Körperliche Aktivität

Regelmäßige Bewegung kann Krebs vorbeugen. So erkranken bewegungsaktive Menschen seltener an Brustkrebs, Eierstockkrebs, Gebärmutterkrebs, Dick- oder Enddarmkrebs. Bei anderen Tumorarten besteht ebenfalls ein Zusammenhang, wenn auch weniger ausgeprägt. Möglicherweise reguliert körperliche Aktivität die Konzentration von Insulin, Östrogen und anderen Botenstoffen im Blut, die den Zellen des Körpers als Wachstumssignale dienen. Hinzu kommt, dass regelmäßige Bewegung zusammen mit ausgewogener Ernährung eine große Rolle bei der Vermeidung von Übergewicht spielt, das wiederum ein erwiesener Risikofaktor für Krebs ist.

Ausdauersportarten wie Schwimmen, Walken, Joggen oder Radfahren eignen sich besonders gut zur Senkung des Krebsrisikos. Vor allem sanftes Training verbessert die Leistung des Immunsystems, Hochleistungssport oder Marathonläufe dagegen können die Immunabwehr schwächen. Auch ein aktiver Beruf kann die Krebsgefahr senken.

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