Ultraschalluntersuchung (Sonografie)

Die Ultraschalluntersuchung ist relativ leicht durchzuführen und für den Patienten schmerz- und strahlungsfrei. Häufig kann der Arzt mit dieser Methode feststellen, ob ein Tumor vorliegt und wenn ja, wo innerhalb des Organs er sich befindet. Außerdem lassen sich eventuelle Metastasen erkennen. Allerdings sind nicht alle Organe mit dem Ultraschall von außen gut zu sehen. Zudem sind mit dieser Methode sehr kleine Tumoren unter 1 Zentimeter Durchmesser nicht erkennbar.

Empfindlicher ist die so genannte Endosonografie, bei der ein Endoskop mit einem Ultraschallkopf durch den Mund und den Magen bis in den Zwölffingerdarm vorgeschoben wird. Der Arzt kann so schon sehr kleine Veränderungen z. B. an der Bauchspeicheldrüse erkennen sowie Größe und Lage eines Tumors bestimmen. Außerdem kann er feststellen, ob der Tumor bereits auf andere Organe übergegriffen hat. Die Endosonografie dient auch dazu, bei inoperablen Tumoren Gewebe für die Diagnose zu gewinnen (Feinnadelbiopsie).

Bei der transvaginalen Ultrasonografie oder Vaginalsonografie wird eine spezielle Ultraschallsonde in die Scheide eingeführt. So können Veränderungen der Eierstöcke erkannt werden.

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