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Bauchschmerzen



Woher kommen Bauchschmerzen?


Bauchschmerzen können auf viele verschiedene Erkrankungen hinweisenBauchschmerzen können Zeichen für unterschiedlichste Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, der Harnwege oder anderer Organe sein. Sie können auch seelische und soziale Probleme, persönliche Überlastung oder Überforderung widerspiegeln und sind dann Ausdruck einer psychosomatischen Störung. Bei jedem 2. Patienten, der wegen Magen- oder Darmbeschwerden einen Internisten aufsucht, liegen keine organischen Erkrankungen vor. In diesen Fällen basieren die Bauchschmerzen mit ihren begleitenden Beschwerden auf einem sehr empfindlichen Nervensystem. Man spricht von einem so genannten Reizmagen oder Reizdarm.

Der Bauchraum erstreckt sich von den unteren Rippenbögen bis zu den Leisten. Hier liegen die Organe des Verdauungstraktes wie Magen, Darm, Leber, Bauchspeicheldrüse und Milz sowie der ableitenden Harnwege wie Niere und Harnblase. Zusätzlich können sich Erkrankungen anderer Organe wie Herz, Lunge und Niere und bei der Frau Gebärmutter und Eierstöcke ebenfalls durch Schmerzen im Bauchraum bemerkbar machen.

Ort und die Art des Schmerzes können wichtige Hinweise auf die Schmerzentstehung und damit auf die zugrunde liegende Erkrankung geben. Auch die Situation, in der der Schmerz auftritt und der Zeitpunkt können einen Anhaltspunkt für die Ursache liefern. Treten beispielsweise Bauchschmerzen nach dem Essen auf, können Magen, Dünndarm oder Gallenblase betroffen sein. Sind Schmerzen bei Frauen zyklusabhängig, liegt möglicherweise eine gynäkologische Erkrankung zugrunde.

Oft werden Bauchschmerzen noch von weiteren Beschwerden begleitet wie Blähungen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Durchfall, Verstopfung. Auch diese liefern wichtige Anhaltspunkte für die Ursache der Bauchschmerzen.


Wie Schmerzen entstehen


Bauchschmerzen - Wie Schmerzen entstehen Erkrankungen der inneren Organe lösen häufig Schmerzen aus. Schmerz entsteht bei Entzündung, Überdehnung oder verringerter Durchblutung der Organe oder bei Verschluss oder Verstopfung beispielsweise der Gallengänge oder Harnwege. So genannte Schmerzrezeptoren an den Organen nehmen diese Vorgänge wahr und leiten ein Signal weiter, das über Nervenbahnen zunächst zum Rückenmark und dann an das Gehirn weitergegeben wird. In der Hirnrinde wird das Schmerzsignal verarbeitet. Dadurch entsteht eine Schmerzempfindung. Der Schmerz, der von einem inneren Organ ausgeht (Tiefenschmerz, viszeraler Schmerz oder „Eingeweideschmerz"), wird als dumpf und großräumig empfunden.

Häufig findet im Rückenmark auch eine Erregungsübertragung auf Hautnerven statt, die zu demselben Körpersegment gehören wie das betroffene Organ. Dadurch entsteht eine Schmerzempfindung in den entsprechenden Hautzonen (Head-Zonen). Dieser wird als übertragener beziehungsweise projizierter Schmerz bezeichnet.

Es ist auch möglich, dass Schmerzen auch andere Körperregionen betreffen. Beispielsweise strahlt eine Gallenkolik in die rechte Schulter aus, eine Nierenkolik in die Leisten- und Genitalgegend und Bauchspeicheldrüsenerkrankungen in den Rücken. Umgekehrt können sich auch Erkrankungen anderer Organe, z. B. der Lunge (Lungenembolie) oder des Herzens (Herzinfarkt), im Bauchraum bemerkbar machen.

Wenn der Bauch schmerzt, handelt es sich also erst einmal um ein körperliches Gefühl. Oft ist jedoch auch die Seele beteiligt, denn neben vielen Organen liegt im Bauchraum auch ein großes Nervengeflecht, das die Organe des Verdauungssystems durchzieht: das so genannte enterische Nervensystem. Es wird auch als Bauchhirn oder Zweites Gehirn bezeichnet. Mit der Aufgabe, die Verdauung zu steuern, über den Zustand des Verdauungssystems mit dem Gehirn zu kommunizieren und Abwehrzellen im Darm zu organisieren, sind mehr Nervenzellen betraut als im gesamten Rückenmark zu finden sind.

Neueste Forschungen zeigen, dass seelische Vorgänge und das Verdauungssystem über das Bauchhirn eng verknüpft sind. Auch kleinere Nervengeflechte, wie das Sonnengeflecht (Solar plexus), beeinflussen bestimmte Funktionen der inneren Organe, beispielsweise die Anspannung oder Erschlaffung der Magen- und Darmmuskeln. Bestimmte Lebenssituationen können also „auf den Magen schlagen" oder „Bauchweh verursachen". Bei chronischen Schmerzen können neben Körper und Seele zusätzlich soziale Faktoren eine Rolle spielen.


Ursachen von Bauchschmerzen


Ursachen von BauchschmerzenSchmerzen sind wichtige Alarmzeichen, sie signalisieren, dass im Körper etwas nicht in Ordnung ist. Bauchschmerz ist ein relativ unspezifisches Symptom, hinter dem sich eine Vielzahl von Beschwerden, Funktionsstörungen und Erkrankungen (z. B. Infektionen, Entzündungen, Geschwüre) von Organen verbergen kann.

Schmerzen in Oberbauch können Anzeichen für unterschiedliche Störungen und Erkrankungen sein:

  • Ernährungsfehler, z. B. einer üppigen Mahlzeit
  • Erkrankung der Bauchorgane
  • seelische Belastungen („Stress")
  • Blinddarmentzündung
  • Herz- und Lungenerkrankungen, die in den Bauchraum ausstrahlen

Hier finden Sie eine tabellarische Zusammenfassung von Oberbauchschmerzen und ihren Ursachen.

Schmerzen, die im gesamten Bauchraum wahrgenommen werden, weisen auf eine Darmerkrankung oder Bauchfellentzündung hin. Meist handelt es sich um ernsthafte Erkrankungen (tabellarische Zusammenfassung).

Sind die Schmerzen auf den Unterbauch, also den Bereich unterhalb des Bauchnabels begrenzt, liegen meist Erkrankungen des Dickdarms, Blinddarms, der Harnwege oder bei Frauen der Geschlechtsorgane vor (tabellarische Zusammenfassung).

Bauchschmerzen und weitere Beschwerden treten häufig im Zusammenhang mit der Aufnahme bestimmter Nahrungsmittel auf. Ursächlich verantwortlich hierfür sind säurebedingte Magenbeschwerden, Nahrungsmittelallergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder funktionelle (psychosomatische) Beschwerden ohne Bezug auf bestimmte Organe.

 

Seitenzusammenfassung:

 

Säurebedingte Magenbeschwerden

Magen - Ursache von BauchschmerzenBei säurebedingten Magenbeschwerden kurbeln Mahlzeiten oder bestimmte Genussmittel die Säureproduktion des Magens an. Die Magensäure kann in die Speiseröhre zurückfließen und Sodbrennen auslösen. Dadurch wird die Schleimhaut der Speiseröhre gereizt und kann sich entzünden (Speiseröhrenentzündung bzw. Refluxerkrankung). Auch die Magenschleimhaut kann von der in Übermaßen produzierten Magensäure geschädigt werden. Rund jeder 10. leidet in den westlichen Industriestaaten an einer Refluxkrankheit.

Sodbrennen entsteht

  • wenn der Schließmuskel im unteren Teil der Speiseröhre nicht richtig schließt. Ursache hierfür ist entweder eine allgemeine Schwächung des Schließmuskels oder ein Zwerchfellbruch. Durch den Zwerchfellbruch verschiebt sich der Magen zum Teil in den Brustkorb, wodurch sich der Druck auf den Schließmuskel verändert.
  • durch die Einnahme bestimmter Medikamente, z.B. Rheuma- und Schmerzmittel, Herzmedikamente, Medikamente gegen Osteoporose.
  • durch den Einfluss bestimmter Lebensweisen. Bei Übergewicht wird ein Teil des Mageninhalts in die Speiseröhre gedrückt. Rauchen beeinträchtigt den Schließmuskel. Stress und Ärger erhöhen die Magensäureproduktion oder verlangsamen die Entleerung des Magens.
  • durch bestimmte Nahrungsmittel. Fett, Alkohol, Schokolade und Koffein regen die Produktion von Magensäure an beziehungsweise verringern die Spannung des Schließmuskels. Umfangreiche Mahlzeiten steigern den Druck und fördern dadurch den Reflux. Dagegen haben Kohlenhydrate keinen Einfluss auf den Schließmuskel, eiweißreiche Nahrungsmittel steigern sogar die Schließmuskelspannung.

 

Nahrungsmittelunverträglichkeit

Im Gegensatz zu Nahrungsmittelallergien ist bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten das Immunsystem nicht beteiligt. Die Ursache für die Beschwerden, die nach der Nahrungsaufnahme auftreten, ist vielmehr ein angeborener oder erworbener Mangel an Enzymen (z. B. Milchzuckerunverträglichkeit, vererbte Fruchtzuckerunverträglichkeit) oder ein Transportdefekt (intestinale Fruchtzuckerunverträglichkeit). Als Folge davon gelangen die Kohlenhydrate Milchzucker oder Fruchtzucker in den Dickdarm, wo sie von den Bakterien der Darmflora umgewandelt werden. Die dabei entstehenden Abbauprodukte sind für die auftretenden Beschwerden wie Bauchschmerzen oder Durchfall verantwortlich.

 

Milchzuckerunverträglichkeit (Laktose-Intoleranz)

Laktose-Intoleranz als Ursache von BauchschmerzenBei einer Milchzuckerunverträglichkeit fehlt das Enzym Laktase in der Dünndarmschleimhaut oder wird in zu geringen Mengen produziert. Deshalb kann der Milchzucker (Laktose), der in der Milch oder in Milchprodukten enthalten ist, nicht aufgespalten und durch die Darmschleimhaut aufgenommen werden. Der Milchzucker gelangt dann in den Dickdarm, wo er durch Darmbakterien vergoren wird. Dabei entstehen Gase, die zu Blähungen und Bauchschmerzen führen können.

Ein Laktase-Mangel ist meist angeboren. Besonders häufig ist er unter Menschen asiatischer Herkunft, denn diese besitzen oft kein Laktase-Gen. Die Milchzuckerunverträglichkeit tritt in der Regel erst im Erwachsenenalter auf. Ein Laktase-Mangel kann aber auch bei chronischen oder akuten Magen-Darm-Erkrankungen vorliegen, wenn die gereizte oder entzündete Darmschleimhaut nicht mehr genügende Mengen des Enzyms herstellt. 

 

Fruktoseunverträglichkeit (Fruktose-Intoleranz)

Fructose-Intoleranz als Ursache von BauchschmerzenDie Fruchtzuckerunverträglichkeit kommt in 2 Formen vor:

  • Intestinale Fruchtzuckerunverträglichkeit (Fruktosemalabsorption)
  • Vererbte Fruchtzuckerunverträglichkeit

Die Fruktosemalabsorption tritt bei rund 30% der Erwachsenen auf. Die Ursache ist vermutlich eine Störung des Fruchtzuckertransports im Dünndarm. Dadurch wird der Fruchtzucker langsamer als normal aus dem Darm aufgenommen und es gelangen größere Mengen in den Dickdarm. Dort wird er von Bakterien zersetzt.

Die seltenere vererbte Fruchtzuckerunverträglichkeit tritt in der Regel im Säuglingsalter auf und geht auf einen vererbten Enzymmangel zurück. Ein Abbauprodukt des Fruchtzuckers reichert sich in Leber, Niere und Darm an und wirkt giftig. Außerdem behindert es den Abbau der Glukose und verursacht auf diese Weise eine Unterzuckerung.

 

Chronische Bauchschmerzen

Bauchschmerzen, die über einen Zeitraum von mehr als 3 Monaten in unterschiedlicher Stärke auftreten und nicht lokalisiert werden können, werden als chronisch rezidivierende Bauchschmerzen bezeichnet. Sie können auch durch funktionelle Störungen ohne organischen Ursprung, wie Reizmagen oder Reizdarm, hervorgerufen werden. In solchen Fällen treten sie oft zusammen mit psychosozialen Belastungen auf, wie „Stress" in Beruf, Familie, Studium oder Schule. Die Belastungen stören vermutlich das komplexe Zusammenspiel zwischen Magen-Darm-Trakt und zentralem Nervensystem (ZNS).


Notfall Bauchschmerzen


Notfall BauchschmerzenHeftige Bauchschmerzen, die plötzlich beginnen, anhalten und rasch stärker werden, sind meist Ausdruck einer lebensbedrohenden Situation. Häufig verschlechtert sich auch der Allgemeinzustand innerhalb von Sekunden bis Stunden. Ursachen akuter Bauchschmerzen können sein:


Symptome bei Bauchschmerzen


Symptome bei BauchschmerzenSchmerzen, die von Organen des Bauchraums (Magen, Darm, Galle, Harnwege) ausgehen, werden auch als Tiefenschmerzen, viszerale Schmerzen oder „Eingeweideschmerzen" bezeichnet. Menschen empfinden sie in Bezug auf Art und Intensität sehr unterschiedlich. Sie beschreiben die Schmerzen häufig als dumpf und können sie keinem bestimmten Ort zuordnen. Oft werden diese Schmerzen aber nicht an den Organen selbst, also am Ort der Schmerzentstehung, wahrgenommen, sondern auf der Körperoberfläche desselben Körperabschnitts. Bauchschmerzen können im gesamten Bauchraum, im Oberbauch, d.h. oberhalb des Bauchnabels, sowie im Unterbauch, also unterhalb des Bauchnabels, auftreten. 

Häufig versuchen Patienten den Schmerz durch Lageänderung zu lindern. Bei Erkrankungen des Magen-/Darmtraktes ist häufig die Farbe und Beschaffenheit des Stuhls verändert. Dieser kann dann besonders hart bzw. dünnflüssig sein sowie eine gelbe, gräuliche oder tiefschwarze Färbung haben.

Ab einer bestimmten Stärke treten Bauchschmerzen zudem oft gemeinsam mit Hautblässe, Schweißabsonderung und Blutdruckabfall bis hin zum Kollaps auf.

Hier finden Sie eine tabellarische Zusammenfassung verschiedener Symptome und ihrer Ursachen.

 

Begleitsymptome von Bauchschmerzen

Meistens sind Bauchschmerzen von weiteren Krankheitszeichen begleitet wie Blähungen, Durchfall oder Übelkeit.

Blähungen

Bei der Verwertung von Nahrungsbestandteilen durch die Bakterien im Dickdarm entstehen Darmgase. Die normale Gasbildung hängt von der Bakterienbesiedlung des Darms und der Ernährung ab (Darmflora). Ballaststoffreiche Nahrungsmittel, Hülsenfrüchte, Zwiebeln u. a. fördern die Gasbildung. Starke Blähungen sind häufig Anzeichen von Verdauungsstörungen. Sie treten zum Beispiel bei ungewohnter Ernährung, Umstellung der Ernährung, zum Beispiel auf Vollkornprodukte, oder bei Ernährungsfehlern auf. Häufig sind Blähungen und Bauchschmerzen auch von Verstopfung oder Durchfall begleitet. Sehr starke Blähungen können aber auch durch Magen-Darm-Erkrankungen verursacht werden, wie Reizdarm, Morbus Crohn oder Leberzirrhose.

Durchfall

Durchfall bei Bauchschmerzen 
Bild: pixelio
Breiiger oder wässrig-flüssiger Stuhl wird oft von Darminfektionen, Darmentzündungen, Lebensmittelvergiftungen, Lebensmittelunverträglichkeit oder psychischen Auslösern wie z. B. Angst verursacht. Daneben tritt Durchfall auch bei Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis), Darmkrebs oder chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa auf. Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall und Verstopfung im Wechsel deuten auf einen Reizdarm, eventuell auch auf Darmkrebs hin.

Übelkeit und Erbrechen

Werden Bauchschmerzen von Übelkeit und Erbrechen begleitet, weist dies auf Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts hin. Häufig sind sie Anzeichen einer durch Bakterien oder Viren verursachten Magen-Darm-Infektion.

Missempfindungen und Schmerzen im Oberbauch, Appetitlosigkeit und Erbrechen des Mageninhalts (sauer, blutig) oder des Zwölffingerdarminhalts (gallig-bitter) deuten auf eine Erkrankung des Magens oder des Zwölffingerdarms hin. Enthält das Erbrochene Blut oder ist schwarz verfärbt, liegt vermutlich eine Blutung im Magen-Darm-Trakt vor, die von einem Magen- oder Darmgeschwür herrühren kann.

Gewichtsabnahme

Unerwartete Gewichtsabnahme im Zusammenhang mit Bauchschmerzen ist immer ein Hinweis auf eine ernsthafte Erkrankung des Magen-Darm-Trakts. Dumpfe Schmerzen im Oberbauch und Gewichtsverlust sind ein Hinweis auf ein Magengeschwür. Starke Schmerzen im Oberbauch und Gewichtsverlust deuten auf eine Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) hin.

Gespannte Bauchdecke

Eine brettharte Bauchdecke kann Anzeichen einer ernsthaften Erkrankung sein. So muss der Arzt z. B. immer sicherstellen, dass die Beschwerden nicht auf einen Herzinfarkt zurückgehen. Liegen außerdem starke Bauchschmerzen vor und zieht der Patient die Beine an und nimmt eine Schonhaltung ein, liegt wahrscheinlich eine lebensgefährliche Bauchfellentzündung vor (akuter Bauch). Sind der Unter- und Mittelbauch gespannt, kann dies auf Harnverhalt, Gebärmutterentzündung oder Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter hinweisen.

Notfallsituation: „akuter Bauch"

Heftige Bauchschmerzen, die plötzlich eintreten, anhalten und rasch stärker werden, sind meist Ausdruck einer lebensbedrohenden Situation. Häufig verschlechtert sich auch der Allgemeinzustand innerhalb von Sekunden bis Stunden.


Auswirkungen & Komplikationen


In vielen Fällen sind Bauchschmerzen harmlos und klingen von selbst wieder ab, zum Beispiel bei falscher Ernährung oder leichten Magen-Darm-Infektionen. Es ist jedoch auch möglich, dass ernsthafte oder sogar lebensbedrohliche Erkrankungen zugrunde liegen. Bei Anzeichen eines so genannten akuten Abdomens mit plötzlich auftretenden, starken Bauchschmerzen, begleitet von bretthartem Bauch und Schocksymptomen (akuter Bauch), bei Verdacht auf Blinddarm- oder Magendurchbruch, Darmverschluss oder Herzinfarkt muss sofort ein Krankenhaus aufgesucht werden.

Bei Vorliegen einer Refluxerkrankung können sich die Zellen im unteren Speiseröhrenabschnitt so verändern, dass sie Ähnlichkeit mit den Zellen des Magens haben (Barrett-Ösophagus). Aus diesen entwickelt sich ein Barrett-Ulkus, der die Nahrungsaufnahme behindert. Es besteht ein erhöhtes Risiko, an Speiseröhrenkrebs zu erkranken.


Untersuchungen & Diagnose


Da Bauchschmerzen vielfältige Ursachen haben können, ist insbesondere bei Beschwerden, die länger als 3-4 Wochen anhalten oder die besonders stark sind, eine ausführliche Untersuchung notwendig, damit der Arzt die zugrunde liegende Erkrankung feststellen kann. In manchen Fällen können mehrere Monate vergehen, bis eine eindeutige Diagnose gestellt wird.

 

Anamnese & Untersuchung

Untersuchung bei BauchschmerzenBevor er mit eingehenderen Untersuchungen beginnt, befragt Sie der Internist ausführlich zu den aktuellen und eventuell auch zurückliegenden Beschwerden sowie zu bereits bestehenden Erkrankungen. Er fragt nach Auslöser, Dauer, Schmerzart, Ort der Schmerzen sowie nach Begleitbeschwerden wie Fieber, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Schwäche. Auch die allgemeinen Lebensbedingungen und Ernährungsgewohnheiten werden in die Befragung (Anamnese) einbezogen sowie Fragen nach dem Stuhlgang, Wasserlassen und der Entwicklung des Gewichts. Anschließend erfolgt die körperliche Untersuchung: Abhorchen, Abtasten und Abklopfen.

Wichtige Hinweise auf die Ursachen der Bauchschmerzen liefert auch die Farbe des Stuhls. Gelber oder entfärbter Stuhl weist auf eine Leber- oder Gallenerkrankung hin, gräulicher auf eine Störung des Fettstoffwechsels, beispielsweise auf eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse. Rotbraune bis schwarze Verfärbung des Stuhls deutet auf eine Blutung im Magen-Darm-Trakt hin.

 

Laboruntersuchung

Eine Untersuchung des Blutserums gibt dem Arzt Auskunft über die Funktion bzw. Funktionsstörungen der einzelnen Organe. Zu diesem Zweck können die Konzentrationen und die Verteilung der Fette, Zucker, Hormone, Eiweiße, Enzyme usw. im Serum bestimmt.

Laboruntersuchung bei BauchschmerzenBei chronischen Durchfällen, die länger als 2 Wochen andauern, und bei Blut im Stuhl lässt der Internist mikrobiologische und mikroskopische Untersuchungen des Stuhls vornehmen. Hierbei lassen sich Krankheitserreger erkennen, wie sie bei Darminfektionen auftreten. Der mikroskopische Nachweis von weißen Blutkörperchen im Stuhl deutet auf Krankheitserreger hin, die die Darmschleimhaut zerstören, wie z. B. Shigellen, Koli-Bakterien, oder Salmonellen. Gewebeproben, die während einer endoskopischen Untersuchung von Magen- oder Darmschleimhautveränderungen entnommen wurden, dienen dem mikroskopischen und mikrobiologischen Nachweis von Krankheitserregern.

Bei Verdacht auf eine Kohlenhydratintoleranz (Fruchtzuckerunverträglichkeit, Milchzuckerunverträglichkeit) kann ein Wasserstoff-Atemtest durchgeführt werden.

 

Bildgebende Verfahren

Ultraschall-Untersuchung bei BauchschmerzenMit einer Ultraschalluntersuchung (Sonografie) des Bauchraumes wird der Zustand der Organe beurteilt. Sie ist das wichtigste Verfahren, um ein akutes Abdomen festzustellen oder Gallensteine zu erkennen. Auch krebsverdächtige Herde können mit dem Ultraschall entdeckt werden. Die Ultraschalldiagnostik mit einem sehr kleinen Schallkopf, die Endosonografie, ermöglicht die Untersuchung von Hohlorganen und angrenzender Strukturen. Dabei wird ein biegsames optisches Instrument über die Speiseröhre bzw. den After vorgeschoben. An seinem Ende sitzt eine kleine Ultraschallsonde, mit deren Hilfe Magen, Darm, Bauchspeicheldrüse oder Gallengänge untersucht werden. Auch die Tiefenausdehnung von Speiseröhren- oder Magenkrebs lässt sich mithilfe der Endosonografie bestimmen.

Als weitere Untersuchungsmethoden stehen zur Verfügung:

Eine Magenspiegelung wird bei wiederkehrenden Oberbauchschmerzen, wiederkehrendem Sodbrennen sowie Verdacht auf ein Magengeschwür oder Magenkrebs durchgeführt. Bei Blut im Stuhl, entzündlichen Darmerkrankungen, unklaren Veränderungen des Stuhlgangs und wiederkehrendem Durchfall erfolgt eine Darmspiegelung. Während der endoskopischen Untersuchungen können kleine Gewebeproben aus der Magen- oder Darmwand entnommen und anschließend auf Entzündungszellen untersucht werden (Biopsie).


Behandlung bei Bauchschmerzen


Umstellung der Ernährung kann gegen Bauchschmerzen helfenLeichte Bauchschmerzen, die von Ernährungsfehlern wie zu fettreicher, ballaststoffarmer Nahrung herrühren, klingen rasch ab, wenn die Ernährung auf ballaststoffhaltige und fettarme Nahrungsmittel umgestellt wird.

Verursacht eine leichte Magen-Darm-Infektion die Bauchschmerzen, wirken Bettruhe, Tees (Fenchel, Kamille, Pfefferminz), eine Wärmflasche und eventuell eine Diät heilungsfördernd. Schleimsuppe, geriebener Apfel und Möhrensuppe tragen dazu bei, dass die Krankheitserreger schneller ausgeschieden werden. Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, um den Flüssigkeitsverlust bei Durchfall auszugleichen. Durchfall hat bei einer Darminfektion, die durch Krankheitserreger ausgelöst wird, jedoch auch eine heilende Funktion: Er befördert nämlich die Krankheitserreger aus dem Körper.

Treten starke, kolikartige oder wiederkehrende Bauchschmerzen auf, ist eine ärztliche Behandlung erforderlich. Dies gilt auch, wenn schwere Begleiterscheinungen hinzukommen. Die Therapie hängt dann von der zugrunde liegenden Erkrankung ab. Zur Linderung von Bauchschmerzen können krampflösende Schmerzmittel eingesetzt werden.

Ein akuter Bauch muss umgehend im Krankhaus behandelt werden.

Hier finden Sie eine tabellarische Zusammenfassung der wichtigsten Behandlungen von Erkrankungen, die Bauchschmerzen verursachen können.

 

Säurebedingte Magenbeschwerden

Bei akut auftretenden säurebedingten Magenbeschwerden helfen oft folgende Maßnahmen:

  • Bauchschmerzen - Tipps bei säurebedingten Magenbeschwerden 
    Bild: pixelio
    Nehmen Sie bei Übergewicht ab
  • Meiden Sie Alkohol, Kaffee, Tee, Kakao, zuckerhaltige Getränke, fettreiche Speisen
  • 4-6 kleinere Mahlzeiten pro Tag (eiweißreich, fett- und zuckerarm)
  • Essen Sie nicht unmittelbar vor dem Schlafengehen
  • Vermeiden Sie süße, saure, fette, scharfe Mahlzeiten
  • Tragen Sie keine Kleidung, die Druck auf den Bauchraum ausübt
  • Lagern Sie beim Schlafen den Kopf erhöht
  • Vermeiden Sie Stress und entspannen Sie regelmäßig, z.B. durch autogenes Training
  • Bewegen Sie sich regelmäßig und treiben Sie Sport
  • Verzichten Sie auf das Rauchen

Treten Sodbrennen oder säurebedingte Beschwerden nur gelegentlich auf, können zur Milderung der Beschwerden Säurehemmer, so genannte Antazida, eingenommen werden. Antazida sind nicht verschreibungspflichtig. Sie wirken innerhalb einiger Minuten und binden überschüssige Magensäure und Gallensäure. Beispiele für Antazida sind: Magaltrat, Hydrotalcit, Aluminium- und Magnesiumhydroxid, Calcium- und Magnesiumcarbonat.

Ebenfalls rezeptfrei erhältlich sind so genannte H2-Blocker. Sie blockieren Bindungsstellen des körpereigenen Botenstoffs Histamin in der Magenschleimhaut und hemmen dadurch die Magensäureproduktion.

Säurebedingte Beschwerden, die mehr als 2 Wochen anhalten oder immer wiederkehren, müssen ärztlich untersucht werden. Bei Schleimhautschäden oder wenn eine Langzeitbehandlung notwendig ist, verschreibt der Internist Protonenpumpenhemmer wie Omeprazol, Pantoprazol, Esomeprazol, Lansoprazol oder Rabeprazol. Sie wirken über die Blutbahn, indem sie die Ausschüttung der Säure aus den Magendrüsenzellen unterdrücken.

 

Nahrungsmittelunverträglichkeit

Nahrungsmittelunverträglichkeiten können Bauchschmerzen verursachenNahrungsmittelunverträglichkeiten können nicht medikamentös behandelt werden. Bei einer intestinalen Fruchtzuckerunverträglichkeit muss Fruktose in der Nahrung gemieden werden. Milchzuckerunverträglichkeit erfordert in selten eine ganz strenge Diät. Eine Verringerung der Laktose reicht meist aus. Besonders laktosereiche Lebensmittel wie Milch und Sahne sollten Betroffene jedoch meiden. Käse ist dagegen laktosearm. Joghurt, Kefir und Quark sind gut verträglich, wenn sie Milchsäurebakterien enthalten, da diese die Laktose in diesen Produkten in Milchsäure umwandeln. Zusätzlich können Präparate, die das fehlende Enzym enthalten (Laktase-Tropfen oder -Tabletten), die Beschwerden lindern. Zu beachten ist, dass Laktose auch in vielen anderen Lebensmitteln wie Wurst, Süßstofftabletten und zahlreichen Medikamenten enthalten ist. Ein Blick auf die Zutatenliste gibt darüber Auskunft.


Vorsorge & Schutz


Den besten Schutz vor Bauchschmerzen bieten eine gesunde Lebensweise und eine gesunde Ernährung. Denken Sie deshalb um und verändern Sie ihre Lebensgewohnheiten!

Bauchschmerzen durch Ernährungsfehler lassen sich mithilfe einer gesunden Ernährung vermeiden. Grundlage bilden regelmäßige, ballaststoffreiche und fettarme Mahlzeiten:

  • Eine gesunde Ernährung schützt vor BauchschmerzenEssen Sie vielseitig. Treffen Sie eine abwechslungsreiche Auswahl an Lebensmitteln. Kombinieren Sie diese in angemessenen Mengen.
  • Nehmen Sie reichlich Getreideprodukte und Kartoffeln zu sich. Brot, Reis, Nudeln, Getreideflocken und Kartoffeln aus Vollkorn sind reich an Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoff.
  • 5 Portionen Gemüse und Obst am Tag, roh oder nur kurz gegart, liefern Vitamine, Ballaststoffe, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffen.
  • Essen Sie Milch und Milchprodukte täglich, Fisch ein- bis 2-mal pro Woche - Fleisch, Wurst und Eier dagegen in Maßen.
  • Zu viel Nahrungsfett fördert Übergewicht. Fast-Food, Fertigprodukte, Fleischwaren, Süßwaren und Gebäck enthalten meist versteckte Fette. Bevorzugen Sie pflanzliche Fette und Öle (60-80 Gramm/Tag).
  • Salz und Zucker in Maßen
  • Trinken Sie viel: Mindestens 1,5 Liter pro Tag, vorzugsweise Wasser.
  • Speisen schonend garen und schmackhaft zubereiten: Speisen kurz, bei möglichst niedrigen Temperaturen, mit wenig Fett und Wasser zubereiten.
  • Nehmen Sie sich Zeit und genießen Sie das Essen.
  • Achten Sie auf Ihr Gewicht und bewegen Sie sich regelmäßig

Diese Regeln helfen Ihnen, Erkrankungen des Verdauungstrakts und damit Bauchschmerzen vorzubeugen. Zusätzlicher Verzicht auf Alkohol, Kaffee und Nikotin beugt außerdem einer Gastritis vor. Wenn Sie auf Alkohol verzichten, schonen Sie außerdem ihre Bauchspeicheldrüse und Leber und vermeiden die Entstehung von Leberkrebs und Darmkrebs. Außerdem strapazieren Sie Ihre Galle und Bauchspeicheldrüse weniger, wenn Sie fettarme Nahrungsmittel bevorzugen.

Darüber hinaus schützen Gelassenheit und Ruhe den stressanfälligen Magen-Darm-Trakt und helfen ebenfalls, Bauchschmerzen und organischen Erkrankungen vorzubeugen.

 

Durchfallerkrankungen vorbeugen

Eine intakte Darmflora schützt vor BauchschmerzenEine intakte Darmflora schützt vor Darminfektionen und -entzündungen und beugt damit Durchfall und den damit verbundenen Bauchschmerzen vor. Eine gesunde Darmflora enthält rund 600 Arten gesundheitsfördernder Keime, zum Beispiel Laktobazillen, Bifidobakterien oder Escherichia coli. Der regelmäßige Verzehr milchsaurer Produkte (Joghurt, Buttermilch, Dickmilch, Sauerkraut) und die Zufuhr vieler Ballaststoffe (Präbiotika) in Form von Vollkornprodukten, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten unterstützen die Darmflora.

Der Eiweißgehalt von Milch und Milchprodukten puffert die Säure im Magen ab und schützt so die Mikroorganismen der milchsauren Produkte vor der Säurewirkung. Ein Teil  der Mikroorganismen kann deshalb den Magen unbeschadet passieren und in den Darm gelangen. Einer Reihe von Lebensmitteln werden lebende, probiotische Bakterien - so genannte Probiotika - zugesetzt, die im Darm vorkommen und gesundheitsförderlich wirken. Angeboten werden probiotische Lebensmittel, zum Beispiel Joghurt, Käse, Brotaufstrich, Getränke, sowie probiotische Arzneimittel.

Eine Liste mit probiotischen Bakterienstämmen und Präbiotika in einigen probiotischen Lebensmitteln finde Sie hier.

Probiotischen Lebensmitteln wird nachgesagt, dass sie Durchfallerkrankungen vorbeugen beziehungsweise lindern und positiv auf das Immunsystem wirken. In den meisten Fällen konnten solche Wirkungen in Studien zwar medizinisch nicht eindeutig bewiesen werden. Neuesten Erkenntnissen zufolge sollten Probiotika bei einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) nicht eingesetzt werden, da dies offenbar die Durchblutung des Darms massiv behindern kann.

Bei einzelnen Anwendungsgebieten hat sich jedoch eine positive Wirkung bestimmter Probiotika gezeigt. Beispielsweise beschleunigt die Gabe von Laktobazillen den Heilungsprozess von Durchfall bei Kindern, der durch Rotaviren verursacht wird. Bakterien, die Laktose verstoffwechseln (Escherichia coli, Laktobazillen), können die Krankheitszeichen einer Milchzuckerunverträglichkeit lindern. Im Zuge der Therapie chronisch entzündlicher Darmerkrankungen, insbesondere von Colitis ulcerosa, kann der Escherichia-coli-Stamm Nissle 1917 (Mutaflor®) helfen, einem neuen Krankheitsschub vorzubeugen. Studienergebnisse zeigen, dass die Wirkung von Mutaflor®  der von Mesalazin ähnlich ist.

 

Krebserkrankungen vorbeugen

Eine gesunde Lebensweise schützt vor KrebserkrankungenFür die Entstehung von Krebserkrankungen spielen die Lebens- und Ernährungsgewohnheiten eine große Rolle. Eine vollwertige Ernährung kann das Krebsrisiko senken, wobei eine ballaststoffreiche Nahrung besonders vor Dick- und Enddarmkrebs schützen kann. Was Sie tun können, um Krebserkrankungen vorzubeugen, hat die Deutsche Krebshilfe in 10 Punkten zusammengefasst:

  • Rauchen Sie nicht
  • Vermeiden Sie Übergewicht
  • Bewegen Sie sich täglich
  • Essen Sie viel frisches Obst und Gemüse
  • Trinken Sie nur wenig Alkohol
  • Schützen Sie sich vor der Sonne
  • Meiden Sie krebserregende Stoffe
  • Gehen Sie regelmäßig zur Krebs-Früherkennungsuntersuchung
  • Nutzen Sie Angebote zur Darmkrebs-Vorsorge
  • Impfen Sie sich gegen Hepatitis B

Zur Darmkrebs-Vorsorge ist es empfehlenswert, ab dem 50. Lebensjahr in einem ausführlichen Gespräch mit dem Hausarzt oder Internisten die persönlichen Risikofaktoren für eine Darmkrebserkrankung abzuklären. Außerdem sollte einmal jährlich im Rahmen der gesundheitlichen Vorsorgeuntersuchung ein Test zum Nachweis von nicht sichtbarem (okkultem) Blut im Stuhl durchgeführt werden. Ab dem 55. Lebensjahr wird empfohlen, alle 10 Jahre eine Darmspiegelung vornehmen zu lassen.


Wichtige Adressen


Gastro-Liga e. V.
Friedrich-List-Straße 13
D-35398 Gießen
Telefon: 0641 / 97481-0
Fax: 0641 / 97481-18
E-Mail: geschaeftsstelle@gastro-liga.de
www.gastro-liga.de

Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.
Godesberger Allee 18
53175 Bonn
Telefon: 0228 3776-600
Fax: 0228 3776-800
E-Mail: webmaster@dge.de
www.dge.de


Bücher zum Thema


Magen und Darm natürlich behandeln
Amrei Pfeiffer
Gräfe & Unzer, 2001
Preis: 12,90 Euro
ISBN: 3-77425-025-1

Köstlich essen bei Magen-Darm-Beschwerden
Anne Iburg
Trias, 2006
Preis: 19,95 Euro
ISBN: 3-83043-317-4

Schluss mit Sodbrennen, Reflux, Gastritis, Magengeschwüren und Reizmagen
Karin Gruber, Michael Gschwantler, Werner Weiss
Verlagshaus der Ärzte, 2006
Preis: 9,90 Euro
ISBN: 3-90148-870-7


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