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Blutbild - Erklärung

Freies Trijodthyronin (fT3)


Warum wird der Trijodthyronin-Wert gemessen?

Freies Trijodthyronin (freies T3, fT3) ist neben dem Thyroxin eines der beiden Schilddrüsenhormone. Die Schilddrüsenhormone sind lebensnotwendig für den Stoffwechsel. Sie sind chemisch fast gleich aufgebaut, sie unterschieden sich nur in der Anzahl der gebundenen Jod-Atome: 3 bei fT3 und 4 bei fT4. Trijodthyronin wirkt schneller und stärker als das Tetrajodthyronin (Thyroxin, T4).

Die Schilddrüsenhormone werden bestimmt bei Verdacht auf eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse (Hyper- bzw. Hypothyreose).

 

Welchen Trijodthyronin-Wert sollten Männer aufweisen?

Untergrenze: 2,2 Pikogramm pro Milliliter (pg/ml)
Obergrenze: 5,5 Pikogramm pro Milliliter (pg/ml)

bzw.

Untergrenze: 5,4 Pikomol pro Liter (pmol/l)
Obergrenze: 8,8 Pikomol pro Liter (pmol/l)

 

Welchen Trijodthyronin-Wert sollten Frauen aufweisen?

Untergrenze: 2,2 Pikogramm pro Milliliter (pg/ml)
Obergrenze: 5,5 Pikogramm pro Milliliter (pg/ml)

bzw.

Untergrenze: 5,4 Pikomol pro Liter (pmol/l)
Obergrenze: 8,8 Pikomol pro Liter (pmol/l)

 

Was bedeuten zu niedrige Werte?

Generell sind die Trijodthyronin-Werte bei schweren Erkrankungen oft erniedrigt ("low T3-Syndrom"). Meist deuten zu niedrige Werte aber auf eine Schilddrüsenunterfunktion hin. Auch bei einer Behandlung einer Schilddrüsenüberfunktion können die Werte niedriger als normal liegen.

 

Was bedeuten zu hohe Werte?

Zu hohe Trijodthyronin-Werte können auf eine Schilddrüsenüberfunktion, Schilddrüsenkrebs (autonomes Adenom) oder Morbus Basedow hindeuten.

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