Positronenemissionstomografie (PET)

Bei einer Positronenemissionstomografie werden dem Patienten radioaktive Substanzen in die Venen verabreicht. Mit Hilfe eines dreidimensionalen Schnittbild-Verfahrens werden abgestrahlte positiv geladene Teilchen (Positronen) als Bilderfolge aufgezeichnet. Wachsende Tumorzellen haben beispielsweise einen hohen Energiebedarf und benötigen vermehrt Zucker. Mit radioaktivem Zucker kann deshalb der erhöhte Energiestoffwechsel in einem Tumor gemessen werden. Daher wird dem nüchternen Patienten etwa 1 Stunde vor der Messung ein Fluor-18-markiertes Zucker-Analog intravenös injiziert und später die Verteilung im Körper bildlich aufgezeichnet. Aktive Tumore erscheinen auf dann auf einer PET-Aufnahme als helle Strukturen vor einem dunkleren Untergrund.

Heutzutage wird die PET meist mit einer Computertomografie kombiniert angewendet. Allerdings kann die PET Tumore, die kleiner als 5-8 Millimeter sind, in der Regel nicht mehr ausreichend sicher erfassen. Somit ist die PET nicht in der Lage, Minimaltumore oder gar Krebsvorstufen, z.B. in der weiblichen Brust, zu erkennen.

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