19.03.2018

Bei mangelnder Schonung nach Grippe droht Herzmuskelentzündung

Bei anhaltender Schwäche nach einer überstandenen Grippe besteht der Verdacht auf eine Herzmuskelentzündung. Das sollte man vom Arzt abklären lassen.

© DOC RABE Media_Fotolia.com

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Wer sich mehr als zwei Wochen nach einer Grippe immer noch ständig schlapp fühlt, sollte das vom Arzt abklären lassen. Müssen Betroffene etwa bei Spaziergängen immer noch Pausen einlegen, obwohl sie dies sonst nicht machen, ist das ein Alarmsignal. Es könnte sein, dass der Infekt das Herz in Mitleidenschaft gezogen hat. Weitere Anzeichen für eine Herzmuskelentzündung sind Wasseransammlungen in den Beinen, ein Druckgefühl in der Brust oder ein unregelmäßiger Herzschlag, informiert die Deutsche Herzstiftung.

Ein Stück weit vorbeugen lässt sich einer Herzmuskelentzündung, indem man sich gut auskuriert. Körperlich belasten sollten sich Betroffene erst, wenn das Fieber vergangen ist und auch Symptome wie Husten und Gliederschmerzen abgeklungen sind. Schonung ist auch noch angesagt, solange sich jemand schwach und abgeschlagen fühlt.

Quelle: dpa

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