Internist Gastroenterologe Hamburg - Dr. med. Reinold Waßmuth

Dr. med. Reinold Waßmuth

Facharzt für Innere Medizin

Schloßstr. 14
22041 Hamburg

Tel.: (040) 68 21 24
Fax: (040) 68 21 25

E-Mail: Mailendoskopie@hamburg.de
Homepage: http://www.endoskopie-hamburg.com

Leistungsspektrum :

Sonographie/Endosonographie
Was Sie über die innere Sonographie wissen sollten

Diese Untersuchung wird Endosonografie genannt, da es sich um eine Kombination aus Endoskopie und Sonographie handelt. Sie kann je nach Fragestellung bei Enddarmerkrankungen vom After aus (dann keine Vorbereitung erforderlich, auch keine Nüchternheit, Untersuchung erfolgt in meiner Praxis) oder auch durch den Mund bei Erkrankungen der oberen Verdauungsorgane erfolgen; dann erfolgt die Untersuchung ambulant im AK St.Georg - wo ich Konsiliararzt bin - und Sie müssen dazu wie bei einer Magenspiegelung nüchtern sein. Eine Schlafspritze ist hier angebracht (also nicht selbst mit dem Auto kommen).
Wie die äußere Sonographie abläuft

Sonographie wird auch Ultraschalluntersuchung genannt. Normalerweise erfolgt sie von außen, ist schmerzfrei und völlig ungefährlich. Ein rückstandsfreies Kontaktgel wird auf die Körperpartie aufgetragen, damit der Schallkopf ein sauberes Bild erzeugen kann. So können viele Organe auf krankhafte Veränderungen gezielt und bequem untersucht werden. Bei Patienten mit zu viel Luft im Bauch kann die vorherige Einnahme von Antiblähmitteln hilfreich sein. Denn Ultraschall kann durch Luft nicht hindurch sehen. Eine meiner großen Spezialisierungen ist die Sonographie von innen (Endosonographie), die bei besonderen medizinischen Fragestellungen sinnvoll ist.
Wie Sie sich auf die Sonographie vorbereiten

Für die normale Sonographie von außen ist keine weitere Vorbereitung erforderlich. Für eine genaue Beurteilung von Gallenblase und Bauchspeicheldrüse sollten Sie aber drei Stunden lang vorher nichts gegessen haben. Getränke in kleinen Mengen sind erlaubt, möglichst aber nichts Kohlensäurehaltiges.

Magenspiegelung
Was Sie über eine Magenspiegelung wissen sollten


Da viele Patienten ein Unbehagen verspüren, ist über die örtliche Betäubung des Rachens hinaus eine sedierende Spritze möglich. Dies mindert oder verhindert Ängste und Würgereize und kann bis zum Kurzschlaf führen. Was für Sie das Beste ist, bespreche ich mit Ihnen natürlich vorher. Im Fall einer Spritze dürfen Sie am selben Tag kein Auto mehr selbst fahren. Die Magenspiegelung erfolgt häufig auf Überweisung. Typische Indikationen: Sodbrennen, Schluckprobleme, unklare Brustschmerzen, dauerhafte Bauchschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen, Gewichtsabnahme, Nachweis von Blut im Stuhl oder Bluterbrechen, Blutarmut (z.B. durch chronischen Blutverlust), chronischer Durchfall, voroperierter Magen, Nachsorge bei Tumor, Erkrankungen von Speiseröhre und Magen.
Wie die Magenspiegelung abläuft


Vieles paßt in den Magen - erst recht ein schlankes Endoskop. Die Magenspiegelung zeigt nicht nur den Magen, sondern auch Speiseröhre und obersten Dünndarm (Zwölffingerdarm). Sie wird mit einem flexiblen, weichen, etwa 9 mm dünnen Schlauch behutsam durch Mund und Speiseröhre ausgeführt. Sie dauert nur 3-4 Minuten. An der Spitze sitzt eine hell leuchtende Optik, die alle Bilder in Echtzeit auf einen Farbmonitor überträgt. Davon werden später Abzüge für Sie und Ihren Hausarzt gemacht. Dazu gibt es einen genauen Diagnosebericht. Die Untersuchung wäre auch ohne jede Medikamentengabe schmerzlos möglich und wird häufig so praktiziert. Sie ist seit Jahrzehnten die beste Diagnosemöglichkeit zur Erkennung von krankhaften Veränderungen im Verdauungsweg.
Wie Sie sich auf eine Magenspiegelung vorbereiten


Der Magen muß unbedingt leer sein, sonst ist nicht alles zu sehen. Deshalb bitte keine feste Nahrung 10 Stunden vor der Untersuchung. Klare Flüssigkeiten sind bis zu zwei Stunden vor der Untersuchung erlaubt (am besten nur Wasser). Damit Sie nicht unnötig hungern müssen, legen wir ohnehin die Termine auf den Vormittag. Falls Sie weitere Fragen haben, beantworten wir sie Ihnen gern.


Grundsätzliches zum Thema Darmkrebs

Darauf sollten Sie ein Auge werfen: Darmkrebs ist der zweithäufigste Krebs in Westeuropa. Jährlich erkranken bei uns etwa 66000 Menschen daran. Ca. 29000 versterben - 4 x mehr als im Straßenverkehr. Jeder 20. von uns bekommt einmal Darmkrebs. Allerdings hängt das Risiko von Lebensstil, Ernährung und vor allem von genetischen Faktoren ab. Eine familiäre Vorbelastung bedeutet ein erhöhtes Risiko. Im Gegensatz zu vielen anderen häufigen Krebsarten können im Darm nicht nur der bereits bestehende Krebs, sondern auch die Vorstufen früh erkannt (und dann auch rechtzeitig behandelt) werden. Besser aber ist die aktive Krebsvorsorge. Fast alle Darmkrebse bilden sich aus gutartigen Polypen. Sie wachsen unbemerkt und können gefährlich entarten. Faustregel: Ein mit 60 Jahren festgestellter Darmkrebs existierte bereits 5-10 Jahre vorher als zunächst scheinbar harmloser Polyp. Eine früher durchgeführte Darmspiegelung hätte diesen fatalen Verlauf sicher unterbrechen können. Der Darmkrebs hätte null Chancen gehabt.
Wie wichtig ist die Vorsorge und wer zahlt sie?

Darmspiegelung ist die beste Methode zur Erkennung von Krebs. Und sie erlaubt die gleichzeitige Entfernung der Polypen. Die Vorsorge sollte alle 8-10 Jahre gemacht werden. Auch bei guter Gesundheit. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen ab dem 55. Lj., danach alle 10 Jahre. Krebs hält sich nicht immer an das Lebensjahr: Sinnvoll ist die Vorsorge auch früher bei persönlichen Risikofaktoren und vor allem bei familiärer Tumorhäufigkeit. Kinder von Eltern mit Darmkrebs sollten sich 10 Jahre vor dem Erkrankungsalter des Elternteils untersuchen lassen. Bei einigen Tumoren noch früher. Eine ähnliche Empfehlung gilt auch, wenn es "nur" Darmpolypen waren. Wie gesagt, der gutartige Polyp ist häufig die Vorstufe zum Darmkrebs. Mehr über den Ablauf der Vorsorge finden Sie unter Darmspiegelung. Fragen dazu beantworten wir gern.
Nützliche Links zu weiteren Informationen


www.dgvs.de

www.dccv.de

Bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn/Colitis ulcerosa)

www.dnzg-online.de

 Bei Sprue oder Zoeliakie ( Glutenunverträglichkeit)

www.diet-aachen.de

Ernährungsmedizin und Diätetik

www.aerztekammer-hamburg.de

Vorschriften und Gesetzestexte

www.bng.de

Berufsverband der niedergelassenen Gastroenterologen

www.lebensblicke.de

Stiftung Früherkennung Darmkrebs

www.ilco.de

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