Neues Coronavirus: Patienteninfo & Hotlines

Zu Ihrer Information haben wir alle unsere Nachrichten zu Corona zusammengestellt.

 

 

 

Aktuelles

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20.09.2021

Was hilft gegen Übelkeit bei Palliativpatienten

Rund 50 % der Palliativpatienten leiden an Übelkeit und/oder Erbrechen. Die symptomatische Therapie ist der erste Schritt. Parallel sollte man aber versuchen, den Auslöser zu ermitteln.

16.09.2021

Herzklappenersatz: Besser chirurgisch oder per Katheter?

Die Vor- und Nachteile sowie therapiespezifischen Risiken verschiedener Herzklappentherapieverfahren erläutern Experten der Deutschen Herzstiftung.

Foto: MR-Linearbeschleuniger, TU Dresden

13.09.2021

Neue, optimierte Strahlentherapie

Photonen im Magnetfeld ermöglichen eine Strahlentherapie bei gleichzeitigem Blick ins Körperinnere des Menschen - die individualisierte Hochpräzisions-Bestrahlung.

News Archiv

Unterlagen für Corona-Impfung zum Download

Druckfähige Aufklärungsmerkblätter, Anamnesebögen und Einwilligungserklärung für PatientenInnen für bevorstehende Corona-Impfung:

  • Sie können sich die unten aufgeführten Dokumente herunterladen und diese dann ausgefüllt zur Impfung in der Praxis mitbringen.
  • Kommen Sie nicht zu früh zum Impftermin, bringen Sie nach Möglichkeit keine Begleitperson in den Wartebereich mit.
  • Vergessen Sie nicht, Ihre Anmeldung im Impfzentrum nach erfolgter Impfung zu löschen.

Vektor-Impfstoffe (AstraZeneca oder Johnson & Johnson):

mRNA-Impfstoffe (BioNTech/Pfizer oder Moderna):

Videosprechstunden werden immer beliebter

Immer mehr Patenten konsultieren ihren Arzt per Video. Wurden 2019 bundesweit noch knapp 3.000 Videosprechstunden durchgeführt, waren es im ersten Halbjahr 2020 fast 1,4 Millionen!

In unserer Arztsuche finden Sie eine Reihe von internistischen Praxen, die auch Videosprechstunden anbieten – nutzen Sie dafür einfach die entsprechende Filterfunktion!

Sie können auch nach Praxen suchen, welche die PraxisApp "Mein Internist" anbieten:

 

 

Telemedizin - hier finden Sie Praxen, die auch eine zertifizierte Videosprechstunde anbieten

Erhalten Sie kostenlos Informationen aus Ihrer internistischen Praxis, schnell und direkt auf Ihr Smartphone (iPhone oder Android): beispielsweise Terminänderungen, Vorsorge-Erinnerungen, Urlaubszeiten oder andere aktuelle Infos aus der Praxis.

Vorausgesetzt: Ihre internistische Praxis hat sich für die PraxisApp freischalten lassen und bietet diesen Service an. Nur dann können Sie sich bei Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt registrieren, nachdem Sie die App kostenlos aus dem AppStore oder bei Google Play auf Ihrem Smartphone installiert haben.

In der App ist auch eine Videosprechstunde verfügbar, die eine kontaktlose Besprechung ermöglicht. Damit werden Infektionsrisiken minimiert.

PraxisApp „Mein Internist“ auf Google Play

PraxisApp „Mein Internist“ im App Store

 

 

Covid-19, Influenza oder Erkältung - Der interaktive Symptomcheck

„Die Idee dieses Angebotes ist es, Patienten mit beginnenden Erkältungssymptomen zunächst online einen Hinweis darauf zu geben, um welche Infektion es sich handeln könnte. Wir wissen inzwischen deutlich mehr über den Verlauf von Covid 19-Erkrankungen, die durch Coronaviren ausgelöst werden, und können daher bei bestimmten Symptomen auch eher einschätzen, ob Patienten an Covid 19 erkrankt sind oder ob es sich um eine schwere Virusgrippe (Influenza) oder eine eher harmlose Erkältung handelt. Der interaktive „Symptomchecker“ kann dabei hilfreich sein – er ersetzt allerdings nicht die genaue Abklärung beim Arzt“, Dr. Thomas Voshaar, Leiter des Interdisziplinären Lungenzentrums am Krankenhaus Bethanien in Moers und Vorsitzender des VPK.

Mit was sich die Innere Medizin befasst

Die Innere Medizin ist ein Kerngebiet der Medizin - sowohl in der Patientenversorgung als auch in der Forschung und Lehre. Sie befasst sich mit dem Aufbau, der Funktion und den Erkrankungen sämtlicher Organsysteme unseres Körpers. Ein Facharzt für Innere Medizin (Internist) ist - unter Einbeziehung des wissenschaftlichen Fortschritts - auf die Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Rehabilitation von Fehlfunktionen oder Funktionsausfällen folgender Körpersysteme spezialisiert:

  • Gefäßsystem (Angiologie)
  • Stoffwechsel und Hormone (Endokrinologie/Diabetologie)
  • Verdauungsorgane (Gastroenterologie)
  • Blut und blutbildende Organe (Hämatologie/Onkologie)
  • Herz und Kreislauf (Kardiologie)
  • Niere und ableitende Harnwege (Nephrologie)
  • Atmungsorgane (Pneumologie)
  • Knochengerüst und Bindegewebe (Rheumatologie)

Jedes dieser umfangreichen Teilgebiete erfordert eine spezielle medizinische Versorgung und zum Teil tiefer greifende Kenntnisse und Erfahrungen für besondere Fragestellungen. Daher bildet jeder Teilbereich einen eigenen Schwerpunkt der Inneren Medizin mit einer spezifischen Weiterbildung (z.B. Facharzt für Innere Medizin und Schwerpunkt Kardiologie). Andererseits stehen alle Schwerpunkt-spezifischen Erkrankungen auch in vielschichtigen Wechselbeziehungen, die bei den meisten internistischen Erkrankungen zur Beteiligung verschiedener Organe führen und komplexe diagnostische Überlegungen unerlässlich machen. Neben den Schwerpunkt-Internisten gibt es deswegen auch einen themenübergreifenden Facharzt für Innere Medizin. Dieser kann sowohl im hausärztlichen als auch im fachärztlichen Versorgungsbereich tätig sein. Er übernimmt eine Art Lotsenfunktion, koordiniert und steuert als „Generalist" die Diagnose- und Behandlungsprozesse und überweist bei Bedarf an einen Schwerpunkt-Internisten. In seinen Händen laufen alle Befunde, Untersuchungs- und Therapieergebnisse zusammen.

Die Innere Medizin ist zentraler Bestandteil der gesamten Medizin und stellt eine Verknüpfung mit allen medizinischen Disziplinen dar, soweit internistische Erkrankungen eine Rolle spielen. Der Internist berücksichtigt bei der medizinischen Betreuung Faktoren, wie z. B. die persönliche und familiäre Krankheitsgeschichte, das körperliche Befinden und das psychosoziale Umfeld des Patienten. Um dem Patienten im Ganzen gerecht zu werden, ist die Versorgung daher interdisziplinär ausgerichtet. Der Internist im hausärztlichen Versorgungsbereich arbeitet neben den internistischen Kollegen mit speziellen Schwerpunkten in einem engen Netzwerk mit gut ausgebildeten Kollegen/Kolleginnen verschiedener Disziplinen (Radiologen, Chirurgen, Physiotherapeuten etc.) zusammen.

Gesundheits-Check-up ab 35 Jahren

Der Check-up 35 zählt zu den wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen in der internistischen Praxis:

Alle zwei Jahre können sich gesetzlich versicherte Frauen und Männer ab 35 Jahren bei ihrem Internisten gründlich durchchecken lassen. Im Rahmen dieser kostenlosen Vorsorgeuntersuchung können vor allem Herz-Kreislauf- und Nieren-Erkrankungen sowie eine Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) rechtzeitig erkannt und entsprechend behandelt werden.

Der Gesundheits-Check-up beginnt mit einem Arzt-Patienten-Gespräch zu Ihrer Eigen- und Familienvorgeschichte (Anamnese). Anschließend erfolgt eine ausführliche körperliche Untersuchung zur Bestimmung des Ganzkörperstatus. Blut- (Cholesterin/Fette und Glukose) und Urin-Untersuchungen (Eiweiß, Glukose, rote und weiße Blutkörperchen, Nitrit) geben weiteren Aufschluss über den Gesundheitszustand.

Aus Ihren Angaben und den Untersuchungsergebnissen erstellt Ihr Arzt Ihr persönliches Risikoprofil für bestimmte Erkrankungen. Ihr Arzt berät Sie hinsichtlich einer möglicherweise notwendigen Änderung Ihrer Lebensgewohnheiten, soweit diese medizinisch erforderlich ist. Bei Vorliegen oder Verdacht einer Krankheit sorgt Ihr Arzt dafür, dass weitergehende Untersuchungen erfolgen und bei Bedarf mit einer Behandlung begonnen wird.

 

Darmkrebs-Früherkennung

Ab 50 Jahren steht gesetzlich versicherten Frauen und Männer eine regelmäßige Darmkrebs-Vorsorge zu bzw. für erblich vorbelastete Personen auch schon früher. Eine Krebsvorsorge-Untersuchung des Dickdarms mittels Darmspiegelung (Koloskopie) ist ab 55 Jahren möglich.

 

Zusätzlich Krebsvorsorge für den Mann

Ab 45 Jahren können Männer bei ihrem Internisten jährlich eine Prostata- und Enddarm-Krebsvorsorge in Anspruch nehmen. Der Arzt nimmt eine Tastuntersuchung des Enddarms und der Prostata vor und überprüft eine Stuhlprobe auf Blutbeimischungen (okkultes Blut). Zusätzlich sollte eine jährliche Blutuntersuchung auf einen speziellen Marker für Prostatakrebs (PSA-Wert) erfolgen.

 

Impfschutz

In der internistischen Praxis können Sie auch Ihren Impfschutz überprüfen und bei Bedarf auffrischen lassen. Auf Wunsch erhalten Sie eine umfassende Impfberatung für Ihre geplante Auslandsreise.

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