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Bronchitis (chronisch)


Eine chronische Bronchitis ist eine dauerhafte Entzündung der Bronchien, die zu Husten und Auswurf führt. Dauerhaft, d. h. chronisch, wird eine Bronchitis meist dann, wenn die Patienten länger als ein Jahr husten. Dann bleibt die Bronchitis in der Regel lebenslang bestehen. Allerdings kann man mit einer einfachen chronischen Bronchitis alt werden, da sie keine lebensverkürzende Wirkung hat.

Wenn sich zusätzlich die Atemwege dauerhaft verengen und sich dies durch Medikamente nur teilweise lindern lässt, spricht man von einer chronisch obstruktiven Bronchitis. Dies ist bei knapp 20% der Patienten mit einfacher chronischer Bronchitis der Fall. Eine chronisch obstruktive Bronchitis kann bei manchen Patienten zu einer Überblähung der Lungenbläschen (Lungenemphysem) führen, wobei beim Emphysem die Aufnahme von Sauerstoff und Abgabe von Kohlendioxid in der Lunge stark beeinträchtigt ist. In diesen Fällen ist die Lebenserwartung um etwa 8–10 Jahre verkürzt.

In den letzten Jahren hat sich für die chronisch obstruktive Bronchitis mit Emphysem der Begriff COPD durchgesetzt (englisch: chronic obstructive pulmonary disease: dauerhafte, fortschreitende Lungenerkrankung mit Einengung der Atemwege). In Deutschland wird in diesem Zusammenhang auch von „chronisch obstruktiver Atemwegs- oder Lungenerkrankung" gesprochen. Unter diesem Ausdruck ist eine fortschreitende, nicht vollständig durch Medikamente rückgängig zu machende Verengung der Atemwege auf der Grundlage einer chronischen Bronchitis und/oder eines Lungenemphysems definiert. Dabei kann es sich um unterschiedliche Erkrankungen handeln, deren Krankheitsanzeichen und Beschwerden aber ähnlich sind.

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