05.10.2018

Manche Milben in Asien können Tsutsugamushi-Fieber verursachen

Reisende in Asien, insbesondere Trekking- und Rafting- Touristen, sollten sich vor Stichen durch Milben schützen, die das Tsutsugamushi-Fieber übertragen können.

Quelle: milbenforschung.de

Tsutsugamushi-Fieber ist eine Erkrankung, die in Teilen Asiens verbreitet ist: im nördlichen Japan, in Südostasien, im Norden Australiens, in China und Indien – und jetzt offenbar auch in Nepal. Darauf macht das Centrum für Reisemedizin (CRM) aufmerksam. Um sich gegen die von Milben übertragene Krankheit zu schützen, sollten Outdoor-Reisende in den genannten Ländern draußen in der Natur beim Wandern langärmelige Kleidung und ein Repellent gegen Stiche tragen. Milben lauern vor allem in Büschen in der Nähe von Flüssen. Trekking- und Rafting-Touristen seien besonders gefährdet.

An der Stichstelle bildet sich nach ein bis zwei Wochen schwärzlicher Schorf. Später treten Fieber und Kopfschmerzen auf. In seltenen Fällen sind auch schwerwiegende Komplikationen möglich. Eine Impfung gibt es laut CRM nicht. Die Krankheit wird mit einem Antibiotikum behandelt. Dieses können Trekking-Touristen für den Notfall mitnehmen, wenn sie in abgelegenen Gegenden unterwegs sind.

Quelle: dpa

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