Sauerstoff-Therapie

Die Sauerstoff -Therapie hat ihren Ursprung im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert. Es wird dabei reiner Sauerstoff angewendet. Bei Sauerstoff-Therapien erfolgt eine Druckbeatmung oder es wird Sauerstoff inhaliert. Damit werden akuter Sauerstoffmangel, Lungenfunktionsstörungen oder Durchblutungsstörungen behandelt.

Bekannt ist auch die Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie nach Manfred von Ardenne (1907 bis 1997). In aufeinander folgenden Schritten werden verschiedene Mittel, z. B. Vitamin B1, verabreicht, Sauerstoff eingeatmet, körperliche Bewegung praktiziert, Wärme und Massage verabreicht. Dies fördert die Durchblutung und die Fähigkeit zur Sauerstoffaufnahme.

Es gibt bislang nur wenige wissenschaftliche Untersuchungen zur Wirksamkeit einer Sauerstoff-Therapie und zur Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie. Diese weisen auf eine Anregung des Immunsystems hin.

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