Ecstasy

Ursprünglich wurde Ecstasy (XTC), auch Meskalin und MD(M)A genannt, bereits im Jahre 1914 als Appetitzügler auf den Markt gebracht. Es war jedoch nicht im Umlauf und wurde dann erst wieder in den 70er Jahren in Amerika - zur Unterstützung psychotherapeutischer Sitzungen - verwendet. Seit Anfang der 80er Jahre wird mit Ecstasy auf dem deutschen Drogenmarkt gehandelt. Es gehört mittlerweile zu den meistgekauften synthetischen Drogen (Designer­drogen). Seit Beginn der 90er Jahre hat sich der Konsum bei den Jugendlichen, vor allem in der „Technoszene", sogar verdreifacht.

Wirkungen/Risiken: 

  • aufputschend, euphorisierend, vermindertes Erholungsbedürfnis
  • anfänglich enthemmend, Erhöhung der Kontaktfähigkeit
  • Verlust des Hunger-, Durst- und Müdigkeitsgefühls
  • verstärkter Redefluss, starker Bewegungsdrang
  • Körpererhitzung durch vermindertes Flüssigkeitsverlangen und hohe körperliche Aktivität („Abtanzen") mit der Folge eines Kreislaufversagens
  • Stunden danach kommt es zu Erschöpfungszuständen
  • Blutdruckerhöhung, Herzklopfen

Ecstasy unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz, d.h. Herstellung, Handel und Konsum sind in Deut­schland verboten.

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