30.09.2020

Sorge um Engpässe bei Blutspenden wegen Corona

Blutspenden sind bereits zu Beginn der Pandemie zurückgegangen. Dabei müssten Blutspender sich nicht sorgen, sich über Blutprodukte mit dem Corona-Virus anzustecken.

Transfusionsmediziner warnen in der Corona-Krise vor Engpässen bei Blutprodukten. Die Blutspenden seien bereits zu Beginn der Pandemie zurückgegangen, berichtete die Deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie (DGTI) zu ihrer 53. Jahrestagung am Montag in einer Online-Pressekonferenz. Viele Spender seien aus Angst vor Ansteckung ferngeblieben, erklärt der DGTI-Vorsitzende Hermann Eichler. Zugleich seien manche Blutprodukte nur sehr begrenzt haltbar, teils nur einige Tage.

„Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass wir die Lager regelmäßig mit neuen Blutspenden auffüllen können, um den Bedarf zu decken“, betont Eichler. Im Sommer gehe die Zahl der Spender ohnehin zurück.

Bei der Spende herrsche keine Infektionsgefahr. Die Blutspendedienste hätten ihre ohnehin strengen Hygienestandards weiter erhöht. Patienten wiederum müssten sich nicht sorgen, sich über Blutprodukte mit dem Corona-Virus anzustecken. „Bislang ist kein Fall bekannt, bei dem das Corona-Virus über gespendetes Blut übertragen wurde.“

Quelle: dpa

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