Die rheumatoide Arthritis ist eine chronische, d. h. mehr als 6 Wochen anhaltende, meist an beiden Körperhälften gleichzeitig auftretende Gelenkentzündung (Arthritis = Gelenkentzündung). Früher wurde sie auch chronische Polyarthritis genannt (poly = viel), da die Entzündung mehr als 3 Gelenke gleichzeitig betrifft. Die Entzündung zerstört im Laufe der Zeit die Gelenke und schränkt ihre Beweglichkeit ein.
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Rheumatoide Arthritis mit Befall |
Schon wenige Wochen nach Beginn der Erkrankung lassen sich bei manchen Patienten mit modernen Untersuchungsmethoden (z. B. der Kernspintomografie) erste Gelenkzerstörungen feststellen. Es wird empfohlen, mit der Behandlung möglichst innerhalb der ersten 3 Monate nach dem Ausbruch der Erkrankung zu beginnen, denn je früher mit der Therapie begonnen wird, desto geringer sind im weiteren Krankheitsverlauf die Schäden durch die Arthritis. Patienten mit typischen Krankheitszeichen sollten deshalb so früh wie möglich einen Internisten mit Schwerpunkt Rheumatologie aufsuchen.
Die rheumatoide Arthritis ist die häufigste chronisch entzündlich-rheumatische Erkrankung überhaupt. Man schätzt, dass in Deutschland etwa 1% der Bevölkerung (etwa 800.000 Menschen) an rheumatoider Arthritis erkrankt ist. Frauen sind etwa 3-mal häufiger betroffen als Männer. Die rheumatoide Arthritis kann in jedem Lebensalter auftreten, Männer erkranken jedoch häufig zwischen dem 65. und 75 Lebensjahr, Frauen zwischen dem 55. und 64. Lebensjahr. Aber auch Kinder können an einer Form der rheumatoiden Arthritis erkranken (juvenile idiopathische Arthritis).
Die rheumatoide Arthritis ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem das körpereigene Gewebe angreift. Die eigentlichen Ursachen dieser Fehlsteuerung sind trotz intensiver Forschungen nicht bekannt. Es gibt eine genetische Veranlagung für eine rheumatoide Arthritis, z.B. tritt sie bei erbgleichen Zwillingen (eineiig) sowie in manchen Familien gehäuft auf.
Darüber hinaus gibt es wahrscheinlich weitere größtenteils nicht bekannte Faktoren, die den Ausbruch der Erkrankung auslösen oder begünstigen können. Rauchen scheint das Entstehen der Erkrankung stark zu begünstigen und verschlechtert nachweislich den Krankheitsverlauf.
Die Gelenke stehen bei der rheumatoiden Arthritis im Mittelpunkt des Entzündungsprozesses. Die Entzündung richtet sich gegen das körpereigene Gelenkgewebe, da das Immunsystem nicht mehr zwischen „Fremd" und „Eigen" unterscheiden kann. Der Körper bekämpft sich also selbst und zerstört so sein eigenes Gewebe.
Durch ein komplexes Zusammenspiel zwischen verschiedenen Entzündungszellen (Fresszellen, T- und B-Zellen) und entzündungsvermittelnden Eiweißmolekülen (die so genannten Zytokine) kommt es zunächst zu einer Schleimhautschwellung im entzündeten Gelenk. Die Gelenkschleimhaut beginnt zu wuchern und bildet knorpel- und knochenzerstörende Substanzen. Ohne eine entzündungshemmende Behandlung werden zunächst der Gelenkknorpel und dann der Knochen zerstört. Dadurch werden die Gelenke selbst funktionsuntüchtig.
Hauptmerkmal einer rheumatoiden Arthritis ist eine Entzündung der Gelenke. Sie bleibt jedoch oft nicht auf die Gelenke beschränkt, sondern kann sich auch auf andere Organe ausweiten.
Typische Merkmale von rheumatisch entzündeten Gelenken sind:
Ein einfach und schnell durchzuführender Online-Test gibt einen ersten Hinweis darauf, ob eine rheumatoide Arthritis vorliegt.
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| Beidseitige Gelenkschwellung der Fingergrundgelenke und Finger- mittelgelenke bei rheumatoider Arthritis. |
Die rheumatoide Arthritis verläuft sehr unterschiedlich: Sie kann schleichend an den kleinen Finger-, Hand- und Zehengelenken links und rechts beginnen. Sie kann aber auch abrupt auftreten und sie kann zu Beginn nur wenige, auch größere Gelenke einer Seite befallen, z. B. Knie, Schulter oder Ellenbogen. Meist befällt sie jedoch zuerst die linken und rechten Finger- und Handgelenke. Die Fingerendgelenke sind in der Regel ausgespart. Die Entzündung verursacht ein Anschwellen der Gelenkhaut. Die Gelenkschwellungen fühlen sich dadurch weich und prallelastisch an. Außerdem können sich die Beugesehnen und die Strecksehnen der Finger entzünden. Bei anderen Gelenken wie den Knie- und den Schultergelenken können die Schleimbeutel von der Entzündung mit betroffen sein.
Manchmal werden innerhalb von Wochen oder Monaten fast alle Gelenke befallen. In anderen Fällen scheint die Erkrankung jahrelang still zu stehen, bevor plötzlich schubweise weitere Gelenke dazu kommen: Zehen- und Fußgelenke, Ellenbogen, Schulter, Knie, Hüfte und die Halswirbelsäule. Abgesehen von der Halswirbelsäule befällt die rheumatoide Arthritis nicht die Wirbelsäule.
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| So genannte Schwanenhals- deformierung der Finger. |
Bei fast der Hälfte der Patienten mit rheumatoider Arthritis befällt die Erkrankung auch andere Organe, wie z. B. Herz-/Kreislaufsystem, Lunge, Niere, Leber, Haut, Magen/Darm-Trakt, Nervensystem oder Drüsengewebe:
Die rheumatoide Arthritis kann auch die Tränen- und Speicheldrüsen befallen und das Drüsengewebe zerstören. Dieser Verlauf wird auch Sicca-Syndrom bezeichnet und betrifft etwa ein Drittel der Patienten. Die Krankheitszeichen sind Mundtrockenheit und ein Mangel an Tränenflüssigkeit.
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| Vaskulitis der Fingerkuppen |
Patienten mit rheumatoider Arthritis haben ein erhöhtes Herzinfarktrisiko (koronare Herzkrankheit). Es ist jedoch unklar, ob dieses erhöhte Risiko Folge des rheumatischen Entzündungsprozesses ist oder ob es auf die Einnahme von nichtsteroidalen Antirheumatika und Kortison zurückgeht, da diese Medikamente das Infarktrisiko erhöhen. Darüber hinaus kann eine rheumatoide Arthritis einen Herzklappenfehler und eine Entzündung des Herzmuskels sowie des Herzbeutels verursachen.
Bei jedem 5. Patient mit rheumatoider Arthritis sind die Lungenbläschen entzündet. In der Regel ist dies nur mit speziellen Untersuchungsmethoden nachweisbar (z. B. mit hoch auflösender Computertomografie). In seltenen Fällen sind Husten, Atemnot bei Belastungen bis hin zu generellen Atmungsschwierigkeiten die Folge.
Werden im Handgelenk durch die Gelenk- und Sehnenentzündungen Nerven abgedrückt, kann dies Fehlempfindungen, Unempfindlichkeit und Schmerzen auslösen (Karpaltunnel-Syndrom).
Blutungen und Geschwüre der Magen- und Darmschleimhaut sind häufig Folge einer Behandlung mit nichtsteroidalen Antirheumatika. Vor allem bei älteren Patienten, die zusätzlich mit Kortison behandelt werden und bereits früher ein Magen- oder Darmgeschwür hatten, ist das Risiko für eine Schädigung der Magen-/Darmwand erhöht.
Als Faustregel gilt: Eine rheumatoide Arthritis liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit vor, wenn
In der Regel fragen Patienten mit Gelenkerkrankungen zuerst ihren Hausarzt um Rat. Für den behandelnden Arzt ist es besonders schwierig, eine rheumatoide Arthritis bereits kurz nach Krankheitsbeginn zu erkennen, da verschiedene Erkrankungen ähnliche Krankheitszeichen aufweisen. Um eine rheumatoide Arthritis von anderen Gelenkerkrankungen unterscheiden zu können, wird dieser das Krankheitsbild und die Krankengeschichte (Anamnese) untersuchen.
Wichtige Informationen aus der Krankheitsgeschiche sind für den Arzt:
Darüber hinaus muss der behandelnde Arzt verschiedene Untersuchungen vornehmen, um den Verdacht auf rheumatoide Arthritis bestätigen zu können. Sie sollten von einem erfahrenen Facharzt, in der Regel einem internistischen Rheumatologen, durchgeführt werden. Zusammen erlauben die Ergebnisse von Blutuntersuchungen und bildgebenden Verfahren eine sichere Diagnose bereits im Frühstadium der Erkrankung.
Deuten Gelenkschwellung und Gelenkschmerzen auf eine rheumatoide Arthritis hin, kann der Arzt verschiedene Blutwerte des Patienten untersuchen, die ihm weitere Hinweise geben, ob eine Arthritis vorliegt. Jeder Blutwert ist für sich ist allerdings nicht sehr aussagekräftig, erst die Kombination aller Krankheitszeichen ermöglicht dem Arzt eine sichere Diagnose.
Erhöhte Werte für die so genannte Blutsenkungsgeschwindigkeit oder das Entzündungseiweiß C-reaktives Protein (CRP) deuten darauf hin, dass im Körper des Patienten eine Entzündung vorliegt. So kann der Rheumatologe auch eine rheumatoide Arthritis von einer Arthrose unterscheiden, denn diese Verschleißerkrankung verursacht zwar oft ähnliche Beschwerden, löst aber fast nie eine Entzündung im Blut aus. Diese Werte sind jedoch nicht eindeutig, da auch andere entzündliche Erkrankungen die Blutsenkung erhöhen können und 10-30% der Patienten mit rheumatoider Arthritis zu Beginn der Erkrankung keine erhöhten laborchemischen Entzündungswerte aufweisen.
Ein weiterer wichtiger Blutwert sind die so genannten Rheumafaktoren. Der Begriff Rheumafaktor ist irreführend, da nur 65-80% der Rheuma-Patienten auch tatsächlich diesen Faktor im Blut haben (seropositiv). Viele Arthritis-Patienten weisen also keinen erhöhten Rheumafaktor auf (seronegativ). Außerdem ist er bei älteren Menschen oder Patienten mit anderen Erkrankungen erhöht, obwohl sie keine rheumatoide Arthritis haben: 15% der älteren Bevölkerung und über 50% der Hepatitis-Patienten haben Rheumafaktoren im Blut.
Ein etwas verlässlicherer Blutwert sind Antikörper gegen das so genannte zyklische citrullinierte Peptid (CCP-Antikörper). Diese Eiweiße kommen ebenfalls bei 60-85% der Patienten mit rheumatoider Arthritis vor. Sie können zum Teil schon vor dem eigentlichen Ausbruch der Erkrankung im Blut nachgewiesen werden. Im Gegensatz zum Rheumafaktor sind sie bei anderen Erkrankungen sehr selten erhöht. Ist ein Bluttest für diese Antikörper positiv, liegt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit (95%) eine rheumatoide Arthritis vor.
Darüber hinaus kann der Rheumatologe weitere Blutwerte untersuchen um zu entscheiden, ob eine rheumatoide Arthritis oder eine andere Erkrankung vorliegt:
Verschiedene bildgebende Verfahren ermöglichen dem Rheumatologen darüber hinaus, den Zustand der Gelenke zu beurteilen. Eine wichtige Technik ist die Gelenkuntersuchung mittels Ultraschall, die so genannte Gelenksonografie. Damit kann der Arzt Flüssigkeitsansammlungen in größeren Gelenken sowie Gelenkentzündungen in kleinen Gelenken erkennen, die von außen unter Umständen nicht sichtbar sind. Auch Knochenschäden und Gelenkzerstörungen (z. B. an den Finger- und Zehengelenken) kommen so zum Vorschein. Sehnenscheidenentzündungen und Sehneneinrisse können ebenso erkannt werden wie Schleimbeutelentzündungen oder auch Kalkablagerungen im Weichteilgewebe oder in den Gelenken.
Röntgenaufnahmen von Händen und Füßen machen Gelenkzerstörungen sehr gut sichtbar: Entkalkung der Gelenkknochen sind sehr früh im Krankheitsverlauf zu finden. Gelenkspaltverschmälerung und Knochenschädigungen kann der Arzt allerdings erst im fortgeschritteneren Stadium einer rheumatoiden Arthritis erkennen: Oft erscheinen die ersten Veränderungen frühestens nach 6-12 Monaten. Trotzdem gehören Röntgenaufnahmen zu den wichtigsten Untersuchungen, vor allem auch um den Verlauf der Erkrankung und den Erfolg einer Behandlung mit Medikamenten zu kontrollieren.
Eine Technik, die sich seit ein paar Jahren langsam zur Standardmethode für die Früherkennung der rheumatoiden Arthritis entwickelt, ist die Kernspin- oder Magnetresonanztomografie. Sie zeigt Veränderungen im Gelenk bereits im Frühstadium der Erkrankung. Mit der Kernspintomografie können der Radiologe und Rheumatologe sowohl das Weichteilgewebe als auch den Knochen strahlenfrei sehr gut beurteilen. Knochenschädigungen lassen sich Monate bis Jahre vorher erkennen, bevor sie mit Röntgenaufnahmen sichtbar werden.
Die Gelenkszintigrafie wird bei Patienten eingesetzt, bei denen die übrigen Untersuchungen kein klares Bild ergeben haben. Außerdem zeigt sie, welche Gelenke betroffen sind. Sie ist jedoch teuer und belastet den Patienten mit radioaktiver Strahlung und wird deshalb heute eher selten eingesetzt.
Für eine wirksame Behandlung der rheumatoiden Arthritis ist es entscheidend, dass die Erkrankung so früh wie möglich erkannt und behandelt wird. Betroffene sollten deshalb bei verdächtigen Krankheitszeichen einen Rheumatologen aufsuchen. Die Behandlung der rheumatoiden Arthritis beruht auf 3 Säulen:
Zudem sollten sich Betroffene in speziellen Patientenschulungen über die Erkrankung informieren und den Umgang mit ihr lernen.
Mit modernen Behandlungsmethoden kann ein Fortschreiten der Erkrankung deutlich verlangsamt oder sogar völlig zum Stillstand gebracht werden.
Entscheidend für den Behandlungserfolg ist ein früher Behandlungsbeginn: Um die Gelenkschäden möglichst gering zu halten, empfehlen Experten deshalb, die Behandlung mit Medikamenten spätestens 3 Monate nach dem Ausbruch der Erkrankung zu beginnen. Bei den Rheumamedikamenten unterscheidet man zwischen 2 Gruppen von Medikamenten: So genannte nichtsteroidale Antirheumatika verringern zwar die Krankheitszeichen wie Schmerz und Gelenksteife, haben jedoch keinen Einfluss auf den Krankheitsverlauf (symptomatische Therapie).
Krankheitsmodifizierende Medikamente verringern dagegen die übersteigerte Reaktion des Immunsystems und können so das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen oder stoppen. Da sie dadurch auch die normale Immunantwort auf Krankheitserreger reduzieren, steigt das Risiko für Infektionen. Statistisch gesehen ist dieses Risiko für Infektionen jedoch nicht höher als z. B. bei einer aktiven rheumatoiden Arthritis, die unzureichend mit Medikamenten behandelt wird.
Nichtsteroidale Antirheumatika, wie z. B. Ibuprofen oder Diclofenac, sind die am häufigsten eingesetzten Medikamente zur Behandlung einer rheumatoiden Arthritis. Sie hemmen die Bildung von entzündungsfördernder Botenstoffe, so genannter Prostaglandine. Dadurch können sie die schädigenden Entzündungsprozesse an den Gelenken eindämmen. Außerdem haben sie schmerzstillende Wirkung, so dass Patienten mit rheumatoider Arthritis sie auch als Schmerzmittel einnehmen.
Da Prostaglandine auch als Schutzfaktor für die Magen-Darmschleimhaut dienen, können die nichtsteroidalen Antirheumatika die Schleimhaut schädigen. Gefürchtete Nebenwirkungen von nichtsteroidalen Antirheumatika sind Magenschleimhautentzündungen (Gastritis) und Magen-/Darmgeschwüre (peptisches Ulkus). Deshalb sollten vor allem Patienten, die bereits eine Magen-/Darmentzündung oder ein Geschwür hatten, vorsorglich einen Magenschutz erhalten, wenn sie dauerhaft ein nichtsteroidales Antirheumatikum einnehmen. Als Magenschutz eignen sich Medikamente, die die Produktion der Magensäure hemmen, z. B. Protonenpumpenhemmer. Um die Gefahr von Nebenwirkungen möglichst gering zu halten, sollte die Dosis der nichtsteroidalen Antirheumatika so gering wie möglich gewählt werden. Außerdem sollten nie 2 verschiedene nichtsteroidale Antirheumatika gleichzeitig eingenommen werden.
Die so genannten COX-2-Hemmer oder Coxibe können eine Alternative für Patienten sein, die die traditionellen nichtsteroidalen Antirheumatika wegen der Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt nicht vertragen oder die ein erhöhtes Risiko für diese Nebenwirkungen haben. Dies betrifft insbesondere Patienten ab dem 60. Lebensjahr, Patienten mit der Vorgeschichte von Magen-Darmgeschwüren und Patienten unter Kortison-Therapie. Einige Vertreter der Coxibe sind jedoch in Verruf geraten, da sie das Risiko für Herzinfarkte erhöhen können. Neuere Studien zeigten jedoch, daß das Risiko für Herz-/Kreislauferkrankungen bei Coxiben nicht höher ist als mit den traditionellen nichtsteroidalen Antirheumatika. Patienten mit einem erhöhten Risiko für Herz-/Kreislauferkrankungen sollten Coxibe und traditionelle nichtsteroidale Antirheumatika deshalb nicht einnehmen.
Traditionelle nichtsteroidale Antirheumatika und Coxibe können außerdem bei jahrelanger Anwendung und bei hohen Dosierungen die Nieren schädigen. Vor allem ältere Patienten mit vielen Begleiterkrankungen sind besonders gefährdet, Schmerzmittel, wie z. B. Paracetamol, Metamizol oder Opioide, können dann eine Alternative sein.
Grundsätzlich gilt für traditionelle nichtsteroidale Antirheumatika und Coxibe, dass sie in der geringstmöglichen Dosierung und nicht länger als unbedingt notwendig eingenommen werden sollten, um das Risiko für Nebenwirkungen gering zu halten. Ob ein traditionelles nichtsteroidales Antirheumatikum oder ein Coxib für einen Patienten mit rheumatoider Arthritis besser geeignet ist, hängt von den oben genannten Risikofaktoren und seinem persönlichen Risiko für Magen-/Darmerkrankungen ab.
Die Basis-Medikamente wirken oft noch besser, wenn sie mit Kortison kombiniert werden. Kortison ist ein Hormon der Nebennierenrinde und wirkt entzündungshemmend. In mehreren Untersuchungen bei früher rheumatoider Arthritis konnte nachgewiesen werden, daß niedrig dosiertes Kortison zusammen mit Basis-Medikamenten eingenommen, besser vor Knochenzerstörungen durch Rheuma schützt als eine alleinige Behandlung mit Basis-Medikamenten.
Bei Krankheitsschüben gibt der Rheumatologe Kortison in einer etwas höheren Dosierung über einen kurzen Zeitraum, damit die Schmerzen schnell zurückgehen und sich die Gelenkfunktion verbessert.
Über einen langen Zeitraum eingenommen, kann das Medikament jedoch zu Knochenverlust (Osteoporose) führen. Bei langer Einnahme von Kortison oberhalb der sogenannten Cushing-Schwelle (in der Regel mehr als 7,5-10 Milligramm Prednisolon-Äquivalent) können gehäuft Infektionen auftreten und ist eine Gewichtszunahme unvermeidlich. Wenn möglich wird daher Kortison in der Langzeitbehandlung nur in niedriger Dosierung gegeben. Patienten, die lange Kortison einnehmen, werden regelmäßige Knochendichtemessungen empfohlen, um Knochenschwund rechtzeitig zu erkennen und entsprechend vorbeugend zu behandeln. Bei niedriger Kortisondosierung (zwischen 2 und 5 Milligramm Prednisolon-Äquivalent) sind Nebenwirkungen wie Knochenschwund, Infektionen, Gewichtszunahme selten oder gering ausgeprägt.
Zu den so genannten Basismedikamenten zählen alle Medikamente, die nicht nur die Schmerzen lindern, sondern krankheitsmodifizierende Eigenschaften besitzen und so die Gelenkzerstörung verzögern oder verhindern können. Ihre Wirkung setzt je nach Substanz mit unterschiedlich langer Verzögerungszeit ein (4 Wochen bis 6 Monate). Basismedikamente sind bei frühzeitigem Einsatz besser und nachhaltiger wirksam, als wenn diese Medikamente erst spät, d.h. mehr als 6-12 Monate, nach Beginn der Erkrankung eingesetzt werden. Werden entsprechend die Basismedikamente in einer frühen Phase der rheumatoiden Arthritis eingesetzt, kommt die Erkrankung in bis zu 50% der Fälle zum Stillstand. Nicht selten kann nach einer erfolgreichen Behandlung mit Basismedikamenten die Krankheit auch ohne medikamentöse Behandlung für Monate oder Jahre inaktiv bleiben.
Heute steht dem Spezialisten eine Reihe von Medikamenten zur Basistherapie zur Verfügung, z. B. Methotrexat, Sulphasalazin, Leflunomid, Chloroquin und Cyclosporin A. In den meisten Fällen empfiehlt der Rheumatologe zu Beginn einer Behandlung Methotrexat. Sollte dieses nach spätestens 3 Monaten nicht ausreichend wirken, kann er ein 2. Basismedikament mit Methotrexat kombinieren oder auch anstelle von Methotrexat ein anderes Basismedikament verschreiben. Sobald die Beschwerden zurückgehen, kann er das zusätzliche Medikament wieder absetzen. Da die Basismedikamente unter Umständen zu erhöhten Leberwerten, selten zu einer Knochenmarksschädigung, einer Verminderung der roten Blutkörperchen sowie in seltenen Fällen zu einer eingeschränkten Nierenfunktion führen können, sollten Patienten Blut-, Leber- und Nierenwerte regelmäßig kontrollieren lassen. Durch diese Blutbildkontrollen kann in der Regel sehr zuverlässig vermieden werden, daß Leber- Nieren- oder Knochenmarksschädigungen eintreten.
Das früher häufig eingesetzte Gold (als Tablette oder Spritze) und D-Penicillamin werden wegen ihrer Nebenwirkungen und der langsamen Wirkung (nach 3-6 Monaten) so gut wie nicht mehr verschrieben. Azathioprin und Cyclophosphamid spielen z. B. bei der Behandlung einer schweren begleitenden Gefäßentzündung oder einer Nierenfunktionseinschränkung, die den Einsatz anderer Basismedikamente ausschließt, noch eine wichtige Rolle.
Für Patienten, die nur unzureichend oder gar nicht auf die Therapie mit Basis-medikamenten ansprechen, steht seit einigen Jahren eine neue Medikamentengruppe zur Verfügung. Die so genannten Biologika sind gentechnisch hergestellte Abwehrstoffe (z. B. Antikörper) die speziell gegen bestimmte Entzündungsbotenstoffe gerichtet sind oder bestimmte Rezeptoren und Immunzellen hemmen. Zu dieser Substanzgruppe zählen in erster Linie die Antikörper gegen den Tumornekrosefaktor Alpha (TNFα) Infliximab, Etanercept und Adalimumab. In Deutschland sind 2 weitere Biologika zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis zugelassenen: Anakinra ist ein gentechnisch hergestelltes Eiweiß, das gegen die Wirkung eines anderen Entzündungsbotenstoffs, das Interleukin 1, gerichtet ist. Rituximab ist ein Antikörper gegen Immunzellen, die so genannten B-Zellen. Beide werden im Moment meistens nur eingesetzt, wenn eine TNF-alpha-Antikörpertherapie versagt hat.
Bei Patienten mit rheumatoider Arthritis können die Biologika vor allem in Kombination mit dem Basismedikament Methotrexat die Schädigung der Gelenke schneller und wirkungsvoller aufhalten als das Methotrexat alleine. Sie werden entsprechend der in Deutschland bestehenden Therapieempfehlungen bei Patienten mit rheumatoider Arthritis eingesetzt, bei denen eine alleinige Therapie mit 2 verschiedenen Basis-Medikamenten über 6 Monate hinweg nicht genügend gewirkt hat oder die diese nicht vertragen haben. Bei stark fortschreitendem Verlauf der rheumatoiden Arthritis mit Gelenkzerstörungen unter dem zuerst eingesetzten Basismedikament, können TNF-alpha-Blocker entsprechend der Therapieempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie bereits als zweites Basismedikament eingesetzt werden.
Neben der rheumatoiden Arthritis sind TNF-alpha-Blocker auch für die Behandlung von Patienten mit Morbus Bechterew und Psoriasisarthritis sowie der TNF-alpha-Blocker Etanercept auch für Kinder mit juvenilener idiopathischer Arthritis zugelassen.
Eine sehr wichtige Behandlungsmethode ist, Kortison direkt in die betroffenen Gelenke zu spritzen, wenn die Basistherapie in einzelnen Gelenken nicht ausreichend wirksam ist und eine erhebliche Gelenkschwellung oder ein Erguss trotz sonst wirksamer Basistherapie besteht. Eine Gelenkpunktion mit nachfolgender Injektion eines an Kristalle gebundenen, sehr lange lokal wirksamen Kortisons kann die Gelenkschwellung und den Gelenkschmerz dauerhaft verringern.
Eine ungünstige Wirkung des in das Gelenk injizierten Kortisons auf den gesamten Körper ist nicht zu befürchten, da das Kortison durch die Bindung an die Kristalle kaum in den Blutkreislauf übertritt. In seltenen Fällen treten vorübergehende Überempfindlichkeitsreaktionen nach einer Kortison-Injektion auf: Ein Hitzegefühl und ein roter Kopf dauern höchstens 1-2 Tage an und sind harmlos. Eine Reizung der Gelenkhaut durch die eingespritzten Kristalle kann allerdings sehr schmerzhaft sein und eine nochmalige Injektion mit einem Betäubungsmittel erforderlich machen. Auch bakterielle Infektionen werden nach einer Injektion in ein Gelenk sehr selten (in einem von 13.000 Fällen) beobachtet und können durch steriles Arbeiten vermieden werden. Wegen der erforderlichen speziellen Erfahrung mit der Gelenkpunktionstechnik sollten diese nur durch Rheumatologen oder Orthopäden durchgeführt werden.
Außerdem kann die entzündete Gelenkschleimhaut in einer Operation (Gelenkspiegelung) entfernt oder mittels radioaktiv markierter Substanzen (Radiosynoviorthese) verödet werden. Eine Operation kann auch notwendig werden, um eine Fehlstellung des Gelenks zu korrigieren und die Druckbelastung zu verlagern. Sind mittlere und große Gelenke durch die rheumatische Erkrankung hochgradig zerstört, ist ein künstlicher Gelenkersatz (Endoprothese) oder eine operative Versteifung der letzte Ausweg.
Parallel zur Behandlung mit Medikamenten sollten Patienten mit rheumatoider Arthritis mit Hilfe von physiotherapeutischen Maßnahmen versuchen, die Beweglichkeit ihrer Gelenke zu erhalten oder wieder her zustellen. Außerdem soll die gelenkstützende Muskulatur gestärkt werden. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören:
Eine sachgerecht durchgeführte Krankengymnastik kann die Beweglichkeit der Gelenke verbessern, Fehlstellungen verringern und die Gelenke stabilisieren.
Während akuter Entzündungsschübe sollten die physiotherapeutischen Maßnahmen jedoch vorsichtig durchgeführt werden oder ganz unterbleiben. Eine zu starke Beanspruchung des Gelenks kann die Entzündung weiter verschlimmern. Orthopädische Hilfsmittel, wie z. B. Schienen, Orthesen und funktionelle Verbände, können helfen, bei schmerzhaften Gelenkfehlstellungen die Gelenkfunktion für den Alltagsgebrauch aufrechtzuerhalten.
Die verschiedenen intensivereren Wärmebehandlungen wie Fango, Moor und heiße Bäder können entzündete Gelenke ebenfalls belasten und sollten deshalb vorsichtig bzw. bei bestehender entzündlicher Aktivität der rheumatoiden Arthritis am Besten überhaupt nicht eingesetzt werden.
Eine Kältebehandlung, z. B. mit Kryopackungen, wirkt bei ausgeprägt rheumatisch entzündeten Gelenken in der Regel gut. Die Behandlung in der Kältekammer hat eine vorübergehende schmerzlindernde Wirkung. Milde Wärmebehandlungen (z.B. Kirschkernkissen oder Rotlicht) empfinden Patienten nicht selten auch bei leichtgradig rheumatisch entzündeten Gelenken als angenehm und verbessern die Beweglichkeit.
Ein Saunabesuch hat in der Regel keinen nachteiligen Effekt auf den Entzündungsprozess.
In einer Beschäftigungstherapie (Ergotherapie) können Patienten mit rheumatoider Arthritis erlernen, wie alltägliche Verrichtungen gelenkschonend durchgeführt werden. Sie üben dort auch den Umgang mit gelenkschonenden Hilfsmitteln, die Gelenkfehlstellungen vorbeugen. Diese Hilfsmittel sind meist an die Bedürfnisse der Patienten angepasste Gebrauchsgegenstände, die das Leben zuhause erleichtern können.
Weitere physikalische Behandlungen, die bei entzündlichen Gelenkerkrankungen durchgeführt werden können, sind:
Es gibt eine Vielzahl frei verkäuflicher Nahrungsergänzungsmittel und alternativer Heilmethoden, die Patienten mit rheumatoider Arthritis Linderung ihrer Leiden versprechen. Die Wirksamkeit dieser Angebote ist selten zweifelsfrei bewiesen. Außerdem sind die meisten sehr teuer und die Kosten werden von den Krankenkassen nicht übernommen.
Grundsätzlich sollten Patienten mit rheumatoider Arthritis Nahrungsmittel bevorzugen, die entzündungshemmende Substanzen enthalten.
Dazu gehören:
Entzündungshemmende Bestandteile sind die Eicosapentanensäure, Alpha-1-Linolensäure oder die Gamma-Linolensäure. Sie scheinen die Auswirkungen der rheumatoiden Arthritis auf die Gelenke zu verringern. Fleisch und fettreiche Milchprodukte enthalten dagegen entzündungsfördernde Inhaltsstoffe und sollten deshalb gemieden werden.
Die Wirksamkeit von Selen und Zink, sowie von Anti-Oxidantien, wie z. B. Vitamin E, die aggressive Sauerstoffradikale binden, ist ebenfalls nicht erwiesen.
Auch zum Nutzen von Homöopathie und Akupunktur gibt es nur wenige aussagekräftige Untersuchungen. Es gibt keinen Hinweis, dass sie eine dauerhafte Besserung bei rheumatoider Arthritis bewirken können.
Grundsätzlich sollten Patienten mit rheumatoider Arthritis auf ein normales Körpergewicht achten, um ihre Fuß- und Kniegelenke zu schonen. Manche Patienten scheinen von einer Diät oder Fastenkur vorübergehend zu profitieren.
Unbehandelt verläuft die rheumatoide Arthritis sehr unterschiedlich. Sie kann gleichmäßig und innerhalb von Wochen oder Monaten fast alle Gelenke befallen oder jahrelang auf wenige Gelenke beschränkt bleiben und plötzlich schubweise wieder aktiv werden. Bei 10-30% der Patienten verläuft die Erkrankung mild und stabil, bei 70% dagegen verschlimmert sie sich im Laufe der Jahre immer mehr, wenn sie nicht optimal mit Basismedikamenten behandelt werden.
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| Befall der Fingergrundgelenke mit Fehlstellung der Finger |
Mehrere Untersuchungen zeigen jedoch, dass eine moderne Rheumatherapie mit Methotrexat und mit Biologika die erhöhte Sterblichkeit deutlich vermindert und an die normale Sterblichkeit der Bevölkerung angleicht. Da die Zerstörung der Gelenke zu Beginn der Erkrankung am stärksten fortschreitet, kann in dieser Phase eine Behandlung mit krankheitsmodifizierenden Medikamenten den weiteren Verlauf am wirkungsvollsten beeinflussen. Generell gilt: Je früher die rheumatoide Arthritis erkannt und behandelt wird, desto mehr lassen sich dauerhafte Schäden vermeiden. So halbiert sich das Risiko für bleibende Gelenkschäden, wenn eine rheumatoide Arthritis innerhalb von 6 Monaten nach ihrem Ausbruch behandelt wird. Die Chance, die Erkrankung aufzuhalten und beschwerdefrei zu werden, erhöht sich für die Patienten um das 3-Fache.
Obwohl sich die Versorgung von Patienten mit rheumatoider Arthritis in den letzten Jahren deutlich verbessert hat, werden viele Patienten immer noch nicht rechtzeitig angemessen behandelt. Grund hierfür ist, dass die Patienten nicht sofort zum Arzt gehen, wenn sie die ersten Krankheitszeichen bemerken oder sie erst spät vom Hausarzt zu einem Spezialisten überwiesen werden. Außerdem gibt es in Deutschland nicht genügend Rheumatologen, so dass die Wartezeiten für einen Behandlungstermin in den Praxen häufig sehr lang sind.
Es gibt bislang noch keine Möglichkeit, einer rheumatoiden Arthritis vorzubeugen, denn die genetische Veranlagung für rheumatoide Arthritis lässt sich nicht verändern. Ob Umwelteinflüsse oder die Ernährung, die Entstehung der Erkrankung beeinflussen können, ist ungewiss. Rauchen dagegen begünstigt die Entstehung und verschlechtert den Krankheitsverlauf nachhaltig.
Wenn Sie Krankheitszeichen, wie z. B. Gelenkschmerzen, angeschwollene Gelenke und eine Morgensteifigkeit von mehr als einer halben Stunde bemerken, sollten Sie unbedingt einen rheumatologisch erfahrenen Facharzt aufsuchen. Eine frühe Behandlung innerhalb der ersten 3 Monate nach Ausbruch der Erkrankung sind entscheidend für den Verlauf der Erkrankung.
Ein einfach und schnell durchzuführender Online-Test gibt einen ersten Hinweis darauf, ob Sie an einer rheumatoiden Arthritis leiden.
Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V.
Lindenstr. 2
83043 Bad Aibling
Tel.: 08061 / 90 58 23
Fax :08061 / 379 21
E-Mail: sekretariat@bdrh.de
www.bdrh.de
Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V.
Luisenstr. 41
10117 Berlin
Tel.: 030 / 24 04 84 70
Fax: 030 / 24 04 84 79
E-Mail: info@dgrh.de
www.dgrh.de
Kompetenznetz-Rheuma
Luisenstraße 41
10117 Berlin
Tel.: 030 / 24 04 84 71
Fax: 030 / 24 04 84 79
E-Mail: kn.rheuma@dgrh.de
www.rheumanet.org
Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V.
Maximilianstraße 14
53111 Bonn
Tel.: 0228 / 76 60 60
Fax: 0228 / 76 60 620
E-Mail: bv@rheuma-liga.de
www.rheuma-liga.de
Rheuma Check
Rheumazentrum Düsseldorf
Heinrich-Heine-Universität
Moorenstr. 5
40225 Düsseldorf
Tel.: 0211 / 8 11 78 11
Fax: 0211 / 8 11 64 55
www.rheumanet.org/rheumacheck
Rheuma, ein Patientenlehrbuch
Wolfgang Miehle
Rheumamed-Verlag, 2007
Preis: 29,80 Euro
ISBN: 3-98066-079-6
Entzündliches Gelenkrheuma. Rat, Hilfe und Informationen
Wolfgang Miehle
Rheumamed-Verlag, 2005
Preis: 21,75 Euro
ISBN: 3-98066-076-1
Gelenkrheuma
Wolfgang Brückle
Trias, 2005
Preis: 12,95 Euro
ISBN: 3-83043-271-2
Diagnose Rheuma. Lebensqualität mit einer entzündlichen Gelenkserkrankung
Daniela Loisl, Rudolf Puchner
Springer, 2005
Preis: 19,80 Euro
ISBN: 3-21122-042-9
Mit Rheumamedikamenten leben: Eine Patienteninformation
Wolfgang Miehle
Rheumamed-Verlag, 2004
Preis: 22,85 Euro
ISBN: 3980660710
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