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Blutbild - Erklärung

HDL-Cholesterin


Warum wird der HDL-Cholesterin-Wert gemessen?

Nach der Aufnahme von Cholesterin mit der Nahrung wird es aus dem Darm ins Blut aufgenommen und dort von Fettpartikeln (Chylomikronen) in die Körperzellen transportiert. Das Cholesterin, das der Körper selbst in der Leber produziert, wird an bestimmte Eiweiße (Lipoproteine) gebunden und von der Leber zu den Körperzellen oder von dort zur Leber transportiert.

Je nach ihrer Dichte bzw. ihrer Schnelligkeit unterscheidet man verschiedene Lipoproteine: very low density lipoproteins (VLDL) , low density lipoproteins (LDL), intermediary density lipoproteins (IDL) und high densitiy lipoproteins (HDL). VLDL, LDL und IDL transporterien das von der Leber produzierte Cholesterin zu den Körperzellen. Das HDL nimmt Cholesterin von den Körperzellen auf und bringt es zur Leber zurück.

LDL wird häufig als „schlechtes" Cholesterin bezeichnet, HDL als „gutes" Cholesterin. Das Verhältnis von LDL zu HDL bestimmt, wie  hoch das Risiko für eine Arteriosklerose  ist. 

 

Welchen HDL-Wert sollten Männer aufweisen?

Untergrenze: 35 Milligramm pro Deziliter (mg/dl)
Obergrenze: –

bzw.

Untergrenze: 0,9 Millimol pro Liter (mmol/l)
Obergrenze: –

 

Welchen HDL-Wert sollten Frauen aufweisen?

Untergrenze: 35 Milligramm pro Deziliter (mg/dl)
Obergrenze: –

bzw.

Untergrenze: 0,9 Millimol pro Liter (mmol/l)
Obergrenze: –

 

Was bedeuten zu niedrige Werte?

Zu niedrige HDL-Werte deuten auf ein hohes Arteriosklerose-Risiko hin.

 

Was bedeuten hohe Werte?

Hohe HDL-Werte schützen vor fetthaltigen Ablagerungen an den Blutgefäßwänden (Arteriosklerose) – allerdings nur unter der Voraussetzung, dass auch die LDL-Werte niedrig sind.

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