17.04.2016

Deutsche Rheumatologen tagen in Berlin

Am 29. und 30. April 2016 veranstaltet der Berufsverband Deutscher Rheumatologen (BDRh) seinen Jahreskongress in Berlin. Welche Themen dabei im Mittelpunkt stehen, erläutert der BDRh-Vorsitzende Dr. med. Ludwig Kalthoff.

Unter dem Motto „Voneinander lernen, vernetzt denken, professioneller arbeiten" wird der Kongress des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen (BDRh) stehen, der dieses Jahr vom 29. bis 30. April 2016 in Berlin stattfindet. „Dabei macht sich der Generationenwechsel im Amt des Vorstandsvorsitzenden auch in einer etwas geänderten Programmatik bemerkbar: Bewährtes wird übernommen, Neues versucht", erläutert Dr. med. Ludwig Kalthoff, 1. Vorsitzender des BDRh seit dem 1.1.2016, diesjähriger Kongresspräsident (gemeinsam mit (gemeinsam mit Prof. Dr. med. Jörn Kekow, dem 2. Vorsitzenden des BDRh) und Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Rheumatologie in Herne. „Erstmalig wird es ein Sonderthema geben - die Osteopathie als potenzielle Therapieoption bei Rheuma und damit die Möglichkeit für Rheumatologen, Einblick in ein fachliches Nachbargebiet zu bekommen. Ebenso wird es erstmalig ein Partnerland geben, nämlich die Schweiz. Insbesondere in den Bereichen Gesundheitssystem, Versorgung der Rheumapatienten und beruflicher Alltag werden wir voneinander lernen können."

Zu den medizinischen Themen, die auf dem Kongress im Mittelpunkt stehen, gehören die Behandlung von Rheumatoider Arthritis, Gicht, neue Rheumamedikamente sowie die Frage, welche Rolle die so genannten Patient reported Outcomes (PROs) in der Rheumatologie und in der täglichen Praxis spielen. „Im Rahmen der State of the Art Lectures am Samstagvormittag wird neben vielen weiteren interessanten Themen auch die gelebte Wirklichkeit des individuellen Therapieregimes von Biologica und Biosimilars im Fokus stehen", berichtet Dr. Kalthoff.

Soft Skills können bekanntlich dazu beitragen, den beruflichen Alltag professioneller zu bewältigen. In einem Seminar zu einer neuen Sicht auf den Patienten und sich selbst (mit zertifiziertem Persönlichkeitstest) sollen sie den BDRh-Mitgliedern systematisch nähergebracht werden.

Chancen der Digitalisierung - aber auch Ängste, die mit big data verbunden sind - werden in verschiedenen Vorträgen präsentiert, anschließend folgt eine Podiumsdiskussion mit Experten über Apps im rheumatologischen Alltag.

„Wichtige berufspolitische Weichen, welche die rheumatologische Versorgung vorangebracht haben, wurden immer wieder mit Unterstützung der Verbandsmitglieder auf den bisherigen BDRh-Kongressen gestellt. Dieser gemeinsame Weg soll fortgesetzt werden", erklärt Dr. Kalthoff, wobei insbesondere die folgenden gesundheitspolitischen Themen auf dem Programm stehen: Selektivverträge versus Kollektivverträge, Ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV), Bedarfsplanung und Terminservicestellen.

Quelle: äin-red

Dies ist eine Pressemeldung des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen (BDRh). Der Abdruck dieser Pressemeldung oder von Teilen des Artikels ist unter folgender Quellenangabe möglich: www.rheumatologen-im-netz.de. Bei Veröffentlichung in Online-Medien muss die Quellenangabe auf diese Startseite oder auf eine Unterseite des Patienteninformationsportals der Internisten-im-Netz verlinken.