch die Funktion anderer Organe und schädigt so den gesamten Organismus. So wirkt sich eine Nierenschwäche negativ auf Blutdruck, Blutgerinnung und das Hormonsystem aus. Denn die Hauptaufgabe der Nieren ist es zwar, das Blut zu filtern und überschüssige Stoffwechselprodukte und Schadstoffe wie Kreatinin, Harnstoff und Harnsäure über den Urin auszuscheiden. Darüber hinaus bilden sie aber auch Hormone, die den Blutdruck und die Blut- und Knochenbildung steuern.
Die Erkrankung wird je nach Schwere in 5 Stadien eingeteilt. Je höher das Stadium, umso höher ist der Funktionsverlust der Nieren. Eine chronische Nierenschwäche führt oft ohne Behandlung über Jahre hinweg zu einem völligen Versagen der Nieren. Das Nierengewebe ist dann so stark zerstört, dass nur noch 5-10% des Gewebes funktionstüchtig sind. Durch die fehlende Entgiftungsfunktion der Nieren werden nahezu alle Organe (urämisches Syndrom) geschädigt. In diesem Stadium kann ein Nierenversagen nicht mehr mit Medikamenten behandelt werden. Die fehlende Entgiftung und Wasserausscheidung durch die Nieren müssen dann durch eine künstliche Blutwäsche (Dialyse) oder eine Nierentransplantation ersetzt werden.
Häufige Ursache einer chronischen Niereninsuffizienz ist die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), auf die 40% aller Fälle zurückgehen. 25% der Nierenschwäche-Patienten leiden unter entzündlichen Erkrankungen der Nierenkörperchen, den so genannten Glomerulonephritiden. Erbliche Erkrankungen wie Zystennieren (8%) sowie Bluthochdruck und nierenschädigende Medikamente (je 5%) sind weitere häufige Ursachen. Die verschiedenen Erkrankungen führen unterschiedlich schnell zu einem Abfall der Nierenfunktion.
Blutzucker und Blutdruck beeinflussen Entstehung und Fortschreiten einer chronischen Nierenschwäche maßgeblich. Bereits ein leicht erhöhter Blutdruck kann eine Nierenschwäche zusammen mit einem Diabetes rascher voranschreiten lassen. Der systolische Druck liegt bei gesunden Menschen im Bereich von 110-130 mmHg, der diastolische Druck zwischen 70-80 mmHg. Ein Druck von 140/90 und darüber gilt als erhöhter Blutdruck.
Allerdings sind die Gründe für eine chronische Nierenschwäche nicht in jedem Fall bekannt. Es scheint eine genetische Veranlagung dafür zu geben, da Menschen mit nierenkranken Verwandten ebenfalls leichter an einer Nierenschwäche erkranken. Außerdem weiß man heute, dass auch Übergewicht und Rauchen die Gefahr einer chronischen Nierenschwäche erhöhen können.
Bleibt der Blutzuckerspiegel längere Zeit erhöht, besteht die Gefahr einer chronischen Nierenerkrankung. Ein erhöhter Blutzucker schädigt auf Dauer die Wände der Blutgefäße. Dies behindert den Blutfluss und damit den Nährstofftransport zu den Organen. Die Spätschäden des Diabetes an den Nieren nennt man auch diabetische Nephropathie.
Durch die Schädigung der kleinen Blutgefäße in den Nieren wird ihre die Wand durchlässiger. Kleine Eiweißpartikel, so genannte Albumine, schlüpfen durch die Gefäßwände hindurch und werden mit dem Urin ausgeschieden. Der Nachweis von Albumin im Urin ist das erste Alarmzeichen dafür, dass die Zuckerkrankheit die Nieren schädigt. Die Verengung der kleinen Blutgefäße in den Nieren hat auch zur Folge, dass das Nierengewebe nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird und die Nierenzellen absterben.
Die Nierenkörperchen sind die „Mikrofilter" der Nieren und werden auch als Glomeruli bezeichnet. Sie bestehen aus winzigen zusammengeknäuelten Blutgefäßen und filtern Salze, Stoffwechselprodukte, Schadstoffe und vor allem Flüssigkeit aus dem Blut.
Der Kontakt mit Schadstoffen im Blut kann dazu führen, dass sich die Nierenkörperchen entzünden. Die Entzündungen betreffen immer beide Nieren und mehr oder minder stark alle Nierenkörperchen.
Diese angeborene Nierenfehlbildung führt in der Regel ab dem 40. Lebensjahr zu einer Nierenschwäche. Zahlreiche flüssigkeitsgefüllte Hohlräume (Zysten) schränken die Funktion des Nierengewebes stark ein.
Bluthochdruck kann sowohl Ursache als auch Folge einer chronischen Nierenschwäche sein. Einerseits schädigt ein hoher Blutdruck die Nierenkörperchen (Glomeruli), so dass diese nach und nach ausfallen. Auf der anderen Seite werden bei nachlassender Nierenfunktion vermehrt blutdrucksteigernde Hormone gebildet. Außerdem verbleibt wegen der sinkenden Urinproduktion zuviel Wasser im Körper, was den Blutdruck ebenfalls ansteigen lässt.
Eine gestörte Nierenfunktion und Bluthochdruck bedingen und verstärken sich also gegenseitig. In vielen Fällen sind Blutdruck-Patienten deshalb gleichzeitig auch Nieren-Patienten und umgekehrt.
Als wichtiges Ausscheidungsorgan des Körpers filtern die Nieren Medikamente oder deren Abbauprodukte aus dem Blut. Einige dieser Substanzen können das Nierengewebe jedoch schädigen. Medikamente, die eine solche Nierenschädigung hervorrufen können, sind beispielsweise:
Besonders freiverkäufliche Schmerzmittel, können bei dauerhafter Einnahme die Nieren schädigen. So kann der Wirkstoff Paracetamol ab einer Gesamtdosis von 1.000 Gramm nierenschädigend wirken - eine Menge, die bei 2-mal täglicher Einnahme von 500-Milligramm-Tabletten nach 3 Jahren erreicht wird.
Bei unsachgemäßer Anwendung oder falscher Dosierung oder können auch Bluthochdruckmittel und harntreibende Medikamente (Diuretika) ein akutes Nierenversagen auslösen.
Chronische Erkrankungen der Blutgefäße können die Nierenfunktion beeinträchtigen. Gefäßerkrankungen können zu einem verringerten Blutfluss führen und so eine Minderdurchblutung der Nieren auslösen. Ablagerungen an der Gefäßwand, wie z. B. bei einer Arteriosklerose, können die Gefäße allmählich komplett verschließen, so dass das dahinter liegende Nierengewebe gar nicht mehr durchblutet wird und abstirbt. Dies kann auch Blutgefäße betreffen, die außerhalb der Nieren liegen. Entsteht beispielsweise eine Engstelle zwischen der Bauchschlagader (Aorta) und der Niere, spricht man von einer Nierenarterienstenose.
Zu Beginn äußert sich eine chronische Nierenschwäche meist nur durch geringe Krankheitszeichen oder verläuft sogar völlig symptomfrei. Häufig werden sie durch die Symptome der Grunderkrankung überlagert. Verschlechtert sich die Nierenfunktion jedoch plötzlich, können auch bereits in diesem Stadium Krankheitszeichen auftreten.
Frühe Symptome können sein:
Ein schleichender Verlauf ist charakteristisch für eine chronische Nierenschwäche. Ein erstmals auftretender Bluthochdruck von über 140/90 mmHg bzw. ein zunehmend schwerer einzustellender Bluthochdruck können ein frühes Krankheitszeichen sein.
Viele Patienten bilden oft hellen, wenig konzentrierten Urin und lagern Wasser in der Haut und in der Unterhaut ein (Ödeme). Schäumender Urin beim Wasserlassen ist ein Hinweis auf Eiweiße im Urin. Eine gesunde Niere scheidet pro Tag höchstens 200 Milligramm Eiweiß aus, davon höchstens 20 Milligramm des Bluteiweißes Albumin. Bei höheren Werten spricht man von einer Mikroalbuminurie, ab 200 Milligramm Albumin pro Tag von Proteinurie. Manche Patienten scheiden zudem Blut mit dem Urin aus. Geschieht dies in größeren Mengen, so ist der Urin rot gefärbt (Makrohämaturie). Meist ist jedoch nur so wenig Blut im Urin, dass es mit bloßem Auge nicht sichtbar ist und nur durch Teststreifen erkannt werden kann (Mikrohämaturie).
Mit fortschreitendem Funktionsverlust können die Nieren ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen. Es kommt zu Störungen des Wasserhaushaltes, des Säure-Basen- und des Elektrolythaushaltes sowie anderer Organsysteme. Außerdem ist der Körper anfälliger für Infektionen. Da die Nieren nicht mehr genügende Mengen des blutbildenden Hormons Erythropoetin (EPO) bilden, geht die Anzahl der roten Blutkörperchen zurück. Eine solche Blutarmut (Anämie) führt zu Müdigkeit, Schwäche, Konzentrationsschwierigkeiten und abnehmender körperlichen Belastbarkeit.
Eine auffällige Blässe der Haut ist ein möglicher weiterer klinischer Hinweis. Außerdem leiden die Patienten oft unter Übelkeit, Erbrechen oder Durchfällen. Weitere Symptome können Gedächtnisstörungen, Juckreiz und Brennen in den Beinen und Muskel- und Knochenschmerzen sein.
Im fortgeschrittenen Stadium einer chronischen Nierenschwäche sind nahezu alle Organsysteme durch die fehlende Entgiftungsfunktion der Nieren geschädigt (urämisches Syndrom). Es finden sich krankhafte Veränderungen im Herz-Kreislaufsystem, im blutbildenden System, im Magen-Darm-Trakt, im peripheren und zentralen Nervensystem, der Haut, dem Hormonsystem und den Knochen.
Typische Symptome einer Nierenschwäche im Endstadium (terminales Nierenversagen) sind:
Mit Hilfe der so genannten Glomerulären Filtrationsrate (GFR) wird die chronische Nierenschwäche in 5 Stadien eingeteilt. Die GFR ist ein Laborwert, der bei normal funktionierender Nieren bei 95-110 Milliliter pro Minute liegt. Das heißt, eine gesunde Niere reinigt pro Minute mindestens 95 Milliliter Blut von frei filtrierbaren Stoffen und scheidet diese über den Urin aus.
In dieser Phase haben die Patienten oft keinerlei Symptome. Die Blutwerte für Kreatinin sind noch normal, lediglich die Eiweißausscheidung über den Urin kann erhöht sein. Eine Ultraschalluntersuchung kann erste krankhafte Veränderungen der Nieren zeigen. Die Patienten klagen über Ödeme oder verfärbten Urin. Meist wird die Erkrankung in diesem Stadium jedoch nur zufällig entdeckt. Werden mögliche Ursachen bereits jetzt erkannt, kann eine Verschlechterung der Erkrankung sehr oft verhindert werden.
Auch in diesem Stadium ist die Nierenschwäche oft noch nicht über Blutuntersuchungen zu erkennen. Die Nieren scheinen weiterhin ausreichend zu funktionieren, aber genauere Untersuchungen zeigen eine beginnende Nierenschwäche.
Die Nierenschädigung ist nun soweit fortgeschritten, dass auch im Blut erhöhte Kreatinin- und Harnstoffwerte gemessen werden. Die Betroffenen leiden unter Bluthochdruck, Leistungsminderungen und rasche Ermüdung. Im Stadium III steigt zudem das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich an. Die Symptome lassen verschiedene Interpretationen zu und deuten nicht zwangsläufig auf eine Nierenschwäche hin. Medikamente, die normalerweise über die Nieren wieder ausgeschieden werden, müssen jetzt in ihrer Dosis reduziert werden, damit sie keine Nebenwirkungen verursachen.
In diesem Stadium sind bereits so viele Nierenzellen defekt, dass die mangelhafte Ausscheidung der Giftstoffe den gesamten Organismus in Mitleidenschaft zieht. Die Beschwerden nehmen deshalb zu: Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Erbrechen, Übelkeit, Nervenschmerzen, Juckreiz und Knochenschmerzen. Weil der Körper weniger Salze und Wasser ausscheidet, kommt es außerdem zu Ödemen.
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Quelle: Dialysezentrum München- |
Störungen der Blutreinigung sowie des Wasser- und Salzhaushalts wirken sich auf viele andere Organe des Körpers aus. Eine chronische Nierenschwäche kann deshalb zu verschiedenen Komplikationen führen:
Eine bedeutsame Folge einer chronischen Nierenschwäche ist ein erhöhter Blutdruck: Etwa 80% der Patienten leiden daran. Bluthochdruck kann jedoch auch Ursache der Nierenschwäche sein. Mit nachlassender Urinproduktion und Urinausscheidung kann der Körper überschüssiges Salz und Wasser nicht mehr loswerden, was den Blutdruck ansteigen lässt. Außerdem kommt es dadurch zu Flüssigkeitseinlagerungen vor allem in den Beinen (Ödemen). Im Extremfall sammelt sich Flüssigkeit in der Lunge an, was zu Husten mit weißlichem bis schaumigem Sekret und starker Luftnot führt (Lungenödem).
Darüber hinaus kommt es zu weiteren Schädigungen im Herz-Kreislaufsystem, wie z. B. zu Herzklappenfehlern oder einer Herzschwäche. Die Nieren verlieren bei einem Nierenversagen zunehmend die Fähigkeit, Kalium auszuscheiden. Besonders bei einer täglichen Urinmenge von weniger als 1 Liter können die Kalium-Werte im Blut ansteigen (Hyperkaliämie), was sich durch einen verlangsamten Herzschlag, Schwindel und kurze Bewusstseinsverluste sowie Muskelschwäche und Kribbelgefühle äußert. Bei stark erhöhten Kaliumwerten drohen Herzrhythmusstörungen und Herzstillstand. Kalium kann auch während der Dialyse nur in begrenztem Umfang entfernt werden. Der Wasserüberschuss kann außerdem zu einem Herzinfarkt oder Hirnschlag führen.
Neurologische Störungen sind ebenfalls eine häufige Komplikation einer fortgeschrittenen chronischen Nierenschwäche. Sie lassen sich als verlangsamte Nervenleitgeschwindigkeit und veränderte Gehirnströme im Elektroenzephalogramm (EEG) messen. Mögliche Symptome sind:
Bei schwächer werdender Nierenfunktion wird darüber hinaus geringere Mengen des blutbildenden Hormons Erythropoetin gebildet. Dies führt zu Blutarmut, der so genannten renalen Anämie, die sich durch vermehrte Müdigkeit, eine auffällige Blässe der Haut und nachlassende körperliche Belastbarkeit äußern kann.
Mit nachlassender Nierenfunktion steht dem Körper auch weniger Hormon Vitamin D zur Verfügung, so dass weniger Kalzium über den Darm aufgenommen wird. Die Folge ist eine Abnahme des Kalziumgehaltes im Knochen, die zu Knochen-, Muskel- und Gelenkschmerzen und zu einer erhöhten Knochenbruchrate führt. Da die geschädigten Nieren zudem weniger Phosphat ausscheiden, steigt der Phosphat-Spiegel im Blut und es kann es zur Entkalkung der Knochen kommen, was ebenfalls die Gefahr von Knochenbrüchen erhöht.
Hohe Phosphat-Werte verursachen Juckreiz, Knochenschmerzen und Muskelschmerzen. Außerdem erhöht die zunehmende Anreicherung im Körper die Gefahr einer Arteriosklerose. Dadurch steigt das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko.
Störungen im Protein- und Energiestoffwechsel, hormonelle Störungen sowie Übelkeit und Appetitlosigkeit sind der Grund dafür, dass viele Nierenschwäche-Patienten mangelernährt sind. Vor allem der Proteinstoffwechsel ist betroffen. So nimmt der Körper mit abnehmender Nierenfunktion weniger Proteine auf, so dass die Kalorienaufnahme zurückgeht.
Bei einer chronischen Nierenschwäche kommt es häufiger zu Frühgeburten, Absterben des Kindes im Mutterleib oder einer Mangelgeburt. Komplikationen bei der Mutter können unter anderem Blutungen, Gerinnungsstörungen, Bluthochdruck sein. Das Risiko ist jedoch individuell unterschiedlich. Schwangere mit Nierenerkrankungen müssen deshalb intensiv von erfahrenen Ärzten betreut werden.
Ist der Kreatinin-Wert im Blut deutlich erhöht, kommt selten ein lebensfähiges Kind zur Welt. Bei normalem Kreatinin ist eine Schwangerschaft umso problematischer, je höher die Eiweißmenge im Urin ist. Bei etwa 5-10% der Erstgebärenden ist gegen Ende der Schwangerschaft das Urin-Eiweiß erhöht. Eine Kombination aus vermehrtem Urin-Eiweiß, erhöhtem Blutdruck und Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme) wird als Gestose bezeichnet.
Wassereinlagerungen sind normal und können in jeder Schwangerschaft auftreten. Dies erklärt einen großen Teil der Gewichtszunahme. Nach der Entbindung wird diese Flüssigkeit wieder ausgeschieden und die Mutter verliert dadurch das zusätzliche Körpergewicht. Manchmal sammeln sich aber stärkere Ödeme an. Diese sind störend aber ungefährlich, solange im Urin kein Eiweiß ist und der Blutdruck normal bleibt. In diesem Fall kann der Arzt die Wassereinlagerungen mit Beinhochlagerung, weniger Kochsalzverbrauch und Stützstrümpfen behandeln. Harntreibende Medikamente (Diuretika) sollten dagegen während einer Schwangerschaft nicht gegeben werden, da sie die Durchblutung des Mutterkuchens bremsen können.
Viele Nierenerkrankungen führen erst nach langen Jahren zu einer dauerhaften, nicht mehr rückgängig zu machenden Schädigung des Nierengewebes. Im Unterschied zu einem akuten Nierenversagen, kann eine rechtzeitige Behandlung in den meisten Fällen zu einer Erholung der Nierenfunktion führen. Die Krankengeschichte des Patienten und die körperliche Untersuchung spielen dabei eine wichtige Rolle.
Für seine Diagnose muss der Arzt über vorbestehende Nierenschäden, chronische Erkrankungen und die Einnahme von Medikamenten Bescheid wissen. Auch Hinweise auf Nierenerkrankungen in der Familie des Betroffenen sind wichtig.
Die Messung von Blutdruck und Herzfrequenz sowie die Beschaffenheit der Haut und die Füllung der Halsvenen lassen Rückschlüsse auf den Flüssigkeitshaushalt und somit auf eine mögliche Wasserüberladung zu. Mit einer 24-Stunden-Blutdruckmessung kann der Arzt feststellen, ob ein Patient zwar während des Tages einen normalen Blutdruck hat, aber an einem unbemerkten nächtlichen Bluthochdruck leidet. Dies kommt häufig bei Diabetikern vor. Ein fehlender nächtlicher Abfall des Blutdruckes erhöht das Risiko für Organschäden beträchtlich.
Mittels einer Ultraschalluntersuchung lässt sich die Nierengröße und die Beschaffenheit des Nierengewebes bestimmen. Sind die Nieren sehr klein, ist dies ein Hinweis auf eine schon länger bestehende Nierenschädigung.
Wenn die Nieren das Blut nicht mehr ausreichend filtern können, reichert sich im Blut Kreatinin und Harnstoff an. Der Arzt kann dies durch eine Analyse der Blutwerte kontrollieren. Je mehr Kreatinin und Harnstoff im Blut zu finden ist, desto schwächer ist die Filterfunktion der Nieren. Der Kreatinin-Normalwert liegt bei 8-12 Milligramm pro Liter Blut, die normale Harnstoffkonzentration im Blut zwischen 200 und 450 Milligramm pro Liter.
Die Konzentration von Kreatinin im Blut wird im klinischen Alltag für eine erste Einschätzung der Nierenfunktion verwendet. Dies ist jedoch sehr ungenau, da der Kreatinin-Wert erst ansteigt, wenn die Nierenfunktion um mehr als die Hälfte abgefallen ist. So kann eine leichte Einschränkung der Nierenfunktion übersehen werden.
Besser geeignet für eine frühe Diagnose ist die so genannte Kreatinin-Clearance, die angibt, wie schnell die Nieren Kreatinin aus dem Blut herausfiltern können. Eine verminderte Kreatinin-Clearance findet sich vor dem Anstieg des Kreatinins im Blut und kann daher schon früh eine Schädigung der Nieren anzeigen. Die Kreatinin-Clearance dient auch zur Stadieneinteilung der chronischen Niereninsuffizienz. Außerdem berechnet der Arzt die Glomeruläre Filtrationsrate aus dem Kreatinin-Wert im Blutserum oder einem anderen kleinen Protein im Blut, dem Cystatin C.
Darüber hinaus lässt der Arzt die Anzahl der weißen Blutkörperchen sowie weitere Blutwerte bestimmen, wie z. B. das C-reaktive Protein, Leberwerte und Fettwerte. Das C-reaktive Protein wird während entzündlicher Vorgänge in der Leber vermehrt gebildet und kann den Verlauf einer Nierenschwäche anzeigen. Zusammen mit dem Blutbild, das bei entzündlichen Vorgängen erhöhte weiße Blutkörperchen aufweist, lassen sich so neben der Klinik Entzündungen im Körper nachweisen.
Die Messung von Kalzium, Phosphat, Vitaminen und Parathormon geben Aufschluss über einen gestörten Elektrolythaushalt und eine mögliche Schädigung der Knochen.
Da normalerweise im Urin nur wenig oder kein Eiweiß vorkommt, ist eine Ausscheidung von Eiweiß über den Urin ein wichtiger Hinweis auf das Vorliegen einer Nierenschwäche. Dazu wird der Urin über 24 Stunden hinweg gesammelt und analysiert. Alternativ kann der Arzt das Verhältnis von Eiweiß zu Kreatinin im Urin bestimmen. Bei einer gesunden Niere ist das Filtergewebe so dicht, dass höchstens 200 Milligramm Eiweiß pro Tag im Urin ausgeschieden werden. Regelmäßige Messungen der Eiweißausscheidung sind auch ein wichtiger Bestandteil der Überwachung des Krankheitsverlaufs, da bei fortschreitender Erkrankung immer mehr Eiweiß im Urin nachweisbar ist.
Ein Urinschnelltest mit einem Teststreifen erlaubt dem Arzt eine erste Einschätzung einer Nierenerkrankung. Die Teststreifen messen den Eiweißgehalt und die Blutzellen im Urin. Ist das Testergebnis auffällig, muss der Urin auf Art und Menge dieser Eiweiße und Zellen weiter getestet werden.
Die so genannte Glomeruläre Filtrationsrate (GFR) ist ein weiterer Laborwert, durch den der Arzt eine chronische Nierenschwäche über den Urin früh erkennen kann. Mit ihrer Hilfe kann er den Schweregrad der Erkrankung beurteilen. Der Normalwert der Glomerulären Filtrationsrate für Kreatinin liegt bei 95-110 Milliliter pro Minute. Das heißt, eine gesunde Niere reinigt pro Minute mindestens 95 Milliliter Blut.
Bei einer mikroskopischen Untersuchung des Urins, dem so genannten Urinsediment, sucht der Arzt nach roten und weißen Blutkörperchen. Bei Hinweisen auf Schädigung der Nierenkörperchen kann die Durchführung einer Punktion der Niere zur Gewebeentnahme und -untersuchung nötig werden.
Eine unbehandelte chronische Nierenschwäche führt oft nach Jahren zu einem völligen Versagen der Nieren (terminale Niereninsuffizienz), insbesondere bei Erbkrankheiten der Nieren oder wenn viel Eiweiß im Urin vorhanden ist. Je mehr eine Behandlung die Eiweißwerte im Blut verringern kann, desto eher kann sie eine völliges Nierenversagen verhindern.
Ziel einer jeden Behandlung ist es, das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern oder zumindest zu verzögern. Eine völlige Heilung ist zwar in den meisten Fällen nicht möglich, je früher eine Nierenschwäche jedoch behandelt wird, desto höher sind die Erfolgsaussichten. Bei manchen erblichen Erkrankungen wie der familiären Zystenniere gibt es allerdings bis heute keine Therapie.
Man unterscheidet zwischen einer Behandlung der Erkrankung, die der Nierenschwäche zu Grunde liegt, z. B. Diabetes, Bluthochdruck oder Glomerulonephritis, sowie einer symptomatischen Behandlung, die die Auswirkungen der Nierenschwäche mildern soll, z. B. Blutarmut, Ödeme, Kalium-Anstieg. Die frühzeitige Therapie der Grunderkrankung ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung einer Nierenschwäche.
Ist eine Nierenschwäche noch nicht allzu weit fortgeschritten, kann sie mit Medikamenten behandelt werden. Später ist meist eine künstliche Blutreinigung (Dialyse) oder eine Nierentransplantation erforderlich.
Bei einem Diabetes mellitus kommen blutzuckersenkende Medikamente, bei Bluthochdruck blutdrucksenkende Mittel und bei Entzündungen der Nierenkörperchen entzündungshemmende Medikamente zum Einsatz. Eine gute Einstellung von Blutzucker und Blutdruck und eine permanente Kontrolle dieser beiden Werte können das Auftreten einer Nierenerkrankung von vornherein verhindern bzw. das Fortschreiten einer bestehenden Nierenschwäche verlangsamen.
Bei Patienten mit Bluthochdruck können blutdrucksenkende Mittel das Fortschreiten der abnehmenden Nierenfunktion verlangsamen. Hierbei werden bevorzugt so genannte ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten eingesetzt, die neben der blutdrucksenkenden Wirkung auch die Nieren kaum belasten. Bedeutsam ist, dass die nierenschützende Wirkung der ACE-Hemmer blutdruckunabhängig ist. So werden die ACE-Hemmer auch bei normalen Blutdruckwerten verordnet. Als Zielwert gilt ein Blutdruck von 130/80. Um dies zu erreichen, müssen in vielen Fällen mehrere Medikamente mit unterschiedlichen Wirkmechanismen eingesetzt werden. Die Patienten können die medikamentöse Therapie durch körperliche Aktivität und kochsalzarme Ernährung unterstützen.
Entzündungen der Nierenkörperchen (Glomerulonephritiden) können mit Medikamenten, die die Aktivität des Immunsystems verringern, behandelt werden. Zu diesen so genannten Immunsuppressiva gehören Medikamente wie z. B. Kortison, Cyclosporin oder Cyclosphosphamid.
Da bei einer Nierenschwäche auch die Bildung neuer roter Blutkörperchen zurückgeht, wird bei einer Blutarmut (renalen Anämie) das Nierenhormon Erythropoetin verabreicht, das die Blutneubildung fördert und so die Anzahl der roten Blutkörperchen erhöht.
Blutfettsenkende Medikamente, z. B. Statine, werden zur Behandlung von erhöhten Cholesterinwerten und zur Behandlung von Herz-/Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose eingesetzt.
Harntreibende Medikamente, so genannte Diuretika, erhöhen die Salz- und Wasserausscheidung. Zwar können die Mittel die Harnmenge vergrößern, sie verbessern jedoch nicht die Entgiftungsfunktion der Nieren. Wenn eine phosphatarme Diät bei fortschreitender Abnahme der Nierenfunktion die Phosphat-Werte nicht mehr stabil halten kann, kommen so genannte Phosphatbinder zum Einsatz, z. B. Kalziumkarbonat, Kaliumazetat, Kalziumzitrat. Diese binden einen Teil des Phosphats in der Nahrung bereits im Magen-Darmtrakt. Sie sollten in der richtigen Dosierung unmittelbar vor oder zu Beginn des Essens eingenommen werden.
Eine Behandlung mit Vitamin D und/oder Vitamin-D-Analoga dient ebenfalls dazu, den Kalzium- und Phosphatstoffwechsel zu normalisieren.
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| Quelle: Dialysezentrum München- Harlaching |
Wichtig ist, dass die Vorbereitung und Einleitung einer Nierenersatztherapie rechtzeitig erfolgt. Ein ausreichender Ernährungszustand, ein gut eingestellter Blutdruck und eine ausgeglichene Blutarmut sind wichtige Voraussetzungen.
Kommt es trotz aller therapeutischen Maßnahmen zu einer terminalen Niereninsuffizienz, kann nur noch eine Dialyse helfen. Dies ist dann der Fall, wenn die Folgen der Nierenfunktionseinschränkungen durch eine angepasste Ernährung und Medikamente nicht mehr beherrschbar sind. Da ein frühzeitiger Beginn die Behandlungsaussichten verbessert, sollte rechtzeitig mit den Vorbereitungen dafür begonnen werden. Es gibt heute 2 verschiedene Blutreinigungsverfahren: zum einen die Hämodialyse als das am häufigsten angewandte Verfahren, und die Bauchfelldialyse.
Bei einer Nierentransplantation erhält ein Nieren-Patient eine gesunde Niere von einem lebenden oder verstorbenen Spender. Dabei verpflanzt der Chirurg dem Patienten entweder eine Niere von einem gestorbenen oder von einem lebenden Verwandten oder einer diesem nahe stehenden Menschen. Dies ist ohne gesundheitliche Einschränkungen für den Spender möglich, da von den beiden Nieren, die jeder Mensch in der Regel besitzt, eine einzelne, für die Blutreinigung und Urinbildung ausreicht.
Voraussetzung zur Organentnahme für eine Spende von einem Verstorbenen ist nach dem 1997 in Kraft getretenen Transplantationsgesetz in Deutschland die Feststellung des Hirntodes. Bei einer Lebendspende dürfen keine wirtschaftliche Beweggründe oder emotionale Zwänge die Entscheidung für die Spende beeinflussen. Voraussetzung ist, dass die Blutgruppe und andere bestimmte genetische Merkmale übereinstimmen, damit die neue Niere nicht vom körpereigenen Immunsystem abgestoßen wird.
Bei Männern und bei älteren Menschen verschlechtert sich die Nierenfunktion in der Regel schneller als bei Frauen und jüngeren Menschen. Auch die Höhe der Blutzucker- und Blutdruckwerte beeinflussen den Verlauf einer chronischen Niereninsuffizienz: Je höher der Blutzucker und Blutdruck, desto rascher nimmt die Nierenfunktion ab. Bei Rauchern und übergewichtigen Menschen verläuft die Erkrankung ebenfalls schwerwiegender.
Grundsätzlich gilt: Je früher eine chronische Nierenschwäche erkannt und behandelt wird, desto höher ist der Erfolg einer Behandlung. Die Notwendigkeit einer Nierenersatztherapie kann dann bis zu mehrere Jahren hinausgeschoben werden. Eine völlige Heilung der Erkrankung ist jedoch in der Regel nicht möglich.
Bluthochdruck und Diabetes mellitus sind die häufigsten Ursachen des chronischen Nierenversagens. Ein gut eingestellter Blutdruck sowie Blutzucker sind deshalb der beste Schutz vor einer chronischen Nierenschwäche.
Eine chronische Nierenschwäche verläuft in den meisten Fällen schrittweise und langsam. Gerade im Anfangsstadium, wenn man das Fortschreiten der Erkrankung noch aufhalten oder zumindest bedeutend verlangsamen könnte, bemerken die Betroffenen kaum Krankheitszeichen. Das hat zur Folge, dass sie häufig viel zu spät einen Arzt aufsuchen. Nierenexperten empfehlen deshalb, jährlich einen Urintest beim Internisten durchführen zu lassen. Denn je früher eine Nierenschwäche erkannt wird, desto besser kann sie behandelt werden.
Zusätzlich zu den verschiedenen Behandlungsmethoden können eine optimale Blutdruckeinstellung und die richtige Ernährung das Fortschreiten einer chronischen Nierenschwäche beeinflussen. Sie sollten Ihre Ernährung jedoch nur in Absprache mit Ihrem Arzt umstellen. Denn eine professionelle Ernährungsberatung kann Sie vor Mangelernährung schützen.
Achten Sie auf eine kochsalzarme Ernährung, da die Nieren nicht mehr genügend Salze aus dem Blut herausfiltern können. Die Folgen sind Wassereinlagerungen und ein Anstieg des Blutdrucks. Daneben werden eine vitaminreiche und fettarme Ernährung sowie eine Begrenzung der Eiweißmenge empfohlen. Denn obwohl chronisch nierenkranke Patienten häufig an einer mangelnden Eiweiß- und Kalorienzufuhr leiden, scheint eine verminderte Eiweißzufuhr das Fortschreiten der Nierenschwäche verlangsamen zu können. Nehmen Sie deshalb täglich nicht mehr als 0,6-0,8 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht und 30-35 Kilokalorien pro Kilogramm Körpergewicht und Tag zu sich.
Eine Auswahl von empfohlenen Lebensmitteln für eine eiweißarme Ernährung und Angaben finden Sie hier.
Durch eine phosphatarme Ernährung mit wenig Milchprodukten, Wurst, Eigelb, Nüssen und Haferflocken kann darüber hinaus der gestörte Knochenstoffwechsel günstig beeinflusst werden. Bevorzugen Sie Käse wie Quark, Frischkäse, Camembert, Briekäse, Mozzarella, Harzer Roller, Limburger. Flüssige Milchprodukte enthalten dagegen viel Kalium und Phosphat. Trinken Sie deshalb nicht mehr als 1/8 Liter Milch, Buttermilch oder Joghurt am Tag.
Die empfohlene Phosphat-Menge beträgt 0,8-1 Gramm pro Tag. Phosphatzusätze können Sie an folgenden E-Nummern erkennen: E 338, E 339, E 340, E 341, E 450 a, E 450 b, E 450 c, E 540, E 543, E 544
Eine kaliumarme Ernährung wird in der Regel erst im fortgeschrittenen Stadium einer Nierenschwäche erforderlich. Die empfohlene Menge hängt von der Schwere der Erkrankung ab und ist deshalb individuell unterschiedlich. Die empfohlene Kalium-Menge in der Nahrung liegt bei ungefähr 1,5-2 Gramm am Tag. Nahrungsmittel und Getränke mit hohem Kalium-Gehalt sind:
Reichliches Trinken verbessert dagegen die Nierenfunktion nicht. Es gibt sogar Hinweise, dass das Trinken von großen Flüssigkeitsmengen das Fortschreiten chronischer Nierenkrankheiten beschleunigen kann. Fragen Sie Ihren Arzt, wie viel Flüssigkeit Sie täglich zu sich nehmen sollen.
Körperliche Aktivität kann dazu beitragen, die Risikofaktoren Bluthochdruck und Übergewicht zu senken. Vermeiden Sie jedoch blutdrucksteigernde Aktivitäten, wie z. B. Kraftsport. Auch auf Nikotin sollten Sie unbedingt verzichten, Alkohol sollten sie nicht mehr als 50 Gramm pro Tag trinken.
Patienten mit chronischer Nierenkrankheit sollten zudem Medikamente meiden, die für die Niere schädlich sein können, dazu zählen z. B. nichtsteroidale Antiphlogistika, darunter die am weitesten verbreiteten Schmerzmedikamente wie Diclofenac oder Ibuprofen, jodhaltige Röntgenkontrastmittel und bestimmte Antibiotika, wie z. B. Amikacin, Gentamycin, Neomycin oder Streptomycin. Führen Medikamente zu Störungen der Nierenfunktion, sollten sie diese sofort absetzen und, wenn erforderlich, durch einen anderen Wirkstoff ersetzen.
Deutsche Nierenstiftung
c/o Prof. Dr. W. Riegel
Klinikum Darmstadt
Med. Klinik III
Grafenstrasse 9
64283 Darmstadt
Tel.: 0 61 51/780 74 - 0
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E-Mail: info@nierenstiftung.de
www.nierenstiftung.de
Bundesverband Niere e.V.
Weberstraße 2
55130 Mainz
Tel.: 06 131 / 851 52
Fax: 06 131 / 83 51 98
E-Mail: mailto:geschaeftsstelle@bnev.de?subject=
www.cms.bundesverband-niere.de
KfH Kuratorium für Dialyse und
Nierentransplantation e.V.
Martin-Behaim-Straße 20
63263 Neu-Isenburg
Tel.: 0 61 02/3 59-0
Fax: 0 61 02/3 59-344
E-Mail: info@kfh-dialyse.de
www.kfh-dialyse.de
Deutsche Hochdruckliga e.V.
Berliner Str. 46
69120 Heidelberg
Tel.: 0 62 21 / 5 88 55-0
Fax: 0 62 21 / 5 88 55-25
E-Mail: hochdruckliga@t-online.de
www.hochdruckliga.de
Gesellschaft für Nephrologie
Berliner Straße 46
69120 Heidelberg
Tel.: 062 21 / 65 56 53
Fax: 062 21 / 65 56 63
www.nierengesellschaft.de
Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Klinische Nephrologie e.V.
Prof. W. Fassbinder
Klinikum Fulda
Pacelliallee 4
36043 Fulda
Tel.: 0661 / 84 54 51
Fax: 0661 / 84 54 52
E-Mail: info@nephrologie.de
www.nephrologie.de
Köstlich essen bei Nierenerkrankung
Barbara Börsteken
Trias, 2007
Preis: 22,95 Euro
ISBN: 3-83043-349-2
Diabetes und Niere
Christoph Hasslacher, Sonja Böhm
Kirchheim, 2001
Preis: 17,50 Euro
ISBN: 3-87409-335-2
Die Sprache der Niere. Symptomerklärungen
Christiane Krohn
Books on Demand, 2006
Preis: 16,95 Euro
ISBN: 3-83344-357-X
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