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Hämorrhoiden



Was sind Hämorrhoiden?


Hämorrhoiden ermöglichen den Feinverschluss des AftersUnter Hämorrhoiden versteht man die Krampfader-ähnliche oder auch knotenförmige Schwellung bzw. Erweiterung eines Gefäßpolsters (Schwellkörper), das zwischen dem Enddarm und dem Schließmuskel des Afters liegt. Dieses Gefäßpolster wird auch als Plexus hämorrhoidalis bezeichnet. Es besteht aus einem Arterien- und Venengeflecht, das gemeinsam mit dem Schließmuskel den Feinverschluss des Afters Hämorrhoiden werden durch zu wenig Bewegung und falsche Ernährung verursachtermöglicht.

Die Erweiterung der Blutgefäße des Plexus hämorrhoidalis geht häufig mit einer Entzündung des umliegenden Gewebes einher. Aufgrund der Schwellung werden die Hämorrhoiden nach und nach aus dem After herausgedrückt.

Verursacht werden Hämorrhoiden hauptsächlich durch chronische Verstopfung in Folge von Bewegungsmangel und falscher Ernährung sowie Übergewicht. Gleichzeitig liegt häufig eine Schwäche der Gefäßwände vor. Bei Frauen können Hämorrhoiden zusätzlich nach einer oder mehreren Schwangerschaften auftreten.

Durch Abtasten der Analregion oder eine Darmspiegelung kann der Arzt Hämorrhoiden feststellen. Abhängig vom Stadium der Erkrankung erfolgt die Behandlung konservativ oder auch operativ. Wichtig ist immer eine gleichzeitige dauerhafte Umstellung der Bewegungs- und Ernährungsgewohnheiten.

Hämorrhoiden sind ein Leiden, über das die Betroffenen ungern sprechen. Beschwerden rund um den Darm und die Analregion werden immer noch als peinlich angesehen und sind nach wie vor ein Tabuthema in unserer Gesellschaft. Dabei gehen Schätzungen davon aus, dass etwa 50% der Erwachsenen über 30 Jahre von diesem Leiden betroffen sind. Männer erkranken häufiger als Frauen: Bei etwa 70% der über 30-Jährigen Männer werden Hämorrhoiden nachgewiesen.


Ursachen & Risikofaktoren von Hämorrhoiden


Häufiges Sitzen, falsche Ernährung und Übergewicht fördern die Entstehung von HämorrhoidenNeben einer Reihe von Risikofaktoren, die die Entstehung von Hämorrhoiden begünstigen, scheint es eine genetische Veranlagung für die Erkrankung zu geben. So leiden Menschen mit Hämorrhoiden häufig unter einer angeborenen Schwäche der Wände von Blutgefäßen. Dies ist möglicherweise auch einer der Gründe dafür, warum Hämorrhoiden im Alter häufiger auftreten, denn die Elastizität der Gefäßwände lässt im Alter nach. Außerdem fördert eine überwiegend sitzende Arbeits- und Lebensweise die Entstehung von Hämorrhoiden. Sie begünstigt nicht nur die Darmträgheit, sondern führt auch zu Blutstauungen unterhalb der Hüfte.

Eine weitere wichtige Ursache für die Bildung von Hämorrhoiden ist die chronische Verstopfung des Darms (Obstipation). Verstopfungen entstehen in der Regel aus einer Kombination von ballaststoffarmer Ernährung, wenig Flüssigkeit sowie mangelnder Bewegung meist in Verbindung mit einer sitzenden Tätigkeit. Die daraus resultierenden geringen Stuhlmengen füllen den Enddarm nicht ausreichend und die Darmwand wird kaum gedehnt. In der Folge wird bei der Stuhlentleerung mangels Stuhldrang zu lange oder zu heftig gepresst und somit der Druck auf die Blutgefäße im Darm- und Analbereich erhöht. Auch die dauerhafte Einnahme von Abführmitteln kann die gesunde Darmtätigkeit und den normalen Stuhldrang hemmen, denn ständiger dünnflüssiger Stuhl verhindert das Training des sensiblen Verschlusssystems des Afters.

Übergewicht kann ebenfalls zu Hämorrhoiden führen, da das hohe Gewicht auf den Enddarm drückt, die Blutzirkulation behindert und somit das Gefäßpolster im Analbereich erweitern kann. Eine Schwangerschaft kann einen ähnlichen Effekt haben, wenn das Kind auf den Darmbereich drückt. Außerdem lockert sich in der Schwangerschaft das Bindegewebe durch die hormonelle Umstellung, um dem Platz erfordernden Wachstum des Kindes und dem Geburtsvorgang Rechnung zu tragen. Schließlich kann ein zu straffer Schließmuskel Hämorrhoiden verursachen.


Symptome bei Hämorrhoiden


Die Symptome und Beschwerden bei Hämorrhoiden sind abhängig vom Grad der ErkrankungDie Erweiterung bzw. Schwellung des Gesäßpolsters bedingt das zunehmende Heraustreten der Hämorrhoiden aus dem After. Der Krankheitsverlauf wird in Abhängigkeit von Größe und Vorfall in 4 Stadien unterteilt:

  • Grad I:
    Hämorrhoiden 1. Grades sind nur durch eine Spiegelung des Enddarms als leicht geschwollene Gefäßpolster erkennbar.
  • Grad II:
    Hämorrhoiden 2. Grades treten bei der Stuhlentleerung und etwaigem Pressen aus dem After hervor, gleiten aber spontan wieder in den Körper zurück
  • Grad III:
    Hämorrhoiden 3. Grades gleiten nicht mehr von selbst zurück, sondern müssen mit den Fingern in den After zurückgeführt werden.
  • Grad IV:
    Bei Hämorrhoiden 4. Grades ist auch das Zurückdrücken nicht mehr möglich.

Die Symptome bei Hämorrhoiden sind vielfältig und oft nicht sehr eindeutig. Die Krankheitszeichen können auch auf andere, oft ernste Erkrankungen hindeuten und sollten daher unbedingt frühzeitig von einem Arzt untersucht werden. Viele Menschen haben jedoch Hämorrhoiden, die keine Beschwerden verursachen. Das ist insbesondere bei Hämorrhoiden 1. Grades der Fall.

Ansonsten bemerken die Patienten die Hämorrhoidenbildung in Stadium I durch gelegentlich auftretendes hellrotes Blut auf dem Stuhl oder dem Toilettenpapier, wenn fester Kot die geschwollenen Gefäßpolster verletzt hat. Bei Hämorrhoiden 2. Grades kommt es zu verstärkten Blutungen während der Stuhlentleerung, die sich zusätzlich aus dem After tropfend bemerkbar machen können.

Verbreitet ist außerdem das Afterjucken (Pruritus ani), das äußerst quälend sein kann, ebenso Brennen oder Nässen. Das Afterjucken wird häufig verstärkt, wenn der Patient stark behaart ist, zu vermehrtem Schwitzen neigt oder lokal aufgebrachte Medikamente nicht fachgerecht eingesetzt wurden.

Gefühl unvollständiger Entleerung ist häufig

Der Druck auf das Gefäßpolster bei der Entleerung führt zu Schmerzen, die verstärkt werden, wenn der Schließmuskel die austretenden Hämorrhoiden einklemmt. Viele Patienten haben ab diesem Zeitpunkt das Gefühl unvollständiger Entleerung oder eines Fremdkörpers. Wenn das Schließmuskelsystem nicht mehr vollständig funktioniert, kann der Patient Darmgase und den Stuhl nicht mehr zurückhalten (Inkontinenz), z. B.  wenn der Patient niesen oder husten muss.

Bei Hämorrhoiden 3. und 4. Grades verstärken sich die Beschwerden meist. Der Druck auf den Analkanal ist dauerhaft und die Schmerzen werden sehr unangenehm. Außerdem können Entzündungen auftreten. Das Gefühl der unvollständigen Entleerung kann einen Teufelskreis auslösen, da es dazu führt, dass die Betroffenen immer wieder unnötigerweise auf die Toilette gehen. Dies geht mit erneutem Pressen einher, wodurch sich noch mehr Blut in den Hämorrhoiden sammelt.


Auswirkungen & Komplikationen


Wenn die Hämorrhoiden im fortgeschrittenen Stadium immer häufiger vor der Afteröffnung liegen, kommt es zu Einklemmungen, die Blutgerinnsel verursachen können. Sie äußern sich in einem blauschwarzen, prallelastischen Knoten neben dem After. Die Schmerzen können dann unerträglich werden, das Sitzen wird unmöglich. Diese so genannten Anal- oder Perianalthrombosen gehören streng genommen nicht zu den Hämorrhoiden. Dennoch werden sie fälschlicherweise manchmal auch als „äußere Hämorrhoiden" bezeichnet. Die Erkrankung ist in der Regel harmlos und heilt unter begleitender Therapie mit Sitzbädern und örtlichen Schmerzmitteln von selbst.

Ein Afterriss (Analfissur) kann ebenfalls Folge der Erkrankung sein. Er entsteht, wenn die Hämorrhoiden durch das Wischen mit Toilettenpapier häufig wund werden. Dies kann zu einem schmerzhaften Einriss der Falten in der Afterschleimhaut führen. Die Bakterien im Stuhl können außerdem in die Wunden geraten und Infektionen bis hin zu Eiterherden, auch Abszesse genannt, ausbilden. Diese wiederum können Ausgangspunkt von Fisteln (Analfisteln) sein, die vom Darm bis zur Hautoberfläche führen können.

Ständige oder heftige Blutungen aus den Hämorrhoiden können eine Blutarmut (Anämie) verursachen.


Untersuchungen & Diagnose


Viele Menschen sprechen nicht gerne über Beschwerden im Bereich des Enddarms und schämen sich dafür. Trotzdem sollten die Symptome frühzeitig von einem Arzt, z. B. einem Gastroenterologen, untersucht werden. Denn Hämorrhoiden sind zwar die häufigste Ursache für diese Beschwerden, es können jedoch auch andere, sehr ernste Erkrankungen hinter den Beschwerden stecken.

Für eine richtige Behandlung ist eine ärzliche Untersuchung der Hämorrhoiden notwendigSo ist beispielsweise Blut im Stuhl ein besonders wichtiges Warnzeichen, denn außer auf Hämorrhoiden kann es auf Darmkrebs hindeuten. Der Arzt wird also untersuchen, wo im Darm die Blutungsquellen sitzen. Auch ein Juckreiz im Afterbereich deutet zwar meist auf Hämorrhoiden hin, kann aber ebenso andere Gründe, wie z.B. Ekzeme, Herpes, Pilzinfektionen oder Neurodermitis, haben.

Zunächst wird sich der Arzt die Beschwerden des Betroffenen schildern lassen, aber auch nach Ernährungsgewohnheiten, Stuhlgang, sportlichen Aktivitäten und dem Beruf fragen. Danach wird er den betroffenen Bereich mit dem Finger abtasten (Rektal-Palpation). Damit kann die Spannung des Schließmuskels und der Beckenbodenmuskulatur kontrolliert werden. wenn stark ausgeprägte Hämorrhoiden bereits aus dem After hervortreten, sind sie bereits von außen erkennbar.

Um die Diagnose abzusichern und andere Krankheiten auszuschließen, ist in der Regel eine Enddarmspiegelung (Rektoskopie oder Proktoskopie), eventuell sogar eine Spiegelung des gesamten Dickdarms (Koloskopie), erforderlich. Diese Untersuchungen erfolgen mittels endoskopischer Geräte. Sie können nur nach vorheriger Entleerung des Darms durchgeführt werden.


Behandlung bei Hämorrhoiden


Hämorrhoiden 1. und 2. Grades werden überwiegend konservativ behandelt, während Hämorrhoiden der Grade 3 und 4 meist operiert werden. Konservative Behandlungsmethoden sollen vorrangig die Symptome verringern und eine Rückbildung des Hämorrhoidenpolsters erreichen. Eine chirurgische Behandlung hat die vollständige Entfernung der Hämorrhoiden zum Ziel. Eine Vergrößerung des Hämorrhoidenpolsters ohne Beschwerden wird normalerweise nicht behandelt.

Parallel zu einer Behandlung sollten Patienten dauerhaft ihre Lebensweise umstellen. Damit können sie die Erfolgsaussichten der Therapie verbessern und die Gefahr verringern, dass sich neue Hämorrhoiden bilden.

 

Konservative Therapie 

Oftmals ist die Behandlung von Hämorrhoiden mit Salben oder Zäpfchen möglichLeichte bis mittlere Beschwerden können mit Salben oder Zäpfchen gelindert werden. Allerdings sollte eine kurzfristige Besserung der Symptome nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese Medikamente das Leiden an sich nicht beheben können. Die Präparate enthalten einzeln oder in Kombination beispielsweise Wirkstoffe gegen Entzündungen wie Hamamelis (pflanzlich), Bufexamac oder kortisonhaltige Substanzen. Bei kortisonhaltigen Salben ist jedoch Vorsicht geboten: Sie erleichtern die Entstehung von Pilzerkrankungen des Darms. Der Juckreiz und die Schmerzen werden unter anderem mit Benzocain, Cinchocain oder Lidocain örtlich betäubt. Auch Sitzbäder mit entzündungshemmenden Gerbstoffen, z.B. aus Eichenrinde oder Kamille, können Linderung verschaffen.

Ist die Schließmuskulatur sehr verspannt, kann die Muskulatur durch die Anwendung von Analdehnern gelockert und besser durchblutet werden. Auch dadurch können die Beschwerden gelindert werden.

Die Entfernung von Hämorrhoiden 1. und 2. Grades erfolgt überwiegend mit der so genannten Sklerosierungstherapie, d.h. der Verödung mittels Injektion entsprechender Substanzen. Das Hämorrhoidenpolster wird durch das Absterben des behandelten Gewebes kleiner und kann sich wieder in den Enddarm zurückbilden. Bei Schwangeren sowie Patienten mit akut entzündeten Hämorrhoiden, Bluthochdruck oder Neigung zu Thrombosen wird der Arzt in der Regel eine andere Behandlungsform wählen.

Alternativ wird zunehmend die Gummibandligatur angewendet. Der Arzt saugt dabei die Hämorrhoiden an und schnürt sie anschließend mit Gummibändern ab. Das abgeschnürte Gewebe wird dann nach einigen Tagen vom Körper abgestoßen. Dieses Verfahren bietet sich nicht nur im 2., sondern in manchen Fällen sogar im 3. Stadium der Hämorrhoidenausprägung an. Sowohl die Sklerosierung als auch die Gummibandligatur sind schmerzfreie Behandlungsmethoden.

Weitere Behandlungsmethoden sind die die Verödung mit Hilfe von Infrarotstrahlung (Infrarotkoagulation) sowie die Vereisung mit Lachgas oder flüssigem Stickstoff (Kryohämorrhoidektomie). Diese gelten aber als wenig erfolgreich.

 

Chirurgische Behandlung

Bei dauerhaften Beschwerden durch Hämorrhoiden ist eine Operation in Erwägunng zu ziehenBei andauernden Beschwerden sowie Hämorrhoiden 3. und 4. Grades bleibt meist nur deren operative Entfernung, die einen stationären Krankenhausaufenthalt erforderlich macht. Dabei kommen unterschiedliche chirurgische Verfahren zur Anwendung, deren Ziel die vollständige Entfernung der Hämorrhoiden mit ihren Blut versorgenden Gefäßen ist. 

Ein neues Operationsverfahren stellt die Stapler-Methode dar. Mit Hilfe eines Klammernahtgerätes - des Staplers - können die Hämorrhoiden schmerzärmer und schonender als bei den herkömmlichen Verfahren entfernt werden. Sowohl die Operationszeit als auch der Klinikaufenthalt sind kürzer als bei den klassischen Operationsmethoden.


Prognose & Verlauf


Normaler Weise verlaufen die heutigen Behandlungen erfolgreich und komplikationsfrei. Allerdings können die Hämorrhoiden sowohl bei den konservativen als auch den chirurgischen Methoden nach einigen Jahren wieder auftreten und erneut Beschwerden verursachen.

Direkt nach einer Operation kann es zu Schmerzen, Nachblutungen und Störungen beim Wasserlassen kommen, die im Krankenhaus rasch behoben werden. Nur in Ausnahmefällen führt der chirurgische Eingriff zu einer Schädigung des Schließmuskels.


Vorsorge & Schutz


Eine ballaststoffreiche Ernährung ist wichtig bei der Vorbeugung von HämorrhoidenEine ballaststoffreiche Ernährung ist die wichtigste Grundlage zur Vermeidung von Hämorrhoiden, da Sie auf diese Weise ständiger Verstopfung begegnen können. Besonders viele Ballaststoffe enthalten beispielsweise Vollkornbrot, Müsli, Weizenkleie, Sesam, Obst, Gemüse und Haferflocken. Weißbrot, Schokolade, Reis, Teigwaren, Kartoffeln und schwarzer Tee sind arm an Ballastoffen und sollten daher genauso wie Fett und Fleisch nur wenig gegessen werden. Gleiches gilt für Alkohol, Nikotin und stark blähende Lebensmittel wie etwa Zwiebeln und Kohl. Trinken Sie außerdem täglich mindestens 2 Liter für eine gesunde Verdauung. Geeignet sind Mineralwasser, Früchte- und Kräutertees sowie wenig gesüßte Fruchtsäfte.

Bewegung hilft bei der Vorbeugung von HämorrhoidenEbenso wichtig wie eine gesunde Ernährung ist regelmäßige Bewegung. Wandern, Schwimmen, Radfahren und Gymnastik belasten den Beckenboden nicht wesentlich und wirken vorsorgend gegen Hämorrhoiden. Außerdem sollten Sie den Beckenboden ausreichend trainieren. Hierfür gibt es ein zahlreiches Angebot an Gymnastikkursen. Wichtig ist auch, bei Übergewicht abzunehmen.

Tennis, Joggen, Aerobic und Krafttraining sind dagegen Sportarten, auf die Patienten bei vergrößerten Hämorrhoiden besser verzichten, da der Beckenboden dabei zusätzlich belastet wird. Vermeiden Sie deshalb auch das Heben und Tragen schwerer Gegenstände.

Abführmittel, auch pflanzlicher Natur, sind grundsätzlich zu meiden. Gegen mögliche Darmträgheit hilft oft auch schon gesunde Ernährung und Bewegung.


Tipps gegen Hämorrhoiden


Achten Sie auf die richtige Analhygiene. Unterwäsche aus reiner Baumwolle ist hautfreundlich, schweißaufsaugend und kochfest. Sie ist daher wesentlich geeigneter als Kunstfasern. Manchmal ist auch der Wechsel des Waschmittels für die Unterwäsche ratsam, da bestimmte Inhaltsstoffe die Haut reizen können.

Der Gang zur Toilette sollte ohne Hetze und ohne starkes Pressen beim Stuhlgang erfolgen. Tupfen Sie sich nach dem Stuhlgang mit weichem Toilettenpapier sanft ab oder benutzen Sie Einmalwaschlappen und Wasser zur Reinigung. Unterwegs sind abgepackte Feuchttücher praktisch. Waschlotionen sollten unbedingt seifenfrei sein.


Wichtige Adressen


Gastro Liga e.V.
Friedrich-List-Straße 13
35398 Gießen
Tel.: 0641 / 9 74 81 - 0
Fax: 0641 / 9 74 81 - 18
E-Mail: geschaeftsstelle@gastro-liga.de
www.gastro-liga.de

Berufsverband der Coloproktologen Deutschlands e.V.
Prinzregentenstr. 121
81677 München
Tel. 089 / 470 82 79
E-Mail: info@coloproktologen.de
www.proktologen.de/


Bücher zum Thema


Hämorrhoidalleiden
Frederik H. Wullink
Medpharm Scientific Publishers, 2003
Preis: 6,50 Euro
ISBN: 3-88763-097-1

Hämorrhoiden. Sprechen wir darüber
Friedrich A. Weiser, Karl Klaghofer, Georg Slavka
Verlagshaus der Ärzte, 2006
Preis: 7,95 Euro
ISBN: 3-90148-880-4

Hämorrhoiden und der kranke Enddarm
Freya Reinhard, Jens J. Kirsch
Kohlhammer 2003
Preis: 17,00 Euro
ISBN: 3-17017-587-4


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