22.11.2007

Abnehmen schützt vor Krebs

Übergewichtige Menschen weisen ein deutlich erhöhtes Risiko auf, an Krebs zu erkranken...

Übergewicht erhöht das Krebsrisiko - dies ist das Ergebnis einer Auswertung von insgesamt 7.000 Krebsuntersuchungen aus den vergangenen 5 Jahren durch Wissenschaftler des World Cancer Research Funds. Der gesunde Body-Mass-Index (BMI) liegt zwischen 18,5 und 25. Je näher der BMI bei 25 liegt, desto mehr steigt das Krebsrisiko. Auch Nicht-Übergewichtige sollten deshalb auf ihr Gewicht achten. Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass das Körperfett zusammen mit anderen Faktoren die Entwicklung von Tumoren beeinflusst.

Zur Vermeidung von Krebserkrankung empfehlen die Forscher weniger als 500 Gramm rotes Fleisch pro Woche, wenig Alkohol, wenig Schinken, Speck und andere verarbeitete Fleischprodukte wie etwa Würste und weniger gezuckerte Soft-Drinks. Außerdem raten sie zu regelmäßiger körperlicher Aktivität. Mütter, die ihre Babys stillen, vermindern zudem sowohl ihr eigenes Brustkrebsrisiko als auch die Gefahr, dass ihr Kind später übergewichtig wird.

"Die Untersuchung zeigt, dass der persönliche Lebensstil zumindest als Co-Faktor einen gewissen Einfluss auf das Risiko hat, an Krebs zu erkranken", sagt Prof. Reiner Hartenstein vom Berufsverband Deutscher Internisten (BDI). Allerdings mache die Studie auch deutlich, dass die meisten Krebserkrankungen nicht auf ungesunde Lebensgewohnheiten zurückzuführen sind.

Quelle:
WCRF/AICR Expert Report: Food, Nutrition, Physical Activity and the Prevention of Cancer: a Global Perspective
www.dietandcancerreport.org/?p=ER