Risikofaktoren bei Leberkrebs

Faktoren, die die Leber belasten und/oder zu einer Zirrhose führen können, erhöhen die Gefahr einer Krebserkrankung: Dazu zählt in erster Linie ein übermäßiger Alkoholgenuss. Aber auch viele Medikamente, darunter Verhütungsmittel und Anabolika, setzen der Leber zu.

Die Ansteckung mit einem Hepatitis-B- oder Hepatitis-C-Virus steigert das Risiko, im Laufe des Lebens Leberkrebs zu entwickeln. Da die Viren vor allem durch Sexualkontakte oder Blut übertragen werden, erhöhen ungeschützter Geschlechtsverkehr und Drogenkonsum auch das Leberkrebsrisiko. Auch sind Menschen in medizinischen Berufen, die mit Blut bereits infizierter Menschen in Kontakt kommen können, stärker gefährdet. Blutkonserven werden heutzutage sorgfältig auf Hepatitis-Viren getestet, so dass eine Übertragung durch eine Bluttransfusion ausgeschlossen werden kann.

Organische Lösungsmittel, Pflanzenschutzmittel, Insektizide etc. schaden der Leber und vergrößern das Leberkrebsrisiko für Menschen, die häufig mit diesen Substanzen in Kontakt kommen. Auch Vergiftungen mit Arsen oder dem Ausgangsstoff von PVC, dem Vinylchlorid, erhöhen die Gefahr für Leberkrebs.

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