Minimale Resterkrankung

Minimale Resterkrankung (aus dem Englischen: minimal residual disease = MRD) bezeichnet eine bei Leukämiepatienten im Therapieverlauf oder nach Therapieende nachweisbare verbleibende bösartige Zellpopulation. Die Untersuchung der MRD hat prognostische Aussagekraft und ermöglicht die Früherkennung eines Rückfalls (Rezidiv) nach Therapieversagen. Sie ist somit hochrelevant für die Auswahl und Steuerung der Therapie. Der Nachweis der MRD erfolgt in der Regel mit hochmodernen Analysetechniken aus dem Bereich der Molekulargenetik und Immunphänotypisierung, da diese eine hohe Sensitivität ermöglichen – d.h. die Fähigkeit, eine erkrankte Zelle innerhalb einer Population von gesunden Zellen aufzuspüren.

Synonyme: MRD, minimal residual disease
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